• Häufig wird behauptet, die Aufgabe eines Unternehmers liege darin, ein besseres Produkt zu einem günstigeren Preis zu entwickeln. Ich glaube aber, es geht um viel mehr
  • Ich lernte die Pflichten eines Unternehmers auf die harte Tour kennen 
  • Unternehmer müssen die Welt zu einem besseren Ort machen 

Häufig wird behauptet, die Pflicht eines Unternehmers liege darin, stets ein besseres Produkt zu einem günstigeren Preis zu entwickeln. Ich glaube aber, es geht um viel mehr. Die Aufgabe eines Unternehmers ist es, immer mehr Menschen immer besser zu bedienen und die Welt damit zu einem besseren Ort zu machen.

Als ich jünger war, war ich an einem Unternehmen für Brieftaschen beteiligt. Ich erstellte eigene Designs und gestaltete Rock’n’Roll-Tributstücken. Keines dieser Produkte machte die Welt zu einem besseren Ort. Ganz im Gegenteil: Als ich mich zu einer Werksführung nach China begab, musste ich feststellen, dass meine Produkte von Kindern unter gefährlichen Bedingungen hergestellt wurden. Die Produkte machten die Welt zu einem schlechteren Ort. Geld ist es nicht wert, Kinder leiden zu lassen. In diesem Moment wurden mir die Augen geöffnet. Ab da fing ich an, die Welt wie ein richtiger Unternehmer zu sehen.

Ich lernte die Pflichten und den Drang eines Unternehmers, die Welt zu verbessern, auf die harte Tour kennen. Manchmal besteht sie darin, ein Problem zu beheben und manchmal darin, aufzuklären und zu erleuchten. Die soziale Verantwortung von Unternehmen nahm im letzten Jahrzehnt stark an Bedeutung zu. Es geht dabei darum, wie sich Unternehmen oder Einzelpersonen auf ihr Umfeld auswirken. Die Bewegung entspringt der Erkenntnis, dass Regierungen weltweit nicht in der Lage sind, soziale Probleme zu beheben. Um zur Lösung der Probleme beizutragen, entschieden sich Unternehmer, gegen diese anzukämpfen.

Kim und ich schufen das Cashflow-Brettspiel und den Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter, um aufzuklären. Durch unsere Produkte können wir eine größere Masse auf effektivere Weise ansprechen und ihnen die Lektionen beibringen, die uns erfolgreich machten. Also mehr Menschen besser bedienen.

Vergangener Erfolg bedeutet gar nichts
Viele Menschen ruhen sich auf ihrem Erfolg aus. Unternehmer können das nicht. Ich habe ein Poster in meinem Büro hängen, auf dem steht: „Niemanden interessieren deine vergangenen Erfolge.“ Unternehmer dürfen nicht an Initiative verlieren und müssen immer nach vorn schauen. Sie müssen weiter pushen. Sie müssen weiter abliefern. Sie müssen ihr Tempo beibehalten.

Ich sah, wie sich das Verlagswesen langsam zurückentwickelte. Ich hätte mich zurücklehnen und abwarten können, ob und wie sich die Industrie an das digitale Zeitalter anpassen würde. Dann hätte ich aber an Initiative verloren. Ich hätte meine Pflicht als Unternehmer, der Welt zu dienen, vernachlässigt. So handelt kein Unternehmer. Unternehmer nehmen Probleme in die Hand. Wir dienen und leiten.

Eine Geschichte sozialer Verantwortung von Unternehmen
Ein inspirierendes Beispiel für soziale Unternehmensverantwortung ist Rommel Juan und sein Unternehmen Binalot Fiesta Foods. Binalot, was auf philippinisch „eingewickelt“ bedeutet, kreiert Fast Food nach philippinischer Art, das nachhaltig verpackt wird.

Durch die 2007 ins Leben gerufene Initiative kauft das Unternehmen philippinischen Landwirten aus Nagcarlan/Laguna Bananenblätter ab, die zum Verpacken des Essens verwendet werden. Das kurbelt die Verkäufe der Bauern an. Die Initiative kommt nicht nur dem Ruf von Juans Geschäft zugute, sondern unterstützt auch die Gemeinde von Laguna. Die Frauen, die die Blätter schneiden, verdienen nun rund 200 Pesos pro Tag und die Bauern haben eine zusätzliche Einnahmequelle durch die Bananenblätter. Der Verschnitt wird in der Gemeinde als Kompostmaterial verwendet, statt im Müll zu landen.

Der Taifun Xangsane zerstörte die Bananenblattkulturen in Luzon, als er 2006 auf die Philippinen traf. Nach dem Unglück spielte Juans Initiative eine große Rolle bei dem Wiederaufbau der Bananenwirtschaft. „Wir mussten die Blätter von anderen Inseln importieren, das wurde zu teuer. Also übernahmen wir die Kosten.“

Hätte Juan als Unternehmer keine soziale Verantwortung übernommen, hätte er die Blätter nicht nachhaltig importiert und das Geschäft ruiniert. Es war nicht einfach, die lokalen Bauern von seiner Geschäftsidee zu überzeugen. Er rechnete damit, dass sie sofort darauf eingehen würden, aber das war nicht der Fall.

Letztendlich fand sich ein Gemeindeleiter, der die erste Bestellung Binalots organisierte. Ein Bündel, mit dem etwa 200 Mahlzeiten verkauft wurden. Schnell wuchs die Bestellung auf 300 Bündel. Die Gemeinde stand schnell hinter der erfolgreichen Geschäftsidee. Als der Gemeindevorsteher von den fortlaufenden Bestellungen hörte, haute es ihn förmlich um. Durch die soziale Verantwortung, die das Unternehmen von Juan übernahm, konnte das Geschäft eine nachhaltige Lieferung an Bananenblättern sicherstellen, durch den auch die Einwohner profitieren.

2007 gewann Binalot den von UPS gesponserten „Out of the Box“-Jahrhundertpreis für Kleinunternehmen. Die 10.000 Dollar flossen direkt in die Gemeinde von Laguna. Die Auszeichnungen hörten hier nicht auf. Binalot gewann 2008 den „Anvil Award of Merit der Public Relations Society“ der Philippinen. Sie wurden unter anderem auch 2009 von den „Franchise Awards“ des Entrepreneur-Magazins als bestes einheimisches und als am schnellsten wachsendes Franchise-Unternehmen ausgezeichnet.

Der höhere Sinn eines Unternehmers
Unternehmer zu sein, bedeutet, man dient einem höheren Zweck. Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, helfen Menschen und dienen der Welt. Diese Dinge sind viel wichtiger als Stolz oder der Erfolg, den das Unternehmertum mit sich bringt.

Rich Dad Poor Dad begann als einfaches Buch, das für unser Cashflow-Brettspiel werben sollte. Heute ist es das meistverkaufte Finanzbuch aller Zeiten. Stolz hätte die Weiterentwicklung unseres Produktes aufhalten können. Wir haben mit dem Original zig Millionen Menschen geholfen. Warum sollte man etwas ändern? Vor Ungewissheit hätte ich abwarten können, bis ein anderer den neuen digitalen Markt austestet, um zu sehen, was passiert.

Aber ich bin kein Autor, sondern Unternehmer. Ich riskiere. Ich leite. Die Welt des Publizierens wird sich also ändern, und ich wette, sie wird dem Beispiel des neuen interaktiven Rich Dad Poor Dad folgen. Mein Unternehmen dient mehr Menschen und macht die Welt zu einem besseren Ort. Deshalb kommen wir mit unserem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter jetzt auch nach Deutschland und helfen Ihnen bei Ihrer persönlichen Geldanlage und Weiterentwicklung.

Robert Kiyosaki

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