• Großzügig zu sein und der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, sind wesentliche Elemente für die Steigerung Ihres Wohlstands 
  • Sie wissen vielleicht nicht, wie genau Ihnen Spenden zu mehr Reichtum verhelfen, aber sicher ist: Es wird Erträge geben 
  • Bezahlen Sie sich immer zuerst selbst 

als mein reicher Vater mir alle die Lektionen beibrachte, die ich mir mein ganzes Leben lang bewahrt habe, erinnerte er mich immer an den Bibelvers: „Gib und du wirst empfangen.“ Großzügig zu sein und der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, sind wesentliche Elemente für die Steigerung Ihres Wohlstands.

Sie wissen vielleicht nicht, wie genau Ihnen Spenden zu mehr Reichtum verhelfen, aber sicher ist: Es gibt diese Erträge. Je mehr Menschen Sie helfen, desto reicher werden Sie.

Meine Eltern waren sehr großzügig, aber nicht auf die Art großzügig, wie es mein reicher Vater war. Als Bildungsminister der Insel Hawaii kam mein Vater nach Hause, aß mit den Kindern zu Abend und ging zwei- oder dreimal pro Woche zu Wohltätigkeitstreffen. Ich erinnere mich, wie ich als Junge aus dem Küchenfenster winkte, als mein Vater nach dem Abendessen mit seinem Auto die Auffahrt hinunterfuhr, umso viele Familien wie möglich zu versorgen. Es gab viele Male, in denen er über 100 Meilen zu einem Meeting und wieder zurückfuhr, nur um seine Kinder am Morgen wiederzusehen.

Meine Mutter nahm uns häufig zum Kuchenbasar der Kirche oder auf Flohmärkte mit. Sie verbrachte ihre freie Zeit sehr gern mit Freiwilligenarbeit und bat uns ebenfalls dazu. Als ausgebildete Krankenschwester meldete sie sich regelmäßig für das Amerikanische Rote Kreuz. Ich erinnere mich, dass sie und mein Vater bei Katastrophen wie einer Flutwelle oder einem Vulkanausbruch tagelang weg waren und den Bedürftigen dienten. Als ihnen die Möglichkeit geboten wurde, dem Friedenskorps von Präsident Kennedy beizutreten, nutzten sie diese sofort, obwohl sie dadurch eine erhebliche Lohnkürzung erlitten.

Wie Wohlstand den Unterschied macht

Mein reicher Vater und seine Frau kamen aus der gleichen Lage wie meine Eltern. Seine Frau war in einer Aktivistengruppe aktiv, die ständig Geld für wohltätige Zwecke sammelte. Mein reicher Vater spendete regelmäßig Geld an die lokale Kirche und verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen und war Vorstandsmitglied von zwei gemeinnützigen Organisationen.

Die Lektion, die ich von beiden lernte, war, dass Wohltätigkeit zu Hause beginnt – egal, ob man Sozialist oder Kapitalist ist.

Als ich ein kleiner Junge war, bat mich mein reicher Vater, drei verschiedene Sparschweine zu kaufen. Sie wurden wie folgt genannt:

  1. Geben: Mein reicher Vater glaubte daran, an Kirchen und Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden. Er spendete 10 Prozent seines Bruttoeinkommens. Er sagte oft: „Gott muss nicht empfangen, aber die Menschen müssen geben.“ Im Laufe der Jahre habe ich bemerkt, dass viele der reichsten Menschen der Welt regelmäßig spenden. Mein reicher Vater war sich sicher, dass er viel von seinem finanziellen Eigentum seinen Spenden zu verdanken hatte. Er sagte auch: „Gott ist mein Partner. Wenn du deinen Partner nicht bezahlst, dann hört er auf zu arbeiten und du musst zehnmal härter schuften.“
  • Sparen: Sparschwein Nummer 2 war für Ersparnisse. Mein reicher Vater hatte die Faustregel, genug Ersparnisse zu haben, um die Ausgaben eines Jahres zu decken. Wenn die Gesamtausgaben pro Jahr bei 35.000 Dollar lagen, hielt er es für wichtig, 35.000 Dollar an Ersparnissen zu besitzen. Nachdem er diesen Betrag zusammengehabt hatte, spendete er den Rest. Wenn seine Ausgaben stiegen, musste er seine Ersparnisse entsprechend erhöhen.
  • Investieren: Meiner Meinung nach hat mir dieses Sparschwein einen sehr großen Vorsprung im Leben verschafft. Denn es enthielt das Geld, mit dem ich lernte, Risiken einzugehen. Mit anderen Worten: Von dieser Rücklage kam das Geld, mit dem ich Risiken eingegangen, Fehler gemacht, Lektionen gelernt und die Erfahrung gesammelt habe, die mir für den Rest meines Lebens zugutekommen.

Warum Sie zuerst sich selbst bezahlen müssen

Auch heute noch haben meine Frau und ich drei Sparschweine auf unserer Kommode. Und wir spenden immer noch, sparen und investieren. Die Philosophie, sich zuerst selbst zu bezahlen, stammt aus George Clasons Buch „The Richest Man in Babylon“, das vor fast einem Jahrhundert geschrieben wurde. Die Quintessenz des Buchs gilt heute noch immer – egal, wie sehr sich die Welt verändert hat.

Wenn ich das Leben sehr reicher Menschen betrachte, sehe ich, dass die Idee, sich selbst zuerst zu bezahlen, für sie von größter Bedeutung ist. Es ist grundlegend für ihr Leben. Der Investment-Guru und Fondsmanager Sir John Templeton meinte, er versucht, von 20 Prozent seines Bruttoeinkommens zu leben. Die anderen 80 Prozent werden gespart, gespendet und investiert.

Ich habe die Lektion des Zurückgebens, die ich mein ganzes Leben lang von meinem reichen Vater gelernt habe, immer angewendet. Mein gebildeter Vater teilte seine Zeit und sein Wissen, aber er gab fast nie Geld. Er meinte, er würde dann Geld spenden, wenn er etwas mehr übrig hätte, was aber natürlich selten der Fall war.

Mein reicher Vater teilte Geld und Bildung. Er sagte immer: „Wenn du etwas willst, musst du zuerst geben.“ Auch wenn ihm das Geld fehlte, gab er es trotzdem immer an seine Kirche oder an seine favorisierte Wohltätigkeitsorganisation.

Deshalb sage ich: „Lehre, und du wirst empfangen.“ Ich habe festgestellt, dass ich immer etwas dabei lerne, wenn ich denen etwas beibringe, die wirklich lernen wollen. Wenn Sie etwas über Geld lernen möchten, bringen Sie es jemand anderem bei. Im Gegenzug erhalten Sie eine Vielzahl neuer Ideen und Ansichten.

Es gab Zeiten, in denen ich gegeben habe, aber nichts zurückgekommen ist oder es nicht das war, was ich wollte. Bei näherer Betrachtung habe ich bemerkt, dass ich oft etwas gab, um etwas zurückzubekommen, anstatt einfach für die Erfüllung zu geben, die es mit sich bringt.

Mein Vater unterrichtete Lehrer und wurde so zum Meisterlehrer. Mein reicher Vater brachte jungen Menschen wie mir bei, auf seine Art Geschäfte zu machen. Rückblickend war es ihre Großzügigkeit, die sie schlauer machte. Es gibt immer jemanden, der intelligenter ist als Sie. Lassen Sie sich helfen. Und geben Sie Ihr Wissen dann auch weiter. Dazu muss man einfach großzügig mit dem umgehen, was man hat.

Wenn ich nur eine einzige Idee hinterlassen könnte, dann ist es diese. Wenn man sich arm fühlt oder etwas dringend braucht, dann gib zuerst das, was du willst und es kommt in Massen zurück. Das gilt für Geld, ein Lächeln, Liebe oder Freundschaft. Ich weiß, dass das oft das Letzte ist, was man machen will, aber für mich hat es immer funktioniert. Ich vertraue darauf, dass das Prinzip der Gegenseitigkeit wahr ist, und ich gebe, was ich will. Will ich Geld, so spende ich es und es kommt vielfach zu mir zurück. Will ich Verkäufe, dann helfe ich zunächst jemandem dabei, etwas zu verkaufen und die Abnehmer kommen in Massen zu mir. Will ich Kontakte, helfe ich zuerst anderen mit Kontakten aus. Und die Kontakte finden auf magische Weise zu mir.

Robert Kiyosaki

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