• Was passiert, wenn die Städte keine Steuern mehr einziehen können 
  • Warum das „Falschgeld“ der Notenbank gefährlich ist 
  • Warum ich auf „Gottesgeld“ und „Volksgeld“ setze 

Was passiert, wenn Städte im ganzen Land oder, besser gesagt, in der ganzen Welt keine Steuern mehr von ihren Steuerzahlern einziehen können?

In Großstädten wie New York und Vancouver schwinden die Steuereinnahmen, da viele Unternehmen und Einzelpersonen wegen des Coronavirus finanziell angeschlagen sind. 

Vor einigen Monaten haben mein Co-Autor des Buches „Who Stole My Pension“ Ted Siedle und ich in Miami vor einer Gruppe von Immobilieninvestoren einen Vortrag gehalten. Ted Siedle sprach über das drohende Scheitern der leistungsorientierten Renten für städtische und staatliche Angestellte, und ich sprach über das Scheitern der beitragsorientierten Renten.

Später an diesem Tag kamen zwei Lehrer, ein Ehepaar, auf mich zu und brachten ihre Besorgnis über die Sicherheit ihrer Rente zum Ausdruck. Nachdem ich ihnen erklärt hatte, dass ihre leistungsorientierte Rente wahrscheinlich sicher sei, waren sie erleichtert.

Ich erklärte weiter, dass ihre Rente zwar sicher sei, dass aber junge Menschen, die künftigen Steuerzahler, durch höhere Steuern und weniger staatliche Leistungen verlieren werden. Die Lehrer antworteten: „Das ist uns egal. Solange unser Ruhestand sicher ist.“

Der Grund, warum ich die beiden Lehrer erwähne, die ich in Florida traf, ist, dass sie sich nicht um zukünftige Rentner kümmern. Es scheint ihnen egal zu sein, ob ihre Rentensicherheit Steuerzahler und Kinder ihrer Zukunft beraubt.

Ich erklärte den beiden Lehrern, dass die Wirtschaftskrise, die ich kommen sehe, möglicherweise durch den Zusammenbruch der Renten verursacht wird. Auch das schien sie nicht zu interessieren. Ihre doppelte Lehrerrente würde sie reich machen.

Ich drängte darauf, ihnen zu erklären, dass die Notenbank im Falle eines Renteneinbruchs den Ruhestand der Babyboomer retten würde. Aber das Ausbezahlen der Lehrerrenten würde die jungen Leute bestehlen.

Auch das schien sie nicht zu interessieren. Alles, was sie interessierte, waren Golfplätze und Weltreisen.

Alle Städte rechnen mit Einkommenssteuer, Umsatzsteuer und Immobiliensteuer

Alle Akteure der öffentlichen Altersvorsorge – amerikanische Steuerzahler und Rentner – müssen sich schnell über die Ursachen des bevorstehenden Renteneinbruchs informieren und lernen, was sie dagegen tun können.

Sal DiCiccio, Stadtrat von Phoenix, veröffentlichte diese Warnung an die Steuerzahler:

„Staats- und Kommunalregierungen haben vor langer Zeit einen sprichwörtlichen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Politiker, die sich nicht für ihre schlechten Entscheidungen verantworten wollten, haben mit den Regierungsgewerkschaften einen Deal gemacht, um die durchschnittlichen jährlichen Kosten für die Steuerzahler absichtlich zu unterschätzen – damit sie weiterhin Stimmen mit Geld kaufen können, das sie nicht haben. Aber das macht das Problem und die Rechnungen, wenn sie fällig werden, nur dramatisch größer.

Wie hoch die Schulden jeder Stadt, jedes Bezirks, jedes Bundesstaats oder jedes örtlichen Schulbezirks für ihre Rentenverbindlichkeiten sind, hängt davon ab, wie viel sie versprochen haben, wie viel Geld sich derzeit im Fonds befindet und welche Rendite der Fonds voraussichtlich auf dem Markt erzielen wird. Dazu kommt eine Reihe von versicherungsmathematischen Annahmen, z. B. wann jede Person in Rente geht und wie lange sie danach noch leben wird. Je höher die prognostizierte Rendite ist, desto später beginnen die Rentner mit dem Bezug ihrer Renten, und je weniger Zeit sie vor ihrem Ableben haben um diese Schecks einlösen, desto weniger muss eine Gemeindeverwaltung in diese Fonds einzahlen.“

Die Tatsache, dass die öffentlichen Renten Amerikas unterfinanziert sind, hat auf nationaler Ebene viel Aufmerksamkeit erregt. Zu den Bundesstaaten mit den schlimmsten Defiziten gehören Colorado, Connecticut, Illinois, Kentucky und New Jersey, die über weniger als die Hälfte des Vermögens verfügen, das zur Zahlung der zugesagten Leistungen erforderlich ist. Weitere 17 Bundesstaaten haben weniger als zwei Drittel. 

Warren Buffett hat Amerikas unterfinanzierte öffentliche Renten als „Katastrophe“ bezeichnet. Unternehmen und Einzelpersonen sollen diesen Faktor einbeziehen, wenn sie entscheiden, ob sie expandieren oder in einen Bundesstaat ziehen wollen.

„Wenn ich in einen Bundesstaat umziehen würde, der einen riesigen ungedeckten Rentenplan hat, würde ich mich verschulden“, sagte Buffett. „Denn wer weiß, ob sie die Defizite mit der Körperschaftssteuer ausgleichen wollen oder sich das Geld von meinen Angestellten holen – mit persönlichen Einkommenssteuern oder was auch immer. Diese Schulden werden nicht verschwinden – sie können sie nicht ins Ausland verschiffen oder so etwas. Und es geht um große Summen, wirklich große Summen.“

Die Notenbank druckt Falschgeld

Ich habe schon oft gesagt, dass „Rettungsaktionen“ ein gefährliches Spiel sind. Wenn die quantitative Lockerung weitergeht und mehr Falschgeld gedruckt wird (in Verbindung mit Nullzinspolitik), wird sich die Weltwirtschaft näher an den Rand des Zusammenbruchs bewegen und die Mittelklasse und die Armen geradezu auslöschen. Und das Kartenhaus? Es kommt zum Einsturz.

Wird die nächste Welle der großen Rettungsaktionen wegen der Renten sein? Ich denke schon. Wieder einmal schützt die Rentenrettung die großen Banken, die sich mit dem Verkauf gefälschter Vermögenswerte an der Welt bereichern. Wenn die Renten kaputtgehen, werden die großen Banken wieder einmal (im Namen der Rettung der Renten) gerettet werden.

Meine Sorge ist, dass sich mit der Verschärfung der weltweiten Rentenkrise immer mehr Menschen sozialistischen und kommunistischen Idealen – und Politikern, die diese vertreten – zuwenden werden, um gerettet zu werden.

Die Spielregeln neu schreiben

1944 versammelten sich 44 Nationen auf der Konferenz von Bretton Woods, um sich auf die neuen Regeln des internationalen Währungssystems nach dem Zweiten Weltkrieg zu einigen.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war das britische Pfund der Platzhirsch in der Welt des Geldes. Der Kampf im Zweiten Weltkrieg veranlasste England, sein Gold an die Vereinigten Staaten zu verschiffen, um den Krieg zu bezahlen. Als sich der Zweite Weltkrieg dem Ende zuneigte, hielten die Vereinigten Staaten einen Großteil des Weltgoldes. Da die Vereinigten Staaten über das Gold verfügten, versprachen sie, ihren Dollar mit Gold zu unterlegen, und der US-Dollar wurde zur „Reservewährung“ der Welt. Im Jahr 1944 war der US-Dollar so gut wie Gold. Buchstäblich. Man vertraute dem Dollar und respektierte ihn. Das war dann aber bald vorbei.

Zwischen 1950 und 1960 erholten sich Deutschland, Japan, England und das übrige Europa und sie begannen, Produkte in die Vereinigten Staaten zu exportieren. Mit Gold unterlegte Dollars verließen die Vereinigten Staaten und Nixon und seine Freunde gerieten in Panik.

1971 brach Nixon das in Bretton Woods gegebene Versprechen, und die Vereinigten Staaten begannen, Falschgeld im Austausch gegen echte Produkte wie Volkswagen und Toyotas zu exportieren.

Die Welt nahm diese „gefälschten Dollars“ gerne an, solange die Welt Vertrauen in die Führung der Vereinigten Staaten hatte. Dieses Vertrauen wurde nach 2008 auf eine harte Probe gestellt.

Ist dieses Vertrauen verschwunden? Ist das Ende nah? Ist der Schuldenberg zu hoch? Wird noch mehr Falschgeld die Lawine davon abhalten, den Berg hinunterzustürzen? Ist die letzte Schneeflocke schon auf dem Weg?

Ich glaube, ja. 

Ich glaube, dass in dem Maße, wie der Dollar weiter an Wert verliert, es bald eine weitere Konferenz geben muss, um die Spielregeln neu zu schreiben. 

Deshalb kaufe ich „Gottesgeld“, also Gold und Silber. Und das, was ich als „Volksgeld“ (wie Kryptowährungen) bezeichne, weil ich nach meinen eigenen Regeln spielen will – außerhalb der Machenschaften der Notenbank. 

Gottesgeld und Volksgeld haben mehr Integrität als Zentralbankgeld!

Robert Kiyosaki

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