• Warum Sie auf alle Fälle zu den 4 Prozent gehören wollen 
  • Die „Halte dich an den Jones“-Regel 
  • Der Hauptgrund für die meisten finanziellen Probleme 

Jetzt, wo sich die Ferien nähern, empfangen zahlreiche Eltern ihre Kinder, die von den Universitäten nach Hause zurückkehren. An den Unis erhalten die Kinder die überschätzte Bildung, die in unserer Gesellschaft als wichtig erachtet wird.

Ich spreche häufig von den Dingen, die uns von der Gesellschaft eingetrichtert worden sind: Zur Schule gehen, einen guten Beruf erlangen und eine Rentenversicherung abschließen. Aber von einer Sache ist nur selten die Rede. Ich spreche von den wahren Kosten von Kindern.

Wenn Sie über die Kosten von Kindern nachdenken, kommen Ihnen vielleicht Dinge wie Anziehsachen, Kindergarten, Zahnspangen und Studiengebühren in den Kopf.

Was Ihnen wahrscheinlich nicht in den Sinn kommt, sind Hypotheken, Reparaturzahlungen, Versicherungen und Privatkredite.

Laut einem Bericht des Pew Research Center aus dem Jahr 2015 geben sechs von zehn Amerikanern mit mindestens einem erwachsenen Kind an, dass sie ihren Kindern im vergangenen Jahr finanzielle Unterstützung gewährt haben. Eine Umfrage von TD Ameritrade ergab, dass Eltern, die erwachsene Kinder unterstützen, über einen Zeitraum von einem Jahr durchschnittlich 10.000 Dollar an diese zahlen.

Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit werden Sie Ihre Kinder also auch nach dem 21. Lebensjahr weiterhin finanzieren.

Viel besser, als ihnen nur Geld zu geben, wäre es, wenn Sie Ihre Kinder dazu ausbilden, selbst gut mit Geld umgehen zu können.

Bringen Sie Ihre Kinder den Umgang mit Geld bei

Ein Freund hat einen Sohn, der leidenschaftlich Ausgaben produziert. Mit 16 wollte er schon ein eigenes Auto, weil „Alle seine Freunde Autos bekommen“. Er fragte seinen Vater, ob er für die Anzahlung seine College-Ersparnisse benutzen könne.

Mein Freund kam dann zu mir und fragte, ob er seinen Sohn das Auto kaufen lassen sollte. Ich antwortete wie folgt: „Vielleicht stillt es sein Verlangen auf kurzfristige Sicht. Aber was lernt er dadurch auf lange Sicht? Vielleicht kannst du ja seinen Wunsch nach einem Auto dazu nutzen, ihn zu etwas Sinnvollem zu inspirieren.“

Zwei Monate später fragte ich ihn, wie das ganze weiterging.

Er erzählte mir: „Ich gab ihm 3.000 Dollar, die er statt seines Collage-Geldes verwenden konnte. Aber unter einer Bedingung.“

„Welche Bedingung?“, fragte ich.

„Finanzielle Bildung“, antwortete er. „Wir spielten das Cashflow-Brettspiel zusammen und hatten eine lange Diskussion über Geld und wie man damit umgeht. Ich abonnierte das ‚Wall Street Journal‘ für ihn und gab ihm ein paar Bücher über den Aktienhandel. Der Deal war, dass er mit den 3.000 Dollar am Aktienmarkt handeln sollte. Wenn er dann 6.000 Dollar daraus gemacht hat, kann er für 3.000 ein Auto kaufen und die anderen 3.000 in sein Collage-Budget stecken.“

„Wie ist es gelaufen?“, wollte ich wissen.

„Erst hatte er viel Glück, doch dann verlor er einiges. Er ist, glaube ich, gerade 2.000 Dollar unter dem Startwert. Aber das Interessante daran ist, dass er sich gar nicht mehr für das Auto, sondern nun für den Aktienmarkt interessiert. Er hat 1.000 Dollar übrig und weiß, dass er für zwei weitere Jahre laufen muss, wenn er es verliert.“

„Was passiert, wenn er alles verliert?“, interessierte mich.

„Wir werden sehen. Ich sehe ihn das Geld lieber jetzt verlieren, als wenn er es in unserem Alter verliert. Das waren die besten 3.000 Dollar, die ich je investiert habe. Die finanzielle Bildung, die mein Sohn dadurch erfährt, kann er sein Leben lang anwenden. Außerdem hat er eine ganz neue Sichtweise auf die Macht von Geld“, sagte er.

Reich werden erfordert Selbstdisziplin

Der Sohn meines Freundes lernt Selbstdisziplin. Wie ich schon gesagt habe, kann man ohne diese nie reich werden.

In der Theorie klingt es nicht schwer, Cashflow aus Anlagen zu generieren. In der Praxis erfordert es aber mentale Disziplin, um den richtigen Umgang mit Geld zu finden. Heutzutage ist es viel zu leicht, Geld in die Ausgaben-Spalte zu bewegen.

Wenn Sie keine Selbstdisziplin haben, fließt Ihr Geld auf dem Weg des geringsten Widerstands. Das ist die Ursache für die finanziellen Probleme der meisten Menschen.

Die 4-Prozent-Regel

Im Folgenden gebe ich Ihnen ein Beispiel für die 4-Prozent-Regel:

Geben wir 100 Leuten jeweils 10.000 Dollar zu Jahresbeginn. Am Ende hätten 80 nichts mehr übrig. Sie hätten wahrscheinlich mehr Schulden als zuvor, da sie das Geld für die Anzahlung eines neuen Autos oder etwas Ähnlichem benutzt hätten.

16 hätten das Geld um vielleicht 5 bis 10 Prozent vermehrt. Und nur 4 hätten 20.000 Dollar oder mehr daraus gemacht.

Die meisten gehen studieren, um ein Fachgebiet zu erlernen, dass sie dann für einen Monatslohn ausüben können. Ich glaube, es ist genauso wichtig, zu verstehen, wie Geld für einen arbeiten kann. Das verstehen gerade einmal 4 Prozent der Gesellschaft – und deshalb sind sie reich.

Sie wollen zu diesen 4 Prozent gehören – glauben Sie mir!

Kaufen Sie die Luxusgüter mit Cashflow

Eine weitere wertvolle Lektion, die der Sohn meines Freundes in Verbindung mit der Kraft der Selbstdisziplin lernt, ist die Fähigkeit, Vermögenswerte zum Kauf von Luxusgütern zu verwenden.

Ich liebe meine Luxusgüter genauso wie jeder andere. Der Unterschied ist, ich kaufe sie nicht von Krediten, wie es die meisten tun.

Ich nenne es die „Halte dich an den Jones“-Regel. Wenn ich etwas Schönes kaufen will, fokussiere ich mich darauf, genug Geld durch Anlagen zu verdienen, um es damit zu finanzieren.

Die Reichen sehen ihre Konsumwünsche als Motivation zum Investieren. Sie erwirtschaften Geld für teure Spielereien, anstatt es zu borgen. Das erfordert einiges an Selbstdisziplin. Aber das ist es wert.

Werden Sie zum Meister

Umso eher Sie sich selbst und Ihre nahestehenden Verwandten im Umgang mit Geld aufklären, desto besser. Geld ist eine große Macht. Aber leider benutzen viele Menschen diese Macht gegen sich selbst.

Um ein Meister des Geldes zu werden, müssen Sie finanzielle Intelligenz aufbauen. Diese aufzubauen beginnt mit finanzieller Bildung und Selbstdisziplin wie bei dem Sohn meines Freundes und endet damit, Geld für sich arbeiten lassen zu können und Verbindlichkeiten durch Anlagegewinne zu kaufen.

Man muss kein Meister in jeder Strategie sein. Finden Sie heraus, was für Sie funktioniert, spielen Sie Ihre Stärken aus und handeln Sie verhältnismäßig zu Ihrer finanziellen Bildung. Die Gewinne werden in Strömen zu Ihnen fließen.

Beginnen Sie den Pfad zu finanzieller Unabhängigkeit heute – nicht erst, wenn Sie älter sind.

Robert Kiyosaki

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