• Tun Sie das, wozu Sie geboren wurden?
  • Unsere Lebensaufgabe besteht darin, das Geschenk, das uns mit der Geburt gegeben wurde, anzunehmen und weiterzuentwickeln.
  • 3 Fragen, um Ihren Weg zum Wohlstand UND Glück zu bestimmen.

Erfolg bedeutet nicht immer, dass wir dem Weg folgen, der uns scheinbar bei der Geburt bestimmt wurde. Ein Hochschulabschluss bedeutet auch nicht unbedingt, dass wir zu dem geworden sind, wozu wir geboren wurden. Nur weil jemand beruflich erfolgreich ist – egal, ob als Anwalt oder Arzt –, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass er das tut, wozu er geboren wurde. Dasselbe gilt für Geld. Nur weil Sie reich sind, heißt das nicht, dass Sie reich geworden sind, weil Sie dazu bei Ihrer Geburt bestimmt wurden. Einer der Hauptgründe, warum Menschen beruflich in einer Sackgasse und einem unerfüllten Leben stecken, ist, dass sie sich nie die Zeit genommen haben, sich zu fragen: „Was genau will ich für mich? Was ist gut für mich?“

Ich hörte einmal einen Pfarrer in seiner Predigt sagen: „Wir werden als Menschen geboren, ausgestattet mit dem menschlichen Geist. Das bedeutet, dass wir sowohl Menschen als auch geistige Wesen sind. Einige von uns sind mehr Menschen als geistige Wesen.“ Weiter sagte er: „Menschen haben natürliche Grenzen. Wesen haben keine. Wesen sind grenzenlos. Menschen werden alt. Wesen entwickeln sich weiter.“ Er fuhr fort: „Menschen sterben. Unser geistiges Wesen nicht. Der Mensch braucht Arbeit. Geistige Wesen haben eine Bestimmung.“ Ich war gerade aus Vietnam zurückgekehrt und in meinen Zwanzigern, als ich die Botschaft dieses Pfarrers hörte. Da ich dem Tod so oft in Vietnam begegnet war, hatten seine Worte eine unmittelbare Wirkung auf mich. Während meines Aufenthalts in Vietnam wurde ich Zeuge von Ereignissen, die im traditionellen Kontext von Leben und Tod nicht erklärbar sind. Wie ein Klassenkamerad von mir, der ebenfalls in Vietnam war, sagte: „Ich lebe, weil sterbende Kameraden weiterkämpften.“

In Vietnam lernte ich den Unterschied zwischen Körper und Geist oder wie der Pfarrer es definierte den Unterschied zwischen Menschen und Wesen kennen. Als ich von der Kraft des Geistes berührt wurde, wurde ich ein anderer Mensch, weil sich mein geistiges Wesen verändert hatte. Offensichtlich hat dieser Unterschied zwischen Mensch, Wesen, Körper und Geist in meinem Leben schon viele Probleme verursacht. Wenn man keine Angst vor dem Sterben hat, kann man anfangen zu leben. Das Problem bei dieser tief greifenden Überwindung besteht darin, dass es schwierig wird, Menschen zu tolerieren, die mit Grenzen leben, die in Angst vor dem Tod leben, die in Angst leben, Fehler zu machen, die in Angst leben, kritisiert zu werden, und die eher für Sicherheit als für ein reiches, erfüllteres Leben leben.

Ich habe gelernt, dass unser Lebenszweck oder unsere Lebensaufgabe darin besteht, das Geschenk, das uns mit der Geburt gegeben wurde, anzunehmen, weiterzuentwickeln und weiterzugeben. Mein Hauptgrund, bei der Xerox Corporation zu arbeiten, war, meine Scheu und Angst vor Ablehnung zu überwinden und die Fähigkeit des Verkaufens zu erlernen. Mein reicher Vater sagte, dass das Verkaufen eine wesentliche Fähigkeit des Unternehmers ist. Nach vier Jahren bei Xerox erreichte ich schließlich mein Ziel und wurde einer der Top-Verkäufer mit entsprechenden Top-Provisionen.

Überwinden Sie Ihre Furcht
Ich tue mein Bestes, um ein furchtloses Leben zu führen. Ich lasse mich nicht von Ängsten vor einem Arbeitsplatzverlust, der Angst vor dem Scheitern, der Angst vor Kritik und der Angst, nicht genug Geld zu haben, beherrschen. Für mich sind diese Ängste es nicht wert, mir zu diktieren, wie ich mein Leben lebe. Anstatt in Angst zu leben, möchte ich ein Leben in Freude, Dankbarkeit und Mitgefühl leben, im Austausch für dieses großartige Geschenk, das Leben genannt wird.

Als ich mein erstes großes Geschäft gegen die Wand fuhr, war die Presse nicht sehr freundlich zu mir. Sie verfolgte mich wie Hyänen. Gerichtsvollzieher hetzten mich. Einige meiner Freunde kannten mich plötzlich nicht mehr. Mein Motorrad wurde beschlagnahmt. Meine Kreditkarten wurden mir weggenommen. Ich musste mein Appartement verkaufen. Ich verkaufte mein Auto, weil ich die Zahlungen nicht leisten konnte. Ich nahm den Bus, fuhr Fahrrad oder ging zu Fuß. Ich wusste nicht, wie oder wann ich wieder ins normale Leben zurückkehren würde, aber ich wusste, dass ich es schaffen würde. Ich wusste, dass die meisten erfolgreichen Unternehmer scheiterten, bevor sie schließlich Erfolg hatten.

Glauben Sie an sich
In den Seminaren zur Selbstentwicklung, an denen ich teilgenommen habe, glaubten viele Menschen, dass positives Denken oder ein Ziel auf ein Blatt Papier zu schreiben und es täglich anzuschauen, genügen, um reich zu werden. Ich glaube nicht, dass es ausreicht, sich Geld als Selbstzweck zu wünschen. Mein reicher Vater hat mir beigebracht, dass finanzielle Bildung, Erfahrung, Fähigkeiten, viel Arbeit und Hingabe erforderlich sind, um Geldprobleme zu lösen. Der Besuch von Seminaren zur persönlichen Entwicklung hat mir aber gezeigt, dass wir unsere eigene Realität schaffen können und dies tatsächlich auch tun können.

Lassen Sie mich Ihnen ein persönliches Beispiel geben. Als ich im Fach Englisch durchfiel, weil ich nicht fehlerfrei schreiben konnte, und im Alter von fünfzehn Jahren in der Schule sitzen blieb, war ich fertig mit der Welt. Ich fühlte mich schuldig, als hätte ich meine Familie im Stich gelassen. Ich schämte mich zu Tode. Ich war blamiert und wurde von meinen Klassenkameraden gehänselt. Meine damalige Gefühlsfassung war sofort verbunden mit den Gedanken „Ich bin dumm. Ich werde immer dumm bleiben.“

Diese Gedanken, verschmolzen mit Gefühlen der Traurigkeit und Wut, wurden dann auch real. Solange ich weiter glaubte, ich sei dumm, mühte ich mich vergeblich in der Schule ab und versagte weiter. Wäre da nicht meine schiere Willenskraft gewesen, hätte ich das Gymnasium nicht abgeschlossen. Ich musste mich jeden Tag in der Schule meinen Gedanken stellen. Gedanken, die fleischgeworden waren, Gedanken, dass ich zu dumm war. Irgendwann löste sich mein Gedanken „Ich bin dumm“ auf. Meine Neugierde und die Lust zu lernen, wurden zu neuem Leben erweckt. Im Jahr 1974, im Alter von siebenundzwanzig Jahren, wurde ich wieder ein Student, diesmal mit großem Lernhunger. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass ich heute als Buchautor weltbekannt bin, obwohl ich doch mit fünfzehn Jahren sitzen geblieben bin, weil ich für die Schule nicht ordentlich genug schreiben konnte.

Geben Sie nicht auf
Im Jahr 1980 hatte ich mein erstes Geschäft und meine erste Million verloren. Ohne meine Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung hätte ich mich vielleicht nicht mehr aufgerafft. Ich verlor noch zwei weitere Unternehmen, bevor ich eine weitere Million verdiente und sie dann nicht mehr verlor. Wie die meisten von uns wissen, geht es nicht darum, wie oft man hinfällt, sondern darum, wie oft man sich wieder berappelt.

Nicht aufzugeben bedeutet, zu handeln, Fehler zu machen, seinen Kurs zu korrigieren und sich von Fehlschlägen zu erholen, bis man erreicht, was man will. Wann immer Angst oder Zweifel sich Ihnen in den Weg stellen, umgehen Sie diese Hindernisse und gehen einfach weiter. Sie werden feststellen, dass mit jedem Schritt, den Sie dann tun, Ihr Vertrauen wächst. Denken Sie stets daran, dass Ihre Belohnung am Ende nicht nur darin besteht, dass Sie bekommen, was Sie wollen, sondern auch in dem Vertrauen, das Sie zu sich selbst gewinnen.

Robert Kiyosaki

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