Aktuell gibt es zwei Länder, die sich in wirtschaftlicher Depression befinden. Es handelt sich um Simbabwe und Japan. Tatsächlich durchlaufen beide Länder diesen Zustand schon seit mehr als 30 Jahren – also bereits seit den 1990er-Jahren. 1990 brach in Japan das „Verlorene Jahrzehnt“ an, mittlerweile die „Verlorenen Jahrzehnte“, da man sich der 40-Jahres-Marke nähert.

Man muss hervorheben, dass beide Länder reiche Länder sind. Simbabwe, früher bekannt als Rhodesien, war die Kornkammer Afrikas. Heute ist Simbabwe ein hoffnungsloser Fall. Japan hingegen ist ein sehr wohlhabendes, höchst funktionelles und produktives Land. Dennoch befindet es sich seit 30 Jahren in einer Depression. Die Probleme sind die Unterschiede in deren Steuer- und Geldpolitik sowie der Umstand, dass Japan seine Schulden in der japanischen Währung finanziert, dem Yen.

Und wie sieht es in Amerika aus? 2008 begann in den Staaten das „Erste Verlorene Jahrzehnt“ und ich möchte behaupten, dass sich 2018 ein zweites „Verlorenes Jahrzehnt“ anschloss.

Viele Menschen denken, dass sich die Vereinigten Staaten auf eine Depression zubewegen. Ich glaube, dass wir eine deflationäre Depression mit einer bestimmten kleinen Besonderheit erleben werden.

Der US-Dollar ist die Leitwährung der Welt und somit befindet sich Amerika in einer besonderen Situation. Es war auf der Bretton-Woods-Konferenz im Jahr 1944, als der US-Dollar zur weltweiten Leitwährung wurde. 1971 brachen die USA allerdings das Versprechen, ihre Währung mit Gold zu decken. Dadurch hat heute die ganze Welt bei den Vereinigten Staaten Schulden.

Mit anderen Worten: Der US-Dollar ist stark, weil es Hunderte Millionen Schulden auf den Dollar gibt.

Es bahnt sich ein gigantischer Börsencrash an, aber der Kollaps der Märkte wird gar nicht das Problem sein. Einen Markteinbruch vorherzusagen, ist keine Kunst. Alle finanziellen Märkte expandieren und ziehen sich danach wieder zusammen. Der Konjunkturzyklus ist ein Teil unseres Lebens. Einen Markteinbruch vorherzusagen ist, als würde man den Wintereinbruch vorhersagen.

Das Problem ist, dass der kommende Crash große Probleme aufdecken wird. Er wird besonders hart, da zuvor drei Generationen ein großes Problem vor sich hergeschoben haben – das Problem, von was die Menschen leben sollen, sobald ihre Arbeitstage vorüber sind. Es handelt sich dabei um eine noch nie da gewesene Komplikation, die täglich wächst.

Kurzfristige Anzeichen einer Spekulationsblase

1. Der Konjunkturzyklus

Seit 1970 hat sich der durchschnittliche Konjunkturzyklus von fünf auf sieben Jahre verlängert – in etwa 82 Monate.

Das wird leicht plausibel, wenn man in die Vergangenheit blickt:

Im Februar 2016 wandten sich Investoren von Aktien ab und flohen zu sicheren Häfen wie Staatsanleihen und Gold, vor allem aus Sorge über wirtschaftliches Wachstum.

Sieben Jahre zuvor, im März 2009, fiel der Dow Jones auf 6440 Zähler. Ein prozentualer Einbruch schlimmer als der des Börsenzusammenbruchs während der Großen Depression.

Noch einmal sieben Jahre davor verzeichneten die Märkte mit der Rezession von 2001 eine konjunkturell schwache Phase, die im März begann und bis in den November hinein anhielt.

Wenn Sie den nächsten Abschwung vorhersagen möchten, dann addieren Sie zu 2016 einfach 7 Jahre dazu.

Manche Wirtschaftsexperten rechnen im Dezember 2022/2023 mit dem nächsten Tiefstand.

2. Die Arbeitslosigkeit

Im Februar 2020 erreichte die Arbeitslosenquote 3,5 %. Betrachtet man die bekannten Markttendenzen, könnte dieses Datum den Höhepunkt der Konjunkturphase markieren.

Wissenschaftler vermuten, dass man den konjunkturellen Höhepunkt des Aktienmarktes etwa fünf bis sieben Monate nach dem Rekordtiefstand der Arbeitslosigkeit ansetzen kann, der so im Februar auftrat.

3. Die Advance Decline Line

Die Advance Decline Line (AD-Line), ein mathematischer Indikator für den Aktienmarkt, der die Anzahl der einzelnen Aktien misst, die an einem Marktauf- oder -abschwung beteiligt sind, erreicht gerade neue Höchstwerte.

Viele Experten weisen darauf hin. Sie kommen zu dem Schluss, dass auf diesen neuen Höchststand der AD-Line auch der Dow Jones, der S&P und alle anderen Indizes folgen werden.

Ein neuer Schwarzer Freitag?

Meiner Meinung nach wird der nächste Crash groß und lang anhaltend sein. Die letzte große Depression dauerte 25 Jahre, von 1929 bis 1954. 1929 gipfelte der Dow bei 380 Zählern. Es dauerte 25 Jahre, bis er 1954 diesen Wert erneut einholte. Diese nächste Depression könnte länger dauern, denn die Notenbank und Zentralbanken auf der ganzen Welt haben ihr Pulver schon verschossen (durch Negativzinsen und Quantitative Easing, also das Gelddrucken) und können die Welt nicht noch einmal retten.

Leider werden dieser kommende Einbruch und die mögliche Depression die Rentenersparnisse von Millionen von Menschen auslöschen, darunter die vieler Babyboomer, denen keine Zeit für Gegenmaßnahmen mehr bleibt. Die Kehrseite: Es wird der „Schlussverkauf des Jahrhunderts“ für all diejenigen, die vorbereitet sind.

Niemand weiß, wie lange die kommende Depression anhalten wird. Die Große Depression nach dem Börseneinbruch 1929 dauerte 25 Jahre, bis 1954. Die wichtigste Frage lautet: Haben Sie ausreichend widerstandsfähigen Cashflow als Überlebens- und Wirtschaftsgrundlage für möglicherweise mehrere Jahrzehnte?

Wo stehen wir also heute?

Genau wie 1929 wird sich auch der Aktienmarkt, wenn er tatsächlich wie vorausgesagt kollabiert, schließlich wieder erholen, aber bedenken Sie, dass es damals 25 Jahre waren, ehe die Börse zum Rekordhoch von 381 Zählern zurückkehrte.

Sobald sich der Aktienmarkt erholt haben wird, wird sich der Dow Jones aus neuen Unternehmen zusammensetzen. Neue Standardaktien werden dominieren. Auch der Immobilienmarkt wird sich schließlich wieder aufraffen, wenn die Bevölkerung wächst und Jobs wiederentstehen. Aber es werden neue Familien in den alten Villen leben. Und es wird mehr Menschen ohne ein Zuhause geben. Ich zeige Ihnen, wie Sie zu den Gewinnern gehören.

Aber die alte Wirtschaft, die Wirtschaft, wie wir sie kennen, kehrt nicht zurück. Die Wirtschaft hat sich weiterentwickelt. Die alte Wirtschaftswelt, geboren 1954, stirbt. Eine neue Wirtschaft wird geboren, eine Wirtschaft gestaltet von Kindern, die nach 1990 geboren sind, junge Menschen, die nur die unsichtbare Highspeed-Welt des Internets kennen.

Es gibt gute Nachrichten für diejenigen, die bereit sind, mutig in die neue Welt einzutauchen: Es ist die beste Zeit für die, die mehr wissen wollen, schnell lernen können, hart arbeiten und nicht in den Chor der negativen Leute einstimmen. Lernen Sie aus der Vergangenheit, um in der Zukunft Erfolg zu haben. Das ist Ihre Gelegenheit, reich zu werden – wenn Sie es möchten.

Morgen zeige ich Ihnen, wie Sie sich bestens auf die neue Situation vorbereiten.

Robert Kiyosaki

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