1983 las ich das Buch „Grunch: Raubzug der Giganten“ von Buckminster Fuller.

Das Buch beschreibt eine Theorie, nach welcher die Superreichen seit Jahrzehnten Geld von den Menschen stehlen. Es ist eine Verschwörungstheorie gegen die Reichen.

„Grunch: Raubzug der Giganten“ reicht von tausend Jahre alten Königreichen in die moderne Zeit. Es handelt davon, wie die Reichen und Mächtigen den Rest der Welt dominieren. Es erklärt auch die moderne Art, Banken auszurauben – nämlich nicht mit Maske und Pistole, sondern mit Anzug und Krawatte. Statt die Bank von außen zu überfallen, macht man es nun von innen. Als ich „Grunch: Raubzug der Giganten“ las, wurde mir klar, dass wir vor einer Finanzkrise stehen. Mir war nur nicht klar, wann sie kommen würde.  Dass meine Unternehmen und Anlagen auch in dieser Zeit so gut laufen, habe ich zum Teil Fullers Buch zu verdanken. Ich hatte so genug Zeit, mich gut auf die Krise vorzubereiten.

Das Buch bestätigte mir meine unausgesprochenen Gedanken.

Ich verstand langsam, warum wir Kindern in der Schule nichts über Geld beibringen. Ich verstand, warum ich nach Vietnam geschickt wurde, um in einem Krieg zu kämpfen, den wir niemals hätten austragen sollen.

Es ist ganz einfach: Krieg ist profitabel. Im Krieg geht es oft um Habgier, nicht um Patriotismus. Nach neun Jahren im Militärdienst, davon vier in einer föderalen Militärakademie und fünf als Pilot bei der Marine, der zwei Einsätze in Vietnam hinter sich hat, konnte ich Dr. Fuller nur zustimmen. Ich begriff, warum Dr. Fuller die CIA als die unsichtbare Armee des Kapitalismus bezeichnete.

Die Agenda des „Großen Resets“

Als ich am 28. Mai 2018 an einem Zeitungskiosk vorbeilief, lachte mich ein Cover des „Time Magazine an.

Auf dem Cover stand „Wie meine Generation Amerika zerstörte“. Steven Brills Artikel über Eliten war ein weiteres Puzzleteil der großen Verschwörung. Er schrieb über einige derselben Sorgen und Zukunftsängste, die Fuller schon 35 Jahre zuvor ausdrückte.

In seinen Ausführungen behauptete Fuller, dass die unsichtbaren Strippenzieher der Weltwirtschaft Schulen nach den klügsten Köpfen absuchen und diese dann dazu anleiten, die Wirtschaft nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

„Diese äußerst klugen jungen Menschen werden von den Grunch genau ausgesucht und trainiert.“ (Vgl. Fuller)

Klaus Schwab, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Weltwirtschaftsforums, sagt: „Die Pandemie bietet ein enges Zeitfenster, um unsere Welt zu reflektieren und neu zu erfinden.“

In seinem Artikel „Die Zeit für den Großen Reset ist gekommen“, erklärt er, was dieser Reset überhaupt bedeutet:

„Der erste Schritt einer sinnvollen Agenda zum Großen Reset wäre es, den Markt zu fairen Ergebnissen zu führen. Zu diesem Zweck sollten die Regierungen die Koordinierung verbessern (z. B. in der Steuer-, Regulierungs- und Fiskalpolitik), die Handelsvereinbarungen verbessern und die Bedingungen für eine Stakeholder-Wirtschaft schaffen. In einer Zeit sinkender Steuerbemessungsgrundlagen und steigender Staatsverschuldung haben die Regierungen einen starken Anreiz, solche Maßnahmen zu ergreifen.

Darüber hinaus sollten die Regierungen längst überfällige Reformen durchführen, die unparteiische Ergebnisse fördern. Je nach Land können dies Änderungen der Vermögenssteuern, die Rücknahme von Subventionen für fossile Brennstoffe und neue Regeln für geistiges Eigentum, Handel und Wettbewerb sein.

Die zweite Komponente einer ‚Great -Reset -Agenda‘ würde sicherstellen, dass Investitionen gemeinsame Ziele wie Gleichstellung und Nachhaltigkeit vorantreiben. Hier bieten die umfangreichen Ausgabenprogramme, die viele Regierungen durchführen, eine große Chance für Fortschritte. Die Europäische Kommission hat Pläne für einen Sanierungsfond in Höhe von 750 Mrd. Euro (826 Mrd. Dollar) vorgestellt. Die USA, China und Japan haben ebenfalls ehrgeizige Konjunkturpläne.

Anstatt diese Fonds sowie Investitionen von privaten Unternehmen und Pensionsfonds zu verwenden, um Lücken im alten System zu schließen, sollten wir sie verwenden, um ein neues zu schaffen, das auf lange Sicht widerstandsfähiger, gerechter und nachhaltiger ist. Dies bedeutet zum Beispiel den Aufbau einer grünen städtischen Infrastruktur und die Schaffung von Anreizen für die Industrie, ihre Erfolgsbilanz in Bezug auf Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) zu verbessern.

Die dritte und letzte Priorität einer ‚Great -Reset -Agenda‘ besteht darin, die Innovationen der vierten industriellen Revolution zu nutzen, um das Gemeinwohl zu unterstützen, insbesondere durch die Bewältigung gesundheitlicher und sozialer Herausforderungen. Während der COVID-19-Krise haben sich Unternehmen, Universitäten und andere Teilnehmer zusammengeschlossen, um Diagnostika, Therapeutika und mögliche Impfstoffe zu entwickeln, Testzentren einzurichten, Mechanismen zur Verfolgung von Infektionen zu schaffen und Telemedizin zu liefern. Stellen Sie sich vor, was möglich wäre, wenn in allen Wirtschaftssektoren ähnliche konzertierte Anstrengungen unternommen würden.“

Der Cantillon -Effekt

Während eines Gesprächs mit meinem guten Freund George Gammon erklärte er mir, inwiefern Menschen vom Großen Reset profitieren können und ihn deshalb fördern:

„Der Cantillon -Effekt ist im Grunde einfach. Der Staat überflutet die Wirtschaft wie ein betrunkener Seemann mit Massen von Geld. Dann kommt die Fed in Spiel und monetisiert den Schuldenberg.

Durch Rettungsaktionen und quantitative Lockerung wird eine riesige Basis von Geldern erschaffen.

Die ersten, die von dem Falschgeld Wind bekommen, sind politische Insider, danach die finanziellen Insider und dann Subunternehmer der Regierung. Die Informationen gelangen dann an Hedgefonds, Finanzinstitutionen, Großunternehmen und Vorstandsvorsitzende. Und erst zu guter Letzt kommt es dann beim Durchschnittsbürger an.“

Es sind im Grunde Insider, die mit den Zentralbankern befreundet sind, die das Geld drucken.

Ein gutes Beispiel für diese Funktionsweise ist das CARES-Gesetz und die damit verbundenen Unternehmensdarlehen zu Anfang der Pandemie.

Wenn Unternehmen einen Kredit benötigten, mussten sie sich ein Bein ausreißen, um von ihrer örtlichen Bank genehmigt zu werden, nur um dann Wochen- bzw. Monatelang auf ihr Geld zu warten. Die Eliten, die nahe an der Fed dran sind, erhielten ihr Geld wiederum sofort.

Die Zukunft von Banken

Wenn Sie Fuller glauben, sollten Sie wissen, dass das eigentliche Ziel der Fed nicht die Kontrolle über Ihr Geld, sondern die Kontrolle über Sie selbst ist. Ich glaube, die Federal Reserve hat eine Bargeldlose Gesellschaft im Sinn.

Denken Sie auch hier daran, was ich Ihnen bereits über die Chance, die aus globalen Eliten und der Pandemie hervorgeht, erzählt habe.

Im März dieses Jahres wurde ein Gesetzentwurf mit dem Titel „Banking For All“ vorgeschlagen. Dieses Konzept wurde von einem ranghohen Mitglied des Ausschusses für Banken, Wohnungsbau und städtische Angelegenheiten, dem Senator Sherrod Brown, gesponsert.

Unter dem Deckmantel des „Schutzes des Wohlergehens der arbeitenden Verbrauchergesellschaft“ behauptet Senator Brown: „Meine Gesetzgebung würde es jedem Amerikaner ermöglichen, ein kostenloses Bankkonto einzurichten, damit sie sich nicht auf teure Scheckeinlösungen verlassen müssen, um Zugang zu ihrem hart erarbeiteten Geld zu bekommen.“

Das würde bedeuten, dass die Menschen ein Konto direkt bei der Fed haben würden. Wenn wir unsere Konten direkt bei der Fed führen müssten, wäre das Banksystem vollkommen sinnlos. Es gäbe nur noch eine Zentralbank.

George erklärt: „Die Fed bekommt eine Bilanz vorgelegt, die sie nach Belieben frisieren darf. Wenn die Fed Ihnen also Geld leiht und Sie es nicht zurückzahlen, ist das vollkommen egal. Die Fed hat keinen Gewinn und keinen Verlust. Sie kann einfach Geld verteilen. Ganz im Sinne des Cantillon-Effekts. Sie verteilt es, wie sie will. Anstatt Ihnen eine Hypothek zu geben, die auf Ihrer Kreditwürdigkeit oder Ihrer Fähigkeit zur Rückzahlung des Kredits basiert, werden sie dies möglicherweise auf der Grundlage einer ‚sozialen Punktzahl‘ tun.“

Wir schreiben gerade eine finanzielle Horrorstory.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Weder George noch ich behaupten, dass dieser Fall eintreten wird. Nur betrachten wir trotzdem die Möglichkeiten und deren Folgen.

Mein reicher Vater sagte immer: „Sei lieber auf das Schlimmste vorbereitet, als im Nachhinein dumm dazustehen.“

Es macht Spaß, über Verschwörungen zu philosophieren. Aber manchmal ist das alles, wofür sie gut sind. Es sei denn, Sie verwenden diese, um Ihren Geist anzuregen, mehr Wissen zu erlangen und sich auf so viele Eventualitäten wie möglich vorzubereiten.

Meine Investitions- und Selbstschutzstrategien bleiben wie immer gleich. Ich lerne weiter und investiere in meine finanzielle Bildung – und Sie sollten dasselbe tun. Lesen Sie den Rich -Dad -Poor -Dad -Newsletter, um von meiner finanziellen Bildung zu profitieren.

Robert Kiyosaki

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