• „Ich wünschte, ich hätte damals schon gewusst, was ich heute weiß.“
  • Überlassen Sie staatliche Sicherheitsnetze denen, die sie wirklich brauchen
  • Nie war es einfacher, mit weniger Aufwand und weniger Startkapital wohlhabend zu werden

Erholt sich unsere Wirtschaft wieder schnell? Ich bin nicht davon überzeugt. Infolge des Coronavirus wird die Arbeitslosigkeit massiv steigen, da viele Arbeitsplätze schon aus heutiger Sicht veraltet sind. Das bedeutet, dass die Schere zwischen den Wohlhabenden und den Mittellosen, den Reichen und den Armen noch größer werden wird. Die Mittelschicht wird abschmelzen wie die polaren Eiskappen. Ein weiterer Grund dafür, dass die Reichen immer reicher werden, ist, dass die Armen und die Mittelschicht den falschen finanziellen Zielen nachrennen. Den meisten Menschen wurde beigebracht, hart zu arbeiten, Steuern zu zahlen, Geld zu sparen, ein Haus zu kaufen, aus den Schulden herauszukommen und Lebensversicherungen für die Altersvorsorge abzuschließen. Die meisten Menschen sind sich nicht darüber bewusst, dass sie sich dabei für die falsche Art von Einkommen anstrengen.

Die Geschwindigkeit, mit der wir uns an die Veränderungen in der heutigen Geschäftswelt anpassen können, ist für jeden, der finanziell erfolgreich sein will, von entscheidender Bedeutung. Die Schere zwischen den Wohlhabenden und den Mittellosen ist deshalb heute nicht mehr das eigentliche Thema. Die Kluft, die sich heute am schnellsten vergrößert, ist die Kluft zwischen der Mittelschicht und den Reichen. Um es klar auszusprechen: Wenn Sie noch einer romantischen Vorstellung vom Ausklingen des Industriezeitalters nachhängen, laufen Sie höchste Gefahr, zurückgelassen zu werden. Nicht von Ihren gleichaltrigen Kollegen, sondern von jüngeren Menschen mit schnellerem Denken und übersprudelnden Ideen.

Werden Sie erwachsen
Wir befinden uns jetzt in einer neuen Wirtschaft – der Post-Corona-Wirtschaft. Wir befinden uns aber auch im Informationszeitalter, und es ist an der Zeit, dass wir anfangen, das zu akzeptieren und in unseren finanziellen Vorhaben zu berücksichtigen. Überlassen Sie staatliche Sicherheitsnetze und Sozialprogramme denen, die sie wirklich brauchen. Als ich die Schule verließ, dachte ich, ich sei erwachsen und kenne alle Antworten. Heute sage ich mir oft: „Ich wünschte, ich hätte damals schon gewusst, was ich heute weiß. Es gibt viele Dinge, die ich in meiner Vergangenheit getan habe, über die ich froh bin, dass ich sie getan habe, aber ich würde sie heute nicht mehr tun.“

Erwachsen zu werden, bedeutet, die Dinge anders zu sehen, wenn wir älter werden. Jeden Tag immer wieder dasselbe zu tun, bedeutet in vielerlei Hinsicht einen Stillstand für die eigene geistige und emotionale Entwicklung. Die Welt verändert sich, sie wird immer anspruchsvoller, und das sollten wir auch werden. Die Welt verändert sich zum Beispiel dadurch, dass Arbeitsplatzsicherheit und finanzielle Sicherheit der Vergangenheit angehört. Unternehmen drängen die Menschen in eine kalte Welt und sagen zu ihnen: „Erwarten Sie nicht, dass wir uns um Sie kümmern, wenn Sie nicht mehr für uns arbeiten.“ Unternehmen sagen auch: „Bauen Sie sich eine eigene Altersvorsorge auf. Das ist nicht mehr unsere Aufgabe. Darum müssen Sie sich jetzt selbst kümmern.“

In einer rauen Welt sich dann auch noch darauf zu verlassen, dass der Wert des eigenen Hauses, der Aktien, der Lebensversicherungen usw. immer steigt oder mindestens stabil bleibt, ist naiv und so dumm, wie zu erwarten, dass die Zahnfee Ihre Zahnarztrechnung bezahlt. Erwachsen zu werden, bedeutet, bereit zu sein, mehr und mehr Verantwortung für sich selbst, sein Handeln, seine Ausbildung und seine Erfahrungen zu übernehmen. Wenn Sie eine komfortable und sichere finanzielle Zukunft haben wollen, sollten Sie verinnerlicht haben, dass alle Märkte steigen und fallen und niemand da ist, um Sie zu schützen.

Je schneller wir das akzeptieren, und uns dieser Realität stellen, desto gelassener können wir unserer Zukunft entgegensehen. In diesem Informationszeitalter müssen sich alle früher oder später von den Vorstellungen des alten Industriezeitalters lösen. Es wird sich niemand mehr finden, der sich für unsere Arbeitsplatz- und finanzielle Sicherheit verantwortlich fühlt.

Das Unternehmertum ist die Zukunft
Die gute Nachricht ist, dass es nie einfacher und risikoloser war, wohlhabend zu werden. Man muss sich darauf konzentrieren, dass eine Geschäftsidee möglichst vielen Menschen Nutzen bringt. Zu Rockefellers Zeiten dauerte es etwa 15 Jahre, bis er Milliardär wurde. Um ein Milliardär zu werden, musste er viele Ölquellen erwerben und ein Netz von Tankstellen und Benzinlieferungssystemen aufbauen. Das kostete viel Zeit und viel Geld. Heute würde es Milliarden kosten, das zu bauen, was Rockefeller damals gebaut hat.

Es dauerte etwa zehn Jahre, bis Bill Gates Milliardär wurde. Er hatte die Weitsicht, das Netzwerk von IBM zu nutzen, um schnell zu wachsen. Michael Dell und Steve Case, der Gründer von AOL, brauchten weniger als fünf Jahre, um Milliardäre zu werden. Der eine Unternehmer nutzte die wachsende Nachfrage nach Computern, und der andere nutzte die Sprengkraft des Internets, um die Macht seines explosiven Netzwerks anzuzapfen.

Jede neue Generation von Unternehmern benötigt weniger Zeit und weniger Kapital, um Milliardäre hervorzubringen. Das liegt in erster Linie an dem Aufkommen neuer Netzwerke. Warum sollten Sie das nicht auch können? Wenn Sie über eine solide geschäftliche Grundlage und Erfahrung verfügen, können Sie über das Internet weltweit vermarkten. Einer der Gründe, warum Steve Case und AOL (ein sehr junger Gründer und seine sehr junge Firma) Time Warner und CNN (eine ältere Firma mit noch älteren Führungskräften) kaufen konnten, war einfach, weil AOL ein viel größeres Netzwerk hatte. Je größer Ihr Netzwerk ist, desto mehr wirtschaftliche Macht fließt Ihnen zu.

Ich habe oft über Menschen geschrieben, die in ihrer Freizeit nebenberuflich sehr reich geworden sind. Viele der heutigen Ultrareichen begannen ihr Geschäft zu Hause auf ihrem Küchentisch, so wie Hewlett-Packard in einer Garage und Dell -Computer in einem Studentenheim gegründet wurde. Auch wenn man einen schlecht bezahlten Job hat, kann man immer noch sehr, sehr reich werden, wenn man zu Hause oder in der Garage ein Unternehmen gründet – Selbst, wenn alles in der Freizeit beginnt. Vergessen Sie nicht: Es ist nicht die Aufgabe Ihres Chefs, Sie reich zu machen. Es ist die Aufgabe Ihres Chefs, Sie für Ihre Arbeit zu bezahlen. Aber es ist Ihre Aufgabe, zu Hause und in Ihrer Freizeit Ihren Wohlstand aufzubauen.

Nie war es einfacher, mit weniger Aufwand und weniger Startkapital wohlhabender zu werden, als man es sich je erträumt hat. Ich weiß, dass viele der hochfliegenden Dotcom-Unternehmen im Jahr 2000 und danach bankrottgegangen sind. Viele von uns hatten das wegen der verrückten Börsenbewertungen auch erwartet. Meiner Meinung nach hatten viele dieser Dotcoms gute und aussichtsreiche Geschäftskonzepte. Aber zu vielen fehlte es an echter Geschäftserfahrung und wirtschaftlichen Grundwissen. Viele versuchten einfach nur, sich an dem Börsenhype zu bereichern, statt mehr den Menschen mit ihren Geschäftsideen zu dienen.

Mein reicher Vater sagte dazu: „Deine Aufgabe ist es, dich in Stellung zu bringen und bereit zu sein, wenn sich die Gelegenheit bietet. Es ist völlig in Ordnung, fünf Jahre zu früh zu sein, aber nicht, einen Tag zu spät.“

Robert Kiyosaki

P.S. Wollen Sie finanziell unabhängig sein und wöchentlich 1.168 € oder sogar 2.551 € zusätzlich verdienen? Ich erkläre Ihnen in meiner Hauptausgabe des „Rich Dad Poor Dad Newsletters“ welche wenige Dinge dafür nötig sind! Wer sich noch heute anmeldet, erfährt meine 29 Geheimnisse, die die Reichen nutzen. Klicken Sie hier um direkt zu beginnen!