• Manchmal treffen wir geschäftliche Entscheidungen, weil sie uns auf kurze Sicht glücklich machen.
  • Seine Einstellung zum Geld verhinderte, über mehr Geld zu verfügen.
  • Es ist nicht das Geld, das Glück bringt, sondern es sind die Dinge, die man sich mit Geld leisten kann.

Die meisten von uns haben sicher schon einmal den Dreiklang „Gesundheit, Wohlstand und Glück“ gehört. Aber woher kommen eigentlich Gesundheit, Wohlstand und Glück? Sind sie das Ergebnis von wirtschaftlichem Erfolg? Mein armer Vater war auf den ersten Blick ein erfolgreicher Mann. Er hatte einen Doktortitel und war angesehen und versiert. Aber er war nicht richtig gesund, er hatte wenig Geld und war selten glücklich.

Er rauchte zwei Schachteln Zigaretten am Tag und starb schließlich an Lungenkrebs. Er verdiente als Beamter genug Geld, er investierte es aber nie. Er war mit dem, was er erreichte, selten zufrieden. Seiner Meinung nach hatte er viel mehr verdient. Wir alle teilen sicher den Wunsch nach Gesundheit und Wohlstand. Meine Frage an Sie lautet nun: „Sind Sie auf dem Weg, gesund, wohlhabend und gleichzeitig glücklich zu werden?“

Gesundheit, Wohlstand und Glück
Bei Gesundheit geht es in erster Linie um richtige Ernährung und Bewegung. Bei Wohlstand geht es um Verdienen und Investieren. Aber das mit dem Glück ist ein bisschen schwieriger. Wir wissen, dass wir positiv denken sollte – aber nur positiv, statt realistisch zu denken, kann tragisch enden. Zum Beispiel wird positives Denken nicht verhindern können, dass Sie pleitegehen, wenn Sie mit Geld unklug umgehen, und es wird auch Ihr Körperfett nicht verringern. Häufig ist es gerade das Streben nach Glück, das die meisten Probleme mit Gesundheit und Wohlstand verursacht. Viele Menschen sind fettleibig, weil sie essen und trinken müssen, um sich glücklich zu fühlen. Und andere gehen nur einkaufen, um sich glücklich zu fühlen, auch wenn Sie dabei ihr Konto überziehen.

Viele Bücher behandeln das Thema Glücklichsein und die Faktoren, die das Glück beeinflussen. Vor allem ein Faktor hilft Unternehmern, ein glücklicheres, gesünderes und wohlhabenderes Leben zu führen: Selbstbeherrschung. Ich bin glücklicher, wenn ich die Selbstbeherrschung habe, die richtigen Dinge zu tun, auch wenn ich sie nicht tun will. In der Wirtschaft bedeutet das manchmal, mehr und öfter nachzudenken, statt mehr zu arbeiten.

Manchmal treffen wir geschäftliche Entscheidungen, weil sie uns auf kurze Sicht glücklich machen. Aber auf lange Sicht werden wir dadurch weniger gesund und weniger glücklich. Manchmal sind wir vielleicht vorübergehend nicht glücklich, wenn wir das Richtige tun, aber später fühlen wir uns besser. Wir merken dann, dass wir doch das Richtige getan haben. Mein Kardiologe Dr. Radha Gopalan riet mir immer wieder, zu meditieren. Er sagte mir wieder und wieder, dass traditionelle Ärzte und die Schulmedizin eher für ein falsches Verständnis von Gesundheit stehen und dass nur der Blick in das eigene Innere zu echter Gesundheit führe.

Irgendwann verstand auch ich mit meinem Dickschädel, dass ich meine Gesundheit und mein Glück für das liebe Geld aufs Spiel setzte. Als Alpha-Mann liebte ich meine Arbeit. Jeder Tag hat mir Spaß gemacht. Jeder Tag war eine Herausforderung. Jeder Tag war stressig und ich blühe bei Stress auf. Das Problem war nur, dass mein Ego und nicht meine Seele mich führte. Selbst das liebte ich.

Bis mein Kardiologe mich überzeugte, morgens zu meditieren, Bücher für die Seele zu lesen (nicht nur Finanzbücher) und Yoga zu praktizieren sowie ins Fitnessstudio zu gehen. Bis dahin war ich nichts weiter als ein kleiner Mann, der versuchte, ein größerer Mann zu werden. Ich war mir nicht bewusst, dass ich im Begriff war, meine Gesundheit, mein Vermögen und mein Glück zu ruinieren, wenn ich weiter jeden Tag zur Arbeit raste. Als kleiner Mann, der versuchte, ein großer Mann zu sein, arbeitete ich immer härter und härter. Rannte mit meinem Kopf gegen meine selbst geschaffene Glocke aus Glas und verwandelte mein wunderbares Leben, meine Ehe und mein Geschäft in einen Albtraum.

Jetzt folge ich fast jeden Morgen einem Ratschlag, den ich irgendwo in meinen neuen Büchern gefunden habe. Fast jeden Morgen praktiziere ich etwa 10 Minuten lang eine Yoga-Routine, meditiere 30 Minuten lang, lese 10 Minuten lang ein Buch und führe ein Tagebuch, in dem ich meine innersten Gedanken zu Papier bringe. Diese frühe Morgenstunde ist der wichtigste Teil meines Tages. Diese Stunde bestimmt, wie ich meinen Tag ausrichte und meinem Leben Sinn gebe.

Vermögen ist auch wichtig
Lassen Sie mich zunächst Folgendes sagen: Ohne Gesundheit hat man von seinem Vermögen nichts, und ohne Vermögen kann man keine Gesundheit haben. Mein reicher Vater glaubte, dass das Leben wichtiger sei als Geld, aber dass Geld wichtig sei, um Leben zu ermöglichen. Er sagte oft: „Man hat nur eine begrenzte Zahl an Stunden am Tag. Man kann auch nur bis zu einer bestimmten Schmerzgrenze hart arbeiten. Warum also alles für Geld opfern? Lerne, Geld zu haben, und lasse Menschen für dich arbeiten. Dann gewinnst du Zeit, die Dinge zu tun, die dir wirklich wichtig sind.“ Für meinen reichen Vater war wichtig

  • genügend Zeit, für seine Kinder zu haben
  • Geld für Wohltätigkeitsorganisationen und Projekte zu haben
  • Arbeitsplätze zu schaffen und finanzielle Stabilität in seinen Ort zu bringen
  • Zeit und Geld zu haben, um sich um seine Gesundheit zu kümmern
  • mit seiner Familie die Welt zu bereisen

„Für all diese Dinge braucht man Geld“, sagte mein reicher Vater. „Deshalb ist Geld für mich wichtig. Geld ist wichtig, aber ich will nicht mein ganzes Leben opfern, um dafür zu arbeiten.“ Die meisten Menschen sehen die Dinge ähnlich wie mein reicher Vater. Ich weiß, dass auch mein armer Vater das genauso sah. Das Problem für meinen armen Vater war jedoch, dass seine Einstellung zum Geld verhinderte, über mehr Geld zu verfügen. Und weil er nur wenig Geld hatte, war er nicht in der Lage, die Dinge, die ihm wichtig waren, zu tun – ein Teufelskreis.

Die Wahrheit ist, dass Geld nicht alles ist. Geld hilft uns aber dabei, alles zu tun, was wir gern tun. Und vielleicht ist Folgendes das einzig Gute, was wir aus der aktuellen Krise lernen können: Es ist nicht das Geld, das Glück bringt, sondern es sind die Dinge, die man sich mit Geld leisten kann. Daraus folgt, dass Sie zuerst herausfinden sollten, was für Sie persönlich am wichtigsten ist und wie Geld Ihnen dabei helfen kann, diese Dinge zu erreichen.

Wie man sich auf die Zukunft vorbereitet
Die Frage ist also: Was ist Ihnen wichtig? Es geht nicht nur um Geld oder Gesundheit. Es sind die Dinge, die Geld und gute Gesundheit für Sie und Ihre Familie bedeuten können. Geld beeinflusst all die Dinge, die in unserem Leben wichtig sind. Viele Menschen sind widerstandsfähig und stark. Auch sie müssen sich verändern, sich weiterentwickeln und ständig Neues lernen. Sonst fallen auch sie zurück, wenn sich die Welt weiterdreht.

Ich überlasse Ihnen zum Schluss ein Zitat, das ich in einem Buch fand, das sich um das Thema dreht, wie in unserer Gesellschaft die Einstellung wächst, dass es doch ganz angenehm sei, wenn „einem der Hintern hinterher“ getragen wird.

Wenn der Himmel im Begriff ist, einem Menschen eine große Verantwortung zu übertragen, wird er seinen Geist durch Leiden zermürben, seine Sehnen und Knochen harter Arbeit unterwerfen, seinen Körper dem Hunger aussetzen, ihn in Armut stürzen, Hindernisse auf den Weg seiner Taten legen, um seinen Geist zu stimulieren, seine Natur zu härten und ihn zu verbessern, wo immer er schwächelt. (Mengzi, konfuzianischer Philosoph, 4. Jahrhundert v. Chr.)

Robert Kiyosaki

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