• Sind Sie schulklug oder straßenschlau?
  • Wie mein kapitalistischer reicher Vater den Leuten das Fischen beibringen wollte 
  • Viele Menschen wollen den Fisch gleich vor die Nase gelegt bekommen. Ich zeige Ihnen, warum das nicht geht 

Mein armer Vater wurde zum Sozialisten erzogen. Er war schulklug, aber nicht straßenschlau. Mein Vater glaubte stark daran, dass sich die Regierung um die Menschen kümmern sollte.

Mein reicher Vater hingegen wuchs zum Kapitalisten heran. Er beendete zwar niemals die Schule, wurde aber straßenschlau. Er wollte ein großes Unternehmen aufbauen, das seine Familie und die Familien seiner Angestellten mit stetigem Einkommen versorgen sollte. Er glaubte daran, dass die Menschen lernen sollten, sich selbst zu versorgen.

Er wollte den Leuten das Fischen beibringen.

Während der letzten Depression übernahm der Sozialismus die Kontrolle. Massive staatliche Wohlfahrtsprogramme wurden erschaffen, die die Menschen nicht zum Fischen anregten, sondern ihnen den Fisch direkt vor die Nase schmissen – sogar den Reichen. Wären die Vereinigten Staaten eine wahrhaft kapitalistische Nation, dann würden wir die Wirtschaft abstürzen lassen und nicht mit Rettungspaketen eingreifen. Bärenmärkte, Marktcrashs und Depressionen sind die Art und Weise, wie sich die Wirtschaft selbst reguliert. Rezessionen und Depressionen korrigieren die gemachten Fehler und decken die Verbrechen auf, die während des Booms begangen wurden.

Anstatt die Selbstheilkräfte der Wirtschaft zu aktivieren, verteilen wir heute Billionen von Dollar an Inkompetente und Betrüger. Bärenmärkte korrigieren die Fehler, Betrügereien und Ineffizienzen, die durch den vorangegangenen Bullenmarkt entstanden. Aber anstatt den Bärenmarkt seine Arbeit machen zu lassen, zahlt die Regierung Milliarden von Rettungsgeldern an Banker, die gefälschte Kredite in der Welt verteilt haben, obwohl wir sie stattdessen ins Gefängnis stecken sollten. Unternehmen wie General Motors sind in guten Zeiten des Geschäfts so fett und faul geworden, dass sie in schlechten Zeiten nicht mehr allein überleben können. Aber diese Unternehmen werden vom Staat vor dem Bankrott bewahrt. Führungskräfte, die Tausende von Mitarbeitern entlassen haben, werden mit Prämien überhäuft. Statt dem Unternehmen, dem sie sich zugeschrieben haben, zu helfen, werden zig Verträge geschlossen. Und mit dem fallenden Kurs verlieren die Investoren ihr Geld.

Das ist in keiner Weise Kapitalismus. Die staatlichen Rettungsprogramme sind sozialistisch, und zwar zugunsten der Reichen. Diese Vorgehensweise ist teilweise noch schlimmer als Marxismus bzw. Kommunismus. Diese verfolgten zumindest das Prinzip, Geld von den Reichen zu nehmen und an die Armen zu geben. Auch wenn das nicht praktiziert wurde, war es besser als die aktuellen Bestrebungen, das Geld von den Armen in Form von Steuern an die Reichen zu transferieren.

Amerika ist fast wie jemand, der seine Kreditkartenschulden mit neuen Kreditkarten begleicht. Das ist der Grund, warum in unseren Schulen keine finanzielle Bildung stattfindet.

Deshalb wächst die Popularität von Sozialismus in den USA, einer der reichsten Nationen. Die Leute wollen nicht lernen zu fischen, denn es ist viel einfacher, den Fisch direkt vor die Nase gelegt zu bekommen.

Und sie entgehen damit der Eigenverantwortung für ihre finanzielle Zukunft.

Warum ich ein Kapitalist bin

In einer kapitalistischen Regierungsform sollte es so sein, dass Bürger gemeinsam in staatliche Projekte investieren, die erledigt werden müssen. In der „freien Marktwirtschaft“ der USA werden Bürger und Unternehmer durch steuerliche Anreize dazu angeregt, Maßnahmen zu finanzieren, die der Staat erledigen möchte.

Wenn der Staat ein Apartmenthaus erbaut, ist das Sozialismus. Wenn ich es selbst baue, ist das Kapitalismus. Ich persönlich will lieber ein Kapitalist in Form eines Unternehmers und Investors sein.

Unternehmer und Investoren erhalten am meisten steuerliche Vorteile, da sie dem Staat ermöglichen, die Wirtschaft zu verbessern, Arbeitsplätze zu schaffen und Nahrung, Energie und Treibstoff für Bürger und Unternehmen bereitzustellen.

Steuervorteile für den Wohnungsbau

Zum Beispiel braucht die Regierung Unternehmer, die Wohnraum zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund ist die „Abschreibung“ ein steuerlicher Anreiz für Immobilieninvestoren.

Steuervorteile für Arbeitsplatzschaffung

Die Regierung braucht auch Menschen, die Arbeitsplätze bereitstellen. Deshalb zahlen Unternehmer in den USA, die über 500 Mitarbeiter haben, weniger Steuern. 2018 sah sich Amazon nach einer neuen Stadt um, in die der Hauptsitz verlegt werden könnte. Viele Städte waren sehr interessiert daran, Tausende hoch bezahlte Stellen zu bergen. Somit baten viele Städte Amazon Steuervorteile an. Elon Musks Tesla Motors erhielt Steueranreize in Höhe von über einer Milliarde Dollar für den Bau einer Batteriefabrik in Nevada.

Steuervorteile für hoch bezahlte Angestellte

Solche Großunternehmen haben Tausende hoch bezahlte Angestellte. Desto mehr einem Angestellten bezahlt wird, desto mehr Steuereinnahmen werden generiert. Große Unternehmen ziehen Kleinunternehmen an. Deshalb bieten Kommunalverwaltungen Unternehmen wie Amazon und Tesla Steuerbegünstigungen, um ihre Geschäfte auszubauen. Aus mehr Kleinunternehmen entstehen mehr Arbeitsplätze. Mehr Arbeitsplätze führen zu mehr Wohnraumnachfrage, mehr Schulen und mehr Angestellte im öffentlichen Dienst. Das bedeutet mehr Steuereinnahmen für Stadt- und Landesregierungen.

Steuervorteile für Energieunternehmen

Die Zivilisation kann nicht ohne Energie wachsen. Wenn Energie knapp oder teurer würde, würde die Gesellschaft zusammenbrechen. Die Regierung ist auf Energiekonzerne angewiesen, weswegen es steuerliche Anreize für die Exploration von Öl und Gas gibt.

Steuervorteile für Nahrung

Die Regierung ist von Nahrungsproduzenten abhängig. So gibt es auch steuerliche Anreize für diesen Wirtschaftszweig – denn wenn Menschen hungrig werden, folgen Unruhen.

Begünstigungen – keine Gesetzeslücken

Diese Anreize sind keine „Gesetzeslücken“ oder „Fehler“, durch die sich skrupellose Gauner schleichen, wie einige Journalisten den Lesern glauben machen wollen. Diese Anreize sind absichtlich, legal und für alle verfügbar, einschließlich der Journalisten.

Ganz klar gesagt: Steuerbegünstigungen sind das Herzstück des Kapitalismus.

Mein reicher Vater sagte oft: „Gibst du einem wahren Kapitalisten bzw. Unternehmer einen Dollar, macht er 100 daraus. Gibst du den Dollar einem Bürokraten, gibt er 100 Dollar aus.“

In der heutigen Zeit vertrauen Millionen von Menschen ihr Geld Bürokraten an. Das Problem ist, dass die sich nicht für das Wohl der Menschen interessieren. Sie interessieren sich nur für sich selbst.

Wie können Sie sich dagegen wehren? Indem Sie zum Kapitalisten werden! Egal, ob Sie mit dem Investieren beginnen oder ein Unternehmen gründen: Die Hauptsache ist, dass Sie Ihre Altersversorgung selbst in die Hand nehmen und nicht denen vertrauen, die sich nicht um Ihr Wohl scheren.

Robert Kiyosaki

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