• Negatives Denken führt zu einem starren Selbstbild
  • Es ist so einfach, Ausreden zu erfinden und anderen die Schuld zu geben
  • Sie wachsen ständig und lernen immer dazu

Wie beurteilen Sie im Moment Ihre finanzielle Zukunft? Ändern Sie etwas, um Ihre finanzielle Freiheit zu erhalten? Oder tun Sie nichts, weil Sie von Sorge getrieben nicht so recht wissen, wohin die Reise gehen soll? Vielleicht haben Sie aber auch schon aufgegeben und lassen andere über Ihr finanzielles Schicksal bestimmen. Vielleicht sagen Sie Dinge, wie: „Ich bin arm aufgewachsen und habe kein Geld zum Investieren“, „Ich habe keinen Hochschulabschluss, also stecke ich fest, wo ich gerade stehe“, oder „Mein Berater hat mir meine gesamten Ersparnisse durch Fehlspekulation halbiert.“ Das sind nur einige der negativen Kommentare, die ich von Menschen auf der ganzen Welt höre. Es ist so einfach, Ausreden zu erfinden, anderen die Schuld zu geben, den Status quo zu akzeptieren und klagend durchs Leben zu gehen. Ich sag Ihnen was: Sie müss en damit aufhören! Mit negativen Gedanken erreichen Sie finanzielle Freiheit.

Negativität ist schlecht für Ihre Gesundheit
Vielleicht haben Sie auch viele negative Erinnerungen und Erfahrungen aus Ihrer Kindheit, von Freunden, Familie und Beratern im Kopf. Eine neuere Studie zeigt auf, dass es eine Verbindung zwischen der Neigung zu negativem Denken und vermehrten Ablagerungen der beiden für die Alzheimer-Krankheit verantwortlichen Proteine gibt. „Wir empfehlen weitere Untersuchungen, die der Frage nachgehen, ob negatives Denken ein neuer Risikofaktor für Demenz ist“, so Dr. Natalie Marchant, Psychologin und Forschungsleiterin in der Abteilung für psychische Gesundheit am University College London, in einer Stellungnahme.

Das bedeutet praktisch, dass Sie sich Ihrer Gedanken noch stärker bewusst sein sollten. Wenn Sie sich bei etwas negativ fühlen, nehmen Sie diesen Gedanken zur Kenntnis und versuchen Sie, ihn durch eine positive Idee zu ersetzen. Denken Sie zum Beispiel nicht nur an die Hindernisse, die Ihnen im Weg stehen, sondern überlegen Sie, wie Sie konkret mit einem ersten Schritt damit beginnen würden, Ihre finanziellen Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

Negativität führt zu einem starren Selbstbild
Manche Menschen glauben, dass ihre Stärken und Schwächen in Stein gemeißelt sind: „Ich habe ein gewisses Talent, eine gewisse Intelligenz, aber das war es auch schon.“ Vielleicht haben sie in der Schule einen Intelligenztest gemacht, und sie denken: „Das ist mein IQ für den Rest meines Lebens.“ Diese Menschen scheuen Herausforderungen, weil sie nicht herausfinden wollen, dass sie nicht so intelligent sind, wie sie dachten. Sie wollen nichts tun, was sie für andere oder für sich selbst dumm oder unfähig erscheinen lässt. Wenn sie jemals etwas Neues ausprobieren und auf ein Hindernis stoßen, denken sie: „Das war es wieder einmal. Zu mehr bringe ich es nicht. Na gut.“ Sie denken, wenn sie wirklich Talent hätten, wären sie gar nicht erst auf das Problem gestoßen oder hätten nicht so hart d aran arbeiten müssen.

Wenn sie scheitern, sehen sie das als Beweis dafür, dass sie einfach zu etwas nicht fähig sind – und das ist dann häufig das Ende der Geschichte. Das Problem ist, dass diejenigen, die eine starre Denkweise haben, sich an den eigenen Fehlern messen. Eigene Fehler zeigen ihnen, ob sie klug oder dumm sind. Deshalb müssen Fehler um jeden Preis vermieden werden, auch wenn das bedeutet, nicht mehr so richtig vom Fleck zu kommen. Das starre Selbstbild geht davon aus, dass sich die Dinge von ganz allein entwickeln, wenn man klug und talentiert ist. Man muss sich nicht wirklich mit etwas herumschlagen. Und wenn man sich mit etwas herumschlagen muss, dann hat man einfach nicht das Händchen dafür. Menschen mit einem starren Selbstbild glauben nicht daran, dass sie sich ändern können. Wenn dann wieder einmal eine Herausforderung belegt hat, dass sie nur mit großen Schwierigkeiten gelöst werden konnte, bestärkt das diese Menschen in der Überzeugung, dass sie niemals gut darin sein werden. Ihr negatives Selbstbild verfestigt sich immer mehr. Scheinbar eine Spirale ohne Ende.

Am anderen Ende des Spektrums stehen diejenigen, die ihre angeborenen Talente oder Fähigkeiten lediglich als Ausgangspunkt sehen. Das sind Menschen, die erkennen, dass sie durch harte Arbeit, Anleitung durch andere oder eine gut durchdachte Strategie wachsen und sich entwickeln können. Für Menschen mit dieser Wachstumseinstellung bedeutet Erfolg, sich selbst anzustrengen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Sie wachsen ständig und lernen immer dazu. Sie nutzen Schwierigkeiten, um immer neue und höhere Leistungsniveaus zu erreichen. Sie lernen aus ihren Fehlern und freuen sich auf neue Erfahrungen.

Negativität schlägt in Angst um
Angst kann eine gesunde Emotion sein. Sie signalisiert uns, mit Vorsicht vorzugehen. Dies ist eine normale und gesunde Reaktion, die unser Körper als Schutzmechanismus benutzt, um uns in Sicherheit zu bringen. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Angst eine Emotion ist. Man darf aber bei Emotionen nicht immer darauf vertrauen, dass sie sachlich begründet sind. Es kann uns vor lebensbedrohlichen Ereignissen warnen, aber es kann auch ein Killer sein. Ein Killer unserer Träume, der Möglichkeiten, unseres eigenen persönlichen Wachstums, und unserer Leidenschaft, unser Leben in vollen Zügen genießen zu wollen.

Das hässliche Gesicht der Angst lähmt uns, macht uns entscheidungs- und bewegungsunfähig. Wir sagen automatisch „Nein“ zu Gelegenheiten, ohne auch nur tiefer darüber nachzudenken. Alles, was wir sehen können, sind die Dinge, die schiefgehen werden. Wenn dies geschieht, spielen wir alle Argumente durch, warum eine Investition ein schlechtes, riskantes und unkluges Unterfangen ist. Die Angst, Fehler zu machen, Geld zu verlieren und persönliche Enttäuschungen zu erleben, gewinnt die Oberhand. Wenn Sie nicht jeden Tag einige dieser Ängste besiegen, verpassen Sie das eigentliche Geheimnis unseres Lebens. Am meisten wachsen wir oft durch den Prozess des Umgangs mit der Angst. Und wenn man es auf die andere Seite schafft, fühlt es ich unglaublich gut an. Man ist nicht mehr derselbe Mensch. Sehen Sie es so: Durch den Umgang mit der Angst w achsen wir. Anstatt sich vor Angst zu fürchten, schauen Sie ihr direkt in die Augen. Sie werden im selben Augenblick merken, dass Sie gerade Ihre nächste Wachstumsebene erreicht haben.

Schulen Sie Ihr Gehirn um
Zum Erfolg führt keine Zauberei. Selbst bei der positivsten aller Denkweisen kommt niemand an harter Arbeit vorbei. Aber es ist viel schwieriger, wenn man aufs Spielfeld kommt und sich schon vorher sagt: „Ich kann das gar nicht. Ich habe gar nicht das Niveau, um in dieser Klasse mitzuspielen.“ Wenn Babys das Laufen lernen, schaffen sie es nie beim ersten Versuch. Sie wackeln, sie fallen, sie weinen vielleicht, aber dann versuchen sie es wieder. Stellen Sie sich vor, wir hätten alle aufgegeben, als wir das erste Mal als Kleinkinder umkippten. Wir hätten eine Welt voller hilfloser Erwachsener, die es nie zu etwas bringen würden!

Das ist genau das, was im Leben so vieler Menschen passiert. Sie versuchen etwas Neues, sie wanken und fallen um, und anstatt dieses Scheitern nur als einen Schritt in diesem Prozess zu sehen, geben sie auf. Als Folge davon kommen sie nicht weiter. Sie wagen sich erst gar nicht, einen neuen Weg auszuprobieren, der sie an neue unbekannte Orte führen könnte. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt bei etwa 83 Jahren für Frauen und 79 Jahren für Männer. Das sind viele Jahre, in denen man nicht wächst und keine neuen Orte besucht, wenn einen seine eigene Einstellung blockiert.

Man könnte auch sagen, Sie sind Ende 40, Mitte 50, Mitte 60 und es ist zu spät für einen grundlegenden Sinneswandel, zu spät, um als Neuling in einem neuen Bereich anzufangen. Aber vergessen Sie nicht, vielleicht haben Sie immer noch ein Drittel oder mehr Ihres Lebens vor sich! Wenn Sie wissen, dass Sie Ihr Glas stets als halb leer einschätzen, erfordert es viel Übung, einen neuen Blickwinkel oder Einstellung zu gewinnen – aber es ist die Mühe so wert. Sie würden es viel mehr bereuen, wenn Sie in fünf oder zehn Jahren zurückblicken und merken würden, wie viel Zeit Sie mit einem negativen Selbstbild verschwendet haben.

Robert Kiyosaki

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