• Sind Sie auf den nächsten Börsencrash vorbereitet?
  • Ist die Investition ein Risiko oder sind Sie es?
  • Investieren Sie, wo sonst nur die Reichen Geld ausgeben

als ich jung war und mein Vater mir manchmal sagte, dass er ein bestimmtes Investment, dem ich nachgehen wollte, nicht mochte, fügte er stets hinzu: „Ich hoffe, ich liege falsch.“ Er glaubte, dass ich, indem er mich ausreichend warnte, genügend Zeit hätte, um mich vorzubereiten, wenn er richtig läge.

Er sagte: „Die Frage ist nicht, ob ich recht habe oder nicht. Die Frage ist: Bist du vorbereitet für den Fall, dass ich recht habe?“

Das hat sich bei mir eingebrannt und motivierte mich, mich vorzubereiten und nicht von anderen Leuten abhängig zu sein. Kim und ich bereiteten uns auf eine Art und Weise vor, die zu gesteigertem finanziellen Know-how, Erfahrung und schließlich Unabhängigkeit führte.

Unsere Vorbereitung verhalf uns zu einer finanziell sichereren Situation in unserem Leben.

Ein großer Zusammenbruch der Börse wird kommen, aber der Zusammenbruch ist nicht das Problem. Einen Börsencrash vorherzusagen, ist keine große Sache. Alle Finanzmärkte erleben Aufschwung und alle Finanzmärkte erleben Abschwung. Konjunkturzyklen sind ein Teil des Lebens. Starke und schwache Konjunkturphasen vorherzusehen ist wie eine Weissagung darüber, dass auf den Herbst der Winter folgt.

Das Problem ist, dass der nächste Markteinbruch große Missstände aufdecken wird. Der nächste Crash wird ganz besonders hart, da drei Generationen ein großes Problem vor sich hergeschoben haben: die Frage des Auskommens der Leute, sobald deren Arbeitsleben beendet ist. Es handelt sich um ein nie da gewesenes Problem, das jeden Tag größer wird.

Die guten Neuigkeiten sind, dass Ihnen, wenn Sie sich vorbereiten, nichts etwas anhaben kann. Kim und ich erfanden das Cashflow-Brettspiel, um jedem beizubringen, sich genauso wie wir vorzubereiten.

Drei Investitionsebenen

Ebene 1: Kleine Deals
Im Cashflow-Brettspiel finden sich Small-Deal-Investmentkarten und Big-Deal-Investmentkarten. Die meisten Investoren beginnen mit kleinen Deals. Natürlich gibt es da immer auch den Egoisten, wie im richtigen Leben, der mit einem großen Deal starten möchte, obwohl er oder sie überhaupt kein Geld haben.

Im echten Leben kaufte ich in den frühen 70er-Jahren meine erste Immobilie. Es handelte sich um eine 18.000-Dollar-Eigentumswohnung auf der Insel Maui. Auch wenn ich nicht viel Geld hatte, gelang es mir, drei dieser 18.000-Dollar-Immobilien zu erwerben, indem ich Investorengelder für die Anzahlung auftrieb.

Dann habe ich jedes davon innerhalb von weniger als einem Jahr für 48.000 Dollar verkauft und einen Nettogewinn von 90.000 Dollar gemacht, der dann zwischen mir und den Investoren aufgeteilt wurde. Ich verdiente mit meinen Investments in diesem Jahr mehr als bei meinem Job bei Xerox. Zu diesem Zeitpunkt ergriff mich der Wunsch, zu lernen, ein besserer Investor zu werden.

Im echten Leben kaufte Kim ihre erste Investmentimmobilie 1989. Es handelte sich um ein Mietshaus mit Bad und zwei Schlafzimmern, das für 45.000 Dollar verkauft wurde. Eine Anzahlung von 5.000 Dollar war nötig und Kim bezog daraus etwa 25 Dollar positiven Cashflow jeden Monat. Obwohl sie sehr nervös war, machte sie viele Erfahrungen, die ihr heute sehr dienlich sind.

Heute machen wir auch weiterhin ein paar wenige kleine Deals. Während die meisten Leute weniger als 2 Prozent steuerpflichtige Zinsen von deren Banken bekommen, erzielen wir beinahe 12 Prozent effektive Rendite auf unser Geld.

Ebene 2: Große Deals
Sobald ein Cashflow-Mitspieler etwas Geld mit Investitionen in kleine Deals verdient hat, ist er bereit, sich mit größeren Deals zu beschäftigen.

Kim und ich haben das im echten Leben getan. Nachdem wir etwa 12 kleinere Immobilien gekauft hatten, waren wir in der Lage, diese mit einem speziellen Steuervorteil zu verkaufen – das heißt, wir mussten keine Kapitalertragssteuer zahlen, die für Börseninvestoren häufig anfällt.

Nachdem wir unsere 12 kleineren Deals veräußert hatten, waren wir bereit, uns größeren Deals zu widmen. Mit den Einnahmen aus den kleinen Deals kauften wir zwei größere Appartementhäuser und konnten uns damit 1994 zur Ruhe setzen. Anders gesagt: Kim und mich kostete es weniger als fünf Jahre, um von kleinen zu großen Deals zu wechseln und schließlich in Rente zu gehen.

Nach dem Rentenantritt schlugen wir aus unseren Erfahrungen Kapital und suchten nach anderen großen Deals.

Ebene 3: Der Schnelle Weg
Wie viele von Ihnen vielleicht wissen, gibt es beim Cashflow-Brettspiel zwei Wege. Einer ist das sogenannte Hamsterrad. Der andere ist der schnelle Weg. Im echten Leben sind Investition auf dem schnellen Weg gesetzlich den Reichen vorbehalten.

Die folgenden Beispiele zeigen Ihnen Investitionen, die Kim und ich nach dem Rentenantritt in unser Portfolio aufnahmen.

Privatplatzierung
Als Unternehmer investieren wir gern in kleine Start-ups, die das Potenzial haben, an die Börse zu gehen. Im Laufe der Zeit haben wir in zwei Ölfirmen investiert, ein Silberunternehmen, ein Goldunternehmen und ein Konsumgüterunternehmen.

Eine Ölfirma bekam Schwierigkeiten, als sie auf kein weiteres Öl mehr stieß und ihr das Geld ausging. Die andere Ölfirma stieß auf Erdgas und wird gerade von einem börsennotierten Unternehmen aufgekauft. Die Silberfabrik wurde 2001 von einer an der Börse in Toronto notierten Firma akquiriert und beginnt, die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich zu ziehen. Sie produziert und generiert mit dem verkauften Erz Cashflow.

Das Goldunternehmen hat sich die Abbaurechte für ein großes Goldvorkommen mit 3 Millionen Unzen Gold gesichert. Der Börsengang erfolgte mit der Erstemission der Aktien 2003. Das Konsumgüterunternehmen ging 2002 ebenfalls an die Börse, und zwar durch einen Reverse Merger.

Die meisten dieser kleinen Start-ups brauchten vier bis fünf Jahre Entwicklungszeit, bis sie für den Markt bereit waren. Ich habe über diesen Gründungs- und Entwicklungsprozess von Unternehmen, die an die Börse gehen sollen, in meinem dritten Buch Rich Dad’s Investmentguide geschrieben.

Ich erinnere mich an die Kommentare einiger Leute, die, als das Buch 1999 erschien, meinten, der Mitaufbau von Gold-, Silber- und Ölfirmen sei Zeitverschwendung. Der Grund war der gerade aktuelle Hightech- und Dotcom-Boom. Heute gewinnen aufgrund von Marktveränderungen Gold, Silber und – wenn die Konjunktur wieder anzieht – auch Öl wieder an Zuspruch.

Noch einmal: Ein Unternehmer muss den Weitblick haben, Firmen für einen Markt fünf Jahre in der Zukunft zu gründen.

Der Börsengang
Der Vorteil bei der Gründung eines Unternehmens und dessen Börsennotierung ist, dass die Gründer den größten Anteil der Aktien zu sehr günstigen Konditionen bekommen, so günstig wie etwa zwischen zwei und 25 Cent pro Aktie. Ein Unternehmer kann in der Lage sein, einen substanziellen Anteil zu diesem Preis zu erwerben.

Nachdem das Unternehmen an die Börse gegangen ist – nehmen wir an, der Aktienpreis erreicht 3 Dollar –, können die Gründer beginnen, einige Aktien zu verkaufen, um ihre ursprüngliche Investition wieder einzubringen und dann weiterhin die Früchte eines wachsenden Börsenunternehmens zu ernten.

Natürlich sind das die riskantesten aller Investitionen an der Börse und sollten nur von den sehr Reichen oder besonders Fähigen getätigt werden. In diesem Winkel des Börsenmarktes finden sich die meisten Gauner und Schwindler. Deshalb sollten Sie nur dann dorthin vordringen, wenn Sie ein besonders gutes Geschäfts- und Investitionstraining hinter sich haben.

Sind Ihre Geschäfts- und Investitionsfähigkeiten eingeschränkt, könnten Sie Opfer dieser Gauner und Schwindler werden oder, schlimmer noch, bald selbst dazugehören.

Wir wollen mit unseren Investitionen nicht prahlen, sondern Sie ermutigen und inspirieren, sich selbst auf die Reise zu begeben, Ihr finanzielles Know-how zu verbessern und die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.

Während wir zustimmen, dass diese Investitionen für die meisten Menschen zu riskant sind, haben wir dennoch festgestellt, dass diese Wege mit guter Ausbildung und Erfahrung die sichersten sind.

Nicht die Investition ist es, die unbedingt riskant ist. In den meisten Fällen ist es der Investor.

Robert Kiyosaki

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