• Deshalb gehört Lernbereitschaft zur Formel des Erfolgs 
  • Warum Verlierer denken, eine Antwort auf alles zu haben 
  • Wie Kryptowährungen die Zentralbanken bedrohen 

Mein reicher Vater sagte immer: „Erfolgreich sind die, die ständig Fragen stellen. Sie lernen immer etwas Neues, wachsen daran und gehen über ihre Grenzen hinaus.“

Im Umkehrschluss meinte er: „Verlierer glauben, eine Antwort auf alles zu haben. Sie können nichts Neues lernen, weil sie damit beschäftigt sind, den anderen zu erzählen, was sie wissen. Sie können ihre Grenzen nicht ausweiten, weil sie glauben, schon angekommen zu sein.“

Ich habe mir die Lektionen meines reichen Vaters in den letzten Jahrzehnten zu Herzen genommen und stets versucht, mein Interesse zu bekunden, um meine eigenen Grenzen zu sprengen, daran zu wachsen und letztendlich erfolgreicher zu werden. Meinen jetzigen Stand betrachte ich nicht als selbstverständlich und ich bilde mir schon gar nicht ein, ausgelernt zu haben.

Obwohl ich mittlerweile selbst Webinare über finanzielle Bildung gebe, mit den Medien korrespondiere und sowohl Bücher als auch Artikel schreibe, bin ich stets an neuem Wissen interessiert. Darum lese ich häufig neue Bücher, sehe mir YouTube-Videos an und achte immer auf die Nachrichten. Unsere Welt ist voller Lehrer.

Unsere besten Lehrer sind nicht ohne Grund erfolgreich. Sie treten jeden Tag vor die Tür mit dem Vorsatz, etwas Neues zu lernen. Sie verstehen, dass es sich bei finanzieller Bildung nicht um einen Sprint, sondern um einen Marathon handelt. Sie bleiben immer bescheiden und legen eine unersättliche Neugierde an den Tag.

In Sachen finanzieller Bildung können Sie einiges von solchen Menschen lernen. Hier habe ich drei Methoden für Sie aufgelistet:

  1. Bleiben Sie immer auf dem aktuellen Stand der Dinge.
  2. Seien Sie dem Wandel immer einen Schritt voraus.
  3. Lassen Sie sich durch den Wandel verändern.

Warum? Weil sich die Märkte permanent im Wandel befinden. Die Regeln werden stets neu geschrieben. Um ein guter Investor zu sein, müssen Sie sich mit dem Markt verändern – und das heißt, dass Sie immer lernen sollten.

Eines der Investitionsfelder, die ich am wichtigsten, aber auch am schwierigsten finde, sind Kryptowährungen. Das Marktumfeld ist so neu, so volatil und wächst so schnell, dass man sich so schnell wie ein Blitz informieren muss.

Historisches und modernes Geld

Im Laufe der Zeit hat Geld verschiedenste Formen angenommen. Zahlungsmittel waren schon Muscheln, farbige Perlen, Federn, große Steine und lebende Tiere.

Heute kann man Geld in drei Arten unterteilen:

Naturgeld: Gold und Silber

Geld der Regierung: Dollar, Euro, Pesos etc.

Geld der Menschen: Bitcoin, Ethereum, ZipCoin etc.

Zentralbanken werden von der „Kontrollelite“ geführt. Diese ist von Währungen wie Gold abgeneigt, weil sie es nicht drucken können.

Auch Kryptowährungen und Blockchain sind ihnen ein Dorn im Auge, da solche Währungen keine Zentralbanken brauchen.

Die Zentralbanken drucken Geld für die Regierung.

Das Geld der Regierung hat keine Integrität.

Gottes Geld und das Geld der Menschen hat eine höhere Integrität als das gedruckte Geld von Zentralbanken.

Der steigende Goldpreis seit dem Jahr 1971 und des Bitcoins im Jahr 2018 sind das Rumpeln tief greifender globaler Veränderungen. Es sind Verschiebungen der globalen tektonischen Finanzplatten, die das globale Finanzwesen erschüttern werden.

Bitcoin greift zusammen mit den anderen Kryptowährungen die Hegemonie der Fiat-Gelder wie Euro und Dollar an.

Ich vertraue dem Geld der Regierung nicht. Es ist falsches Geld. Ich vertraue in dieser Angelegenheit nicht mal mir selbst. Ich kenne nicht alle Antworten. Ich weiß nicht alles. Zwar kann ich die Zukunft nicht voraussagen, aber ich kann mich auf sie vorbereiten.

Bitcoin

Der Bitcoin wurde 2009 ins Leben gerufen. Das war eine Zeit, in der die Banken am Rande des Abgrunds standen.

Ein großer Vorteil von Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie ist, dass sie auf Vertrauen und Sicherheit außerhalb des Bankensystems basieren. Wenn sich diese Systeme durchsetzen, werden die Banken ihre Kontrolle über die Welt der Finanzen verlieren.

Im Mai 2020 wurde die tägliche Produktion von Bitcoin von 1.800 auf 900 Stück halbiert. Eine restriktive Maßnahme. Das ist genau das Gegenteil von der expansiven Geldpolitik der Fed, bei der Billionen von Dollar gedruckt werden.

Es gibt insgesamt nur 21 Millionen Bitcoins. Am Anfang wurden alle zehn Minuten 50 Bitcoins auf dem offenen Markt verbreitet. Vier Jahre später wurde diese Zahl halbiert.

Nach der ersten Halbierung von 50 auf 25 Bitcoins wurde vier Jahre später eine weitere Halbierung auf 12,5 Bitcoins pro Stunde vorgenommen. Darauf folgte dann im Mai dieses Jahres eine weitere Halbierung auf 6,25.

Dadurch, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Bitcoins gibt, wird es mit der Zeit immer schwieriger, an sie heranzukommen.

Der Bitcoin ist komplett dezentral organisiert. Er kann von niemandem beherrscht werden. Interessant ist, wie lange die Zentralbanken diesen Gegner tolerieren werden, bevor es zur Schlacht kommt.

Eine Vorhersage zu Bitcoin

In der aktuellen Wirtschaftslage, in welcher der Dollar immer weiter inflationiert wird, werden Kryptowährungen wie Bitcoin tendenziell steigen.

Genau wie bei Gold gibt es für den Bitcoin Modelle zur Prognose möglicher Preisentwicklungen unter diversen Umständen.

Über die Zeit werden diese Modelle immer genauere Voraussagungen liefern können. Im Fall von Gold kann beispielsweise festgestellt werden, wo der Goldpreis zu Tagesbeginn stehen wird. Damit können Sie auch die Nachfrage bestimmen.

In Sachen Bitcoin gibt es bereits einige Experten, die für 2021 Kurse bis 100.000 Dollar prognostizieren.

Also, warum ist Bitcoin bei so vielen jungen Leuten beliebt? Ganz einfach: Wir sind in einem zentralen Bankensystem gefangen, das von den Megareichen gelenkt wird. Ein System, das durch Zinssätze manipuliert werden kann und immer mehr falsches Geld druckt.

Die Zentralbanken entstammen keiner demokratischen Struktur. Sie werden nicht gewählt und stellen keine Antwort für die Menschen dar. Deshalb sind Gold und Bitcoin eine Bedrohung für die Zentralbanken. Bitcoin ist eine Konkurrenz für diejenigen, die falsches Geld drucken.

Die Fed und Bitcoin-Miner haben aber eine Gemeinsamkeit: Beide produzieren Zahlungsmittel und darum stehen sie in Konkurrenz zueinander.

Robert Kiyosaki

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