• Folgen Sie Ihrer Bestimmung?
  • Wie Sie Ihren Weg zu Reichtum und Glück finden werden 
  • Wer fällt, muss lernen, wieder aufzustehen 

Ist jemand erfolgreich, heißt das noch lange nicht, dass er seiner Bestimmung folgt.

Wenn wir einen Abschluss haben, bedeutet das auch noch nicht, dass wir unserer Bestimmung folgen. Jemand, der professionellen Erfolg erreicht hat – wie ein Arzt oder ein Anwalt – folgt nicht automatisch seiner Bestimmung.

Und genau dasselbe gilt für Geld: Nur weil man reich ist, folgt man nicht unbedingt seiner eigentlichen Bestimmung.

Einer der Hauptgründe, warum sich viele Leute in einer beruflichen Sackgasse befinden und ein unerfülltes Leben führen, ist, dass sie sich nie die Frage gestellt haben, wo genau sie im Leben hinwollen.

Ein christlicher Priester, dessen Kirche ich einst besuchte, hat einmal gesagt: „Wir alle sind Individuen. Wir alle haben unseren menschlichen Teil und unser Wesen. Einige von uns sind mehr Mensch als Wesen. Menschen haben Grenzen. Wesen sind grenzenlos. Menschen werden alt. Wesen entwickeln sich.“ Weiterhin führte er aus: „Menschen sterben. Wesen leben weiter. Menschen brauchen Arbeit. Wesen haben eine Mission.“

Ich war gerade aus Vietnam zurückgekehrt und Mitte zwanzig, als ich die Botschaft dieses Predigers hörte. Da ich im Kampf so oft dem Tod ausgesetzt gewesen war, wirkten sich seine Worte sofort auf mich aus. Während meines Aufenthalts in Vietnam habe ich Ereignisse erlebt, die im traditionellen Kontext von Leben und Tod nicht erklärbar sind. Ein Klassenkamerad von mir, der auch in Vietnam diente, sagte: „Ich lebe, weil Tote weiterkämpften.“

In Vietnam lernte ich den Unterschied zwischen Körper und Geist oder, wie dieser Prediger es definierte, den Unterschied zwischen Menschen und Wesen kennen. Als mir die Kraft unserer Geister bewusst wurde, habe ich mich verändert.

Diese Erkenntnis wirft natürlich einige Konflikte auf. Wenn man keine Angst vor dem Tod hat, kann man endlich anfangen zu leben. Das Problem dabei ist, dass es einem innerhalb dieses Prozesses immer schwerer fällt, Leute zu tolerieren, die eben in diesen Ängsten leben. Ängste vor dem Tod, vor Fehlern, vor Kritik. Menschen, die auf Sicherheit setzen, statt ein reiches, erfüllendes Leben zu führen.

Ich habe gelernt, dass unsere Mission darin besteht, unsere Gabe anzunehmen, sie zu entwickeln und anderen damit zu helfen. Der Grund, weshalb ich bei Xerox arbeitete, war, meine Schüchternheit und Angst vor Ablehnung zu überwinden und ein fähiger Verkäufer zu werden. Mein reicher Vater erzählte mir, dass Verkaufen ein wichtiger Teil des Unternehmertums sei. Nach vier Jahren bei Xerox erreichte ich schließlich mein Ziel und wurde einer der Top-Verkäufer mit einem entsprechenden Einkommen.

Überwinden Sie Ihre Ängste

Ich gebe mein Bestes, um ein Leben ohne Ängste zu führen. Der Grund, warum mich Ängste über Arbeitsplatzsicherheit, Versagen, Angst vor Kritik und Angst vor Armut nicht betreffen, ist, dass ich diesen Ängsten nicht erlaube, mein Leben zu kontrollieren. Stattdessen entschied ich mich dafür, ein aufregendes Leben in Dankbarkeit zu leben, in dem ich als Gegenleistung des mir geschenkten Lebens etwas zurückgebe.

Als ich mein erstes großes Unternehmen verlor, ging die Wirtschaftspresse von Hawaii nicht gerade freundlich mit mir um. Rechnungseintreiber verfolgten mich wie Haie. Einige meiner Freunde verließen mich. Ich musste meine Harley-Davidson zurückgeben. Meine Kreditkarten wurden gesperrt. Ich besaß plötzlich keine Immobilien mehr. Ich verkaufte meinen Porsche, weil ich die Zahlungen nicht leisten konnte. Ich nahm anschließend den Bus, ging zu Fuß oder fuhr Fahrrad.

Ich hatte keine Ahnung, wann ich wieder zurück ins Leben treten würde, aber ich wusste, ich würde es schaffen. Die meisten erfolgreichen Unternehmer sind vor ihrem Erfolg hingefallen.

Glaube Sie an Werte

In einigen Selbstentwicklungsseminaren, an denen ich teilgenommen habe, glaubten viele Menschen, dass sie nur durch eine positive Einstellung oder durch einen Motivationszettel zum Reichtum gelangen werden. Ich glaube nicht daran, dass jemand durch das Wünschen reich wird. Dank meines reichen Vaters glaube ich, dass finanzielle Bildung, Erfahrung, Fähigkeiten, Arbeit und Engagement erforderlich sind, um Geldprobleme zu lösen.

Was mir diese Selbstentwicklungsseminare beigebracht haben, ist, dass viele von uns sich eigene Realitäten schaffen, aus denen wir nicht mehr herauskommen.

Dazu habe ich ein persönliches Beispiel. Als ich mit fünfzehn Jahren aus der High-School rausflog, weil ich zu schlecht im Schreiben war, verletzte mich das emotional. Es hinterließ eine Narbe auf meiner Seele. Es fühlte sich an, als hätte ich meine Familie enttäuscht. Ich schämte mich vor meinen Klassenkameraden, die mich auslachten. Der emotionale Schmerz schuf Gedanken wie „Ich bin dämlich. Ich werde immer dämlich sein. Ich werde nie klug sein.“

Diese Gedanken wurden zur Realität. Ich glaubte, ich wäre dumm und scheiterte weiterhin in der Schule.

Ohne reine Willenskraft hätte ich das College nicht abgeschlossen. Ich musste mich jeden Schultag meinen Gedanken stellen. Gedanken, die zu Fleisch und Blut geworden waren, Gedanken, dass ich dumm war.

Als dieser Gedanke endlich verflossen war, wurde mein Durst nach Wissen wiedererweckt. 1974 wurde ich wieder zum Studenten mit Lernhunger.

Es ist ironisch, dass ich nun ein bekannter Autor bin, obwohl ich mit 15 aus der Schule flog, weil ich nicht gut genug schreiben konnte.

Geben Sie niemals auf!

1980 hatte ich mein erstes Unternehmen und meine erste Million verloren. Ohne Selbstentwicklungsseminare wäre vermutlich auch ich gescheitert. Ich verlor noch zwei weitere Unternehmen, bevor ich schließlich nachhaltig erfolgreich wurde und die Millionen behielt. Wie schon einige von Ihnen wissen, geht es nicht darum, wie oft man versagt, sondern darum, wie oft man sich wieder aufrichten kann.

Man braucht Durchhaltevermögen. Man muss handeln, Fehler machen, sie wieder korrigieren und immer wieder scheitern, bis man endlich erfolgreich wird.

Wenn Zweifel oder Ängste Ihren Weg blockieren, dann laufen Sie darum herum und machen weiter. Mit jedem Schritt auf dem Weg zu Ihnen selbst wird Ihr Vertrauen wachsen. Die Belohnung wird sich nicht nur materiell, sondern auch spirituell auswirken.

Robert Kiyosaki

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