Warren Buffett ist weithin anerkannt als der größte Investor aller Zeiten. Er steht in dem Ruf, dass praktisch alles, was er in die Hand nimmt, zu Gold wird. Dieser Ruf half ihm dabei, einer der reichsten Menschen zu werden, die je auf dieser Erde wandelten. Wann immer Sie seinen Namen in der Zeitung lesen, geht es dabei in der Regel um ein neues Geschäft, das seine Firma akquiriert hat.

Nun ja, die größte Neuigkeit der letzten Monate lautet, dass Warren Buffett verkauft.

Buffett, das sogenannte Orakel von Omaha, sendete Schockwellen zu Investoren aus, als er kürzlich Banken- und Airline-Aktien fallen ließ. Berkshire Hathaways Quartalsbericht bestätigte, dass sich das Konglomerat im zweiten Quartal vollständig von Aktien vier großer US-Airlines getrennt hat – darunter Delta Air Lines – und ebenso Anteile an JPMorgan Chase, Wells Fargo und PNC Financial Services reduzierte.

Aber das ist noch nicht alles.

Die Welle des Schocks hielt an, als bekannt wurde, dass Berkshire beinahe 21 Millionen Anteile des Goldminengiganten Barrick Gold kaufte – zu einem Wert von 563 Millionen Dollar.

Mit anderen Worten: Buffett verlegte sich auf den Goldbergbau.

Bisher redete er immer schlecht vom Gold, deshalb ist das so schockierend. Er wird zitiert mit den Worten: „Gold wird – in Afrika oder sonst wo – aus der Erde gegraben. Dann schmelzen wir es ein, buddeln ein neues Loch, vergraben es wieder und bezahlen Leute dafür, danebenzustehen und es zu bewachen. Es ist nicht nützlich.“

Buffetts Umschwung auf Goldinvestments verdeutlicht, dass sich etwas Fundamentales in Amerika verändert haben muss.

Dollarkrise

Seit den 1970er-Jahren hat unser Land auf der Grundlage einer Fiatwährung funktioniert, die nur durch Einbildung aufrechterhalten werden konnte. Unser Glaube an den Dollar könnte nun unser Ruin sein.

Obwohl die Angst vor der Inflation in den USA und auf der ganzen Welt zunimmt, hält die US-Notenbank strikt an ihrem „Quantitative-Easing-Programm“ fest. Die Notenbank druckt Geld.

Das ist der Beweis dafür, dass es der Notenbank mehr um die Abwertung des Dollars und die Heraufbeschwörung der Inflation geht als darum, den Dollar zu stärken.

Darüber hinaus hat die US-Notenbank in diesem Sommer mehr Geld gedruckt als in den ersten zwei Jahrhunderten nach ihrer Gründung. Das Finanzministerium berichtete im Juni, dass das Defizit 864 Milliarden Dollar erreicht habe – ein Vielfaches der gesamten Schulden zwischen 1776 und Ende 1979!

Inflation oder Deflation?

Inflation bedeutet eine Ausweitung der Geldversorgung, während Deflation eine Verknappung des Geldflusses darstellt. Die Geldversorgung geht nach dem Druckmarathon der Notenbank zur Sicherung der Wirtschaft gerade eindeutig nach oben.

Mein Freund Peter Schiff twitterte: „Die Vereinigten Staaten erleben gerade eine der größten inflationären Perioden der Weltgeschichte. Die Notenbank wird jegliches verbliebene Vertrauen in sie verspielen. Das Notenbankgeld wird bald nichts mehr wert sein.“

Trotz der Angst vor der Inflation existiert auch die Vorhersage, dass die Verbraucherpreise eine deflationäre Phase erleben werden. Die Leute fragen: „Wird es Inflation geben? Geht der Verbraucherpreisindex – also die Preise – nach oben oder werden sie sinken? Werden wir in diesem Fall dann Deflation bekommen?“

Lassen Sie uns annehmen, Sie möchten Preise mithilfe von Gold messen.

Wenn Sie eine Unze Gold besitzen und damit etwas kaufen möchten, dann wird dieses Etwas billiger sein.

Alles wird billiger werden. Preise für Vermögensgegenstände wie Aktien, Immobilien, Bonds, Kunstwerke werden günstiger. Möchten Sie mit Gold bezahlen, werden die Preise fallen – sogar die der Lebenshaltung. Essen, Energie, Kleidung, medizinische Versorgung: Alles, was sie kaufen, wird, sofern Sie Gold besitzen, einen Preisverfall erleben. Manche sprechen dabei von Deflation.

Wenn Menschen die Preise mit dem sterbenden Dollar messen, denken sie, sie wären reich, denn ihre Häuser und Aktien scheinen immer mehr wert zu sein, aber das ist alles ein künstlicher Effekt der Inflation.

Die US-Notenbank kann eine unbegrenzte Menge Geld drucken. Niemand kann sie aufhalten, weswegen sie damit einfach weitermacht. Sie wird auch weiterhin den Wert des Dollars zerstören. Deshalb steigen alle Preise aus der Perspektive des Papiergeldes.

Der Preis des Goldes

Wie ich schon hervorgehoben habe, druckt die Notenbank Geld, sodass die Börsenkurse steigen – und das lässt auch das Gold steigen.

Also zurück zur ursprünglichen Frage: „Was versucht uns Buffett zu sagen?“

Ich glaube, dass Buffett in Goldminen investiert, weil er weiß, dass wir auf eine riesige Inflationswelle zusteuern. Vielleicht erleben wir sogar eine Hyperinflation. Die Deutschen kennen die Hyperinflation aus der Weimarer Republik in den 1920er-Jahren. Damals konnte man mit dem monatlichen Rentenscheck nicht einmal mehr eine Tasse Tee bezahlen. Banken hatten nicht genug Bargeld, um die Lohnzettel der Angestellten zu decken, und schlossen deshalb um 11 Uhr vormittags. Aufstände und Nahrungsmittelknappheit verbreiteten sich im Land.

Mit diesen historischen Fakten im Hinterkopf denke ich, dass das Gold innerhalb kurzer Zeit leicht auf 15.000 Dollar steigen könnte. Vielleicht sogar mehr.

1932 waren der Preis des Goldes und der Stand des Dow Jones derselbe. Auch 1980 entsprach der Stand des Dow Jones dem Goldpreis. Derzeit steht der Dow Jones bei etwa 28.000 Punkten. Ich halte es für möglich, dass auch der Goldpreis so hochklettert.

Was ist sicher?

Hinter all dem steht die Frage: Wenn der Dollar nicht sicher ist, was ist es dann?

Die kurze Antwort lautet Cashflow generierende Vermögenswerte.

Die Investmentphilosophie von Kim und mir bleibt die gleiche wie bisher: Wir investieren in Vermögensgegenstände, die Cashflow erzeugen – zum Beispiel Unternehmen, Immobilien, Ölquellen und anderes mehr –, und sichern uns so gegen die Inflation ab.

Darüber hinaus bewahren wir unsere liquiden Reserven in Gold und Silber auf – nicht in Dollars. Denn Gold und Silber steigen, wenn der Dollar fällt. Das hat für uns in den vergangenen zehn Jahren gut funktioniert.

Für Sie mag das, was Kim und ich tun, nicht sicher sein. Unsere Investitionen erfordern ein hohes Maß finanziellen Know-hows. Sie müssen sich selbst für Ihren sicheren Hafen entscheiden. Mit unserem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter helfen wir Ihnen gern dabei.

Aber wie auch immer Ihre finanzielle Position gerade aussieht: Es ist unerlässlich, dass Sie Ihre finanzielle Ausbildung fortsetzen und viel lernen, um entscheiden zu können, was das Beste für Sie ist. Diejenigen mit finanzieller Intelligenz werden sicherer durch die anstehen turbulenten Zeiten navigieren als jene, die weiterhin nach den alten Regeln „Geh zur Schule, bekomme eine gute Arbeit, spare, kaufe ein Haus, investiere in einen gut gestreuten Investmentfonds und kaufe Staatsanleihen“ handeln wollen.

Heute sind Sparer die Verlierer und der Dollar (wie auch der Euro) ist erledigt. Wir möchten, dass Sie Gewinner sind. Trauen Sie sich, eigenständig zu denken und noch heute die Kontrolle über Ihr Geld zu übernehmen. Dann können Sie gewinnen, während die Welt in Panik gerät.

Robert Kiyosaki

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