• Im Dezember 1923 kostete in Berlin ein Hühnerei 320 Milliarden Reichsmark!
  • 1971 beendete der amerikanische Präsident Nixon die Goldeinlösepflicht für den Dollar
  • Bereiten Sie sich auf schlechte Zeiten vor und Sie erleben gute Zeiten

Wir erleben auf der ganzen Welt angesichts des Coronavirus-Ausbruchs so etwas wie eine „schöne neue Welt“. Man muss langsam anfangen, darüber nachzudenken, dass diese Pandemie der Tod der „Old Economy“, der traditionellen Wirtschaft, sein könnte. Weil es in der Schule überall versäumt wird, über den Umgang mit Geld zu unterrichten, schafft unsere Gesellschaft Erwachsene, die auf diese neue Welt nicht vorbereitet sind. Abermillionen von Erwachsenen haben keine persönliche Übersicht über ihre Vermögenslage, können die Finanzberichte eines Unternehmens nicht lesen – geschweige denn verstehen – und kennen die finanzielle Lage ihres Landes nicht. Dies ist aus meiner Sicht ein Offenbarungseid für unser Bildungssystem.

Historisch gesehen kommt es zu Aufständen, wenn die Kluft zwischen den Reichen und allen anderen zu groß wird. Das ist meine Sorge. In Russland, Kuba und Venezuela kam es zu Revolutionen, als die Kluft zwischen den Reichen und allen anderen zu groß wurde. Die Welt verändert sich rasch. Die Schulsysteme nicht. Die Schulen bringt den Menschen weiterhin bei, ihren Abschluss mit dem Ziel zu machen, einen (gut) bezahlten Job zu bekommen. Das ist heute mehr ein finanzieller Selbstmord. Denken Sie immer daran: Eine Anstellung ist kein Vermögenswert. Noch ist Geld ein Vermögenswert. Noch ist ein Haus ein Vermögenswert. Die Ersparnisse des Arbeitnehmers in seinen Ruhestand sind am Ende meist nur Geldquellen für reiche Kapitalisten. Wenn die Märkte zusammenbrechen – wie sie es immer regelmäßig tun –, verlieren immer Arbeiter und Angestellte. Kapitalisten gewinnen.

Hyperinflation
Wenn die Konjunkturpakete nicht mehr funktionieren, wird dies dazu führen, dass noch mehr massive Geldmengen gedruckt werden, was wiederum irgendwann zu einer Hyperinflation führt. Wenn eine Inflation keinen Erfolg zeigt, landen die betroffenen Länder in einer Hyperinflation, oft immer weiter angeheizt durch staatlich angeordnete ungezügelte Geldvermehrung. Wenn es zu einer Hyperinflation kommt, kann diese mindestens so schlimm sein wie eine Depression. Dies ist in Simbabwe geschehen, wo man 2008 angeblich eine Milliarde Simbabwe-Dollar brauchte, um drei Eier zu kaufen. So ist es auch in Deutschland schon einmal gewesen. Im Dezember 1923 kostete in Berlin ein Hühnerei 320 Milliarden Reichsmark! Wenn das Undenkbare geschieht und wir weltweit in eine Hyperinflation geraten, bedeutet dies den Tod des Euros, des US-Dollars und vieler anderer Währungen.

Das Drucken von Geld hat noch nie zu nachhaltigem Wohlstand geführt. Das Drucken von Geld hat schon immer Armut bei denen verursacht, die für Geld arbeiten müssen. Das Jahr 1971 war der Beginn des ersten globalen „Gelddruckens“. Am 15. August 1971 beendete der amerikanische Präsident Nixon die Goldeinlösepflicht für den Dollar. Heute läuft das gesamte globale Bankensystem nur noch mit gedrucktem Geld. Wie lange können die USA, Europa und die Welt noch ungestraft Papiergeld nach Gutdünken drucken? Das Verständnis der Beziehung zwischen sogenannten Rettungsgeldern und Inflation ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die Geschichte zu kennen. Wenn Sie die Geschichte etwas besser kennen, können Sie auch leichter nachvollziehen, wie schnell Ihre Ersparnisse an Wert verlieren können.

IWF und Weltbank wurden zum Wohle geschaffen – doch richteten nur Schaden an
1944, gerade als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging, kamen in einem Kurort im amerikanischen Bretton Woods, New Hampshire, die Finanzminister und Notenbankchefs aus 44 Staaten zur Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen zusammen, um die monetären Konsequenzen aus dem Weltkrieg zu regeln. Diese Konferenz führte zur Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Obwohl diese beiden Agenturen nach allgemeiner Auffassung zum Wohle der Welt geschaffen wurden, haben sie in Wirklichkeit viel Schaden angerichtet, allen voran die Verbreitung eines Fiat- oder Papier-Währungssystems in der ganzen Welt.

Diese beiden Agenturen sind nichts anderes als Erweiterungen der Federal Reserve und anderer Europäischer Zentralbanken. Der IWF und die Weltbank verlangten von den Banken der Welt, ihr Geld in Fiat-Währung umzuschichten, in Währungen, die nicht durch Gold und Silber gesichert sind, ähnlich wie die deutsche Reichsmark vor dem Zweiten Weltkrieg. Mit anderen Worten: Die Vereinigten Staaten, der IWF und die Weltbank begannen, Deutschlands damaliges Währungssystem, das „Schubkarrengeld“, in die Welt zu exportieren. Lassen Sie nicht zu, dass diese Krise etwas Schlechtes für Sie bedeutet, sondern nutzen Sie sie für etwas Gutes. Lernen Sie selbst und lehren Sie andere, selbstständig und unabhängig für sich zu denken und zu handeln. Statt darauf zu warten, dass man Ihnen sagt, was Sie tun sollen. Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Welt und einer neuen Weltwirtschaft. Diese Krise könnte einfach das Ende einer Ära einleiten. Sie ist aber auch die Geburt einer neuen Ära, einer neuen Wirtschaft.

Bereiten Sie sich auf schlechte Zeiten vor und Sie erleben gute Zeiten
Als ich in der Schule im Religionsunterricht war, erzählte uns mein Lehrer eine Geschichte aus dem Alten Testament: Ein Pharao im alten Ägypten hatte einen sehr beunruhigenden Traum. In seinem Traum sah er, wie sieben fette Rinder von sieben mageren Rindern gefressen wurden. Auch träumte er von sieben dicken Ähren, die von sieben mageren Ähren verschlungen wurden. Beunruhigt suchte er nach jemandem, der seinen Traum interpretieren konnte. Da alle Wahrsager und alle Weisen Ägyptens dem Pharao diesen Traum nicht deuten konnten, schlug die große Stunde von Josef. Josef deutete dem Pharao seinen Traum. Demnach weisen die sieben fetten Kühe und die sieben dicken Ähren auf sieben gute Jahre voller Fülle hin. Auf diese guten Jahre würden dann aber, so Josef, entsprechend den sieben mageren Kühen und Ähren sieben Jahre der Hungersnot folgen. Dem Ratschlag des Josefs folgend, sorgte der Pharao in den sieben fetten Jahren für die sieben mageren Jahre vor. Ägypten wurde dadurch zu einer mächtigen Nation, die diesen Teil der Welt ernährte.

Ich fürchte, meine Generation und ihre Kinder sind auf den wirtschaftlichen Niedergang, eine Depression, die ich kommen sehe, nicht wirklich vorbereitet. Wenn ein Mensch nur eine expandierende Wirtschaft gekannt hat, ist er oder sie möglicherweise nicht auf ein Leben in einer Welt mit einer Deflation oder einer galoppierenden Inflation Wirtschaft vorbereitet. Die gute Nachricht ist, dass wir längst in eine neue Ära der Menschheit eingetreten sind – in eine Ära des unbegrenzten Überflusses und der unbegrenzten Möglichkeiten. Fortschritte in der Technologie erhöhen unsere Fähigkeiten und senken gleichzeitig die Kosten dieser Fähigkeiten. Technologie verringert das finanzielle Risiko, senkt die Preise, senkt die Löhne und öffnet weltweite Märkte. Die gute Nachricht ist: Technologie macht es einfacher, unternehmerisch zu handeln.

Dies ist die beste Zeit für diejenigen, die bereit sind, zu lernen, schnell umzusetzen, hart zu arbeiten und nicht im Chor der negativen Menschen mitzusingen. Lernen Sie aus der Vergangenheit, um in der Zukunft erfolgreich zu sein. Dies ist Ihre Zeit, um reich zu werden – wenn Sie es wollen.

Robert Kiyosaki

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