Selbst in einer anhaltenden finanziellen Krise bieten sich tolle Gelegenheiten – zumindest denen, die danach greifen wollen.

Ihre Antwort auf die gegenwärtige Wirtschaftskrise – einschließlich Ihrer proaktiven Vorbereitung – wird Ihre finanzielle Zukunft auf Jahre hinaus bestimmen.

Sie müssen sich entscheiden: Wollen Sie etwas über Finanzen lernen, um sich vorzubereiten? Sind Sie bereit, das zu tun, was nötig ist, um von dieser aktuellen Krise zu profitieren?

Nur wer darauf mit Ja antwortet, wird auch in Zukunft sicher sein. Viele Menschen werden ruiniert werden. Einige wenige werden sich in Multi-Millionäre verwandeln.

Wer von beiden werden Sie sein?

Heutzutage gehen junge Leute in die Schule und an Universitäten, machen einen Abschluss (in Amerika zu diesem Zeitpunkt oft schon hoch verschuldet) und sind dann doch nicht in der Lage, den viel gepriesenen hoch bezahlten Job zu bekommen. Tatsächlich liegt das Volumen von Ausbildungskrediten in den USA bei 1,6 Billionen Dollar – mehr als die gesamten Kreditkartenschulden der Vereinigten Staaten.

Viele Studenten werden sich niemals ein Haus leisten können, weil sie nicht genug Geld verdienen und ihre Ausbildungsschulden abtragen müssen. Viele Studenten – und College-Absolventen – leben immer noch bei ihren Eltern. Viele gebildete junge Menschen haben Arbeit gefunden, aber oft nur unzureichende. Dass junge Menschen nicht in den Genuss unbezahlter, bedeutungsvoller, herausfordernder und realer Arbeit kommen, bewerte ich als eine weitere Zeitbombe für unsere Zukunft.

Der Unterschied zwischen Reichen, Armen und der Mittelschicht liegt in der Bildung. Leider meine ich damit nicht die Sorte Bildung, die man in der Schule findet.

Richtige finanzielle Ausbildung muss auch ein bisschen auf die Geschichte der Finanzwelt zurückblicken.

Diese Krise ist nicht einfach so passiert.

Diese finanzielle Krise brodelt schon seit über 100 Jahren unter der Oberfläche, genauer seit 1913 – als das US-Notenbankwesen und das US-Steuersystem eingeführt wurden.

Meine Sorge ist, dass sich zu viele Menschen darauf verlassen, dass ein Politiker sie retten wird. Ich bezweifle, dass unser Präsident – und auch der neu gewählte – irgendjemanden retten kann, außer er oder sie ist zuerst gewillt, sich selbst zu retten.

Darum wende ich mich heute an Sie und sage Ihnen, dass es sich bei dieser Krise um eine riesige Chance handelt – aber dazu müssen Sie Ihr Mindset zum Thema Geld umkrempeln.

Das Mindset des Geldes

Letztlich läuft es alles auf eine universelle Wahrheit hinaus: Geld macht Sie nicht reich, sondern Ihre Einstellung dazu.

Tatsächlich ist das Mindset oft die Trennlinie zwischen denen, die im Leben erfolgreich sind, und denen, die weniger Erfolg haben.

Erfolgreiche Menschen sind da, stecken Arbeit in etwas und hören dabei niemals auf, zu lernen und zu wachsen. Sie umgeben sich mit cleveren Leuten, die sie aufrichten, anstatt sie runterzuziehen. Sie haben ein Mindset des Erfolgs – die Lebenseinstellung eines Profis, nicht die eines Amateurs.

Wenn Sie heute etwas gegen die Wand fahren und nichts von dem erhofften Erfolg verspüren, dann lege ich Ihnen nahe, sich über Ihr Mindset Gedanken zu machen. Wie sehen Sie die Welt? Verfallen Sie in alte Muster zurück, die schon in der Vergangenheit in Misserfolgen endeten?

Sollte das zutreffen, wird es Zeit, nicht länger dieselbe Person zu sein und dieselben Fehler zu machen. Es wird Zeit für Veränderung.

Vor einiger Zeit wurde eine Studie über das Mindset von Menschen durchgeführt, die sich aus der Armut heraus Wohlstand aufgebaut hatten. Es wurden drei entscheidende Faktoren ermittelt:

  1. Sie hatten sowohl einen langfristigen Plan als auch eine langfristige Vision.
  2. Sie glaubten daran, dass sich ihre Mühen eines Tages auszahlen würden.
  3. Sie machten sich die Macht der Aufzinsung zunutze.

Die Studie warf auch einen Blick auf diejenigen, die ihren Reichtum verloren hatten. Hier spielten die folgenden drei Faktoren eine Rolle:

  1. Sie hatten nur eine kurzfristige Vision.
  2. Sie verlangten nach umgehender Belohnung ihrer Anstrengungen.
  3. Sie missbrauchten die Macht des Zinseszinses.

Fangen Sie klein an, haben Sie Geduld und sehen Sie Ihrem Wohlstand beim Wachsen zu.

Beginnen Sie damit, sich anzusehen, wie Sie Ihre Zeit nutzen. Verschwenden Sie sie auf ungesunde Art und Weise? Können Sie sich irgendwo Zeit zurückholen, um zu wachsen, anstatt weiter auf der Stelle zu treten?

Schauen Sie sich anschließend die Menschen an, mit denen Sie Ihre Zeit verbringen. Haben die ein Verlierer-Mindset, das auch Sie beeinflusst? Müssen Sie Ihre alten „Freunde“ gegen neue tauschen, mit deren Hilfe Sie über sich hinauswachsen können und eine neue Lebenseinstellung annehmen?

Prüfen Sie am Ende, was Sie lesen und anhören. Füttern Sie Ihr Gehirn mit Dingen, die den Status quo unterstützen? Oder beschäftigen Sie sich mit Dingen, die Sie herausfordern und dazu antreiben, ein erfolgreicherer Mensch zu werden?

Investieren Sie in echte finanzielle Ausbildung

Was ist finanzielle Ausbildung? Das ist eine gute Frage mit vielen Antwortmöglichkeiten – je nachdem, mit wem Sie sprechen.

Für manche bedeutet finanzielle Ausbildung, ihren Kindern beizubringen, wie man Geld spart, ein Scheckbuch ausgleicht und eine Kreditkarte vernünftig benutzt.

Für andere bedeutet es, weiterzugeben, wie man an der Börse investiert und einen Rentenplan handhabt.

Wie auch immer Sie finanzielle Ausbildung definieren mögen, auf eines können wir uns alle einigen: In unseren Schulen ist sie quasi nicht existent.

Mein reicher Vater sagte mir als junger Mann: „Wenn du in der richtigen Welt Erfolg haben möchtest, dann werden du und deine Generation mehr brauchen als nur eine akademische und berufliche Ausbildung.“

Mein reicher Vater sprach natürlich von finanzieller Ausbildung. Sie vermittelt, wie Geld funktioniert und wie man es für sich arbeiten lässt. Sie lehrt Dinge über Schulden und wie man sie hebelt, über die Geschichte des Geldes, was Finanzberichte sind und wie man sie liest, den Unterschied zwischen einem Vermögenswert und einer Verbindlichkeit und so viel mehr.

In aller Deutlichkeit: Ich sage nicht, dass finanzielle Ausbildung wichtiger ist als akademische und berufliche Ausbildung. Tatsächlich brauchen die finanziell gebildeten die Hilfe jener, die von letzteren beiden Kategorien profitiert haben. Sie können ohne die Hilfe großartiger Anwälte, Buchhalter, Makler usw. nicht erfolgreich sein.

Aber es bleibt der Umstand, dass Sie, wollen Sie in der heutigen Welt reich werden, finanzielles Know-how zusätzlich zu Ihrer akademischen und beruflichen Bildung brauchen. Tatsächlich haben die Menschen mit Berufsausbildung, mit denen ich zusammenarbeite, auch ein großartiges finanzielles Know-how. Deshalb kommen wir so gut miteinander aus. Und zusammen haben wir es geschafft, reich zu werden.

Wählen Sie echte Lehrer

Als ich nach meinem Militäreinsatz aus Vietnam zurückkam, ermunterte mich mein armer Vater, meinen Master- und Doktortitel zu absolvieren. Also schrieb ich mich in einen MBA-Kurs ein. Unter anderem besuchte ich eine Vorlesung über Buchhaltung.

Im Klassenzimmer machte mir das MBA-Studium keine Freude. Ich fühlte mich wie in die Schule zurückversetzt. Eines Abends kochte es in mir hoch.

„Waren Sie jemals ein richtiger Buchhalter?“, fragte ich den Dozenten für Buchhaltung.

„Ja“, gab er zurück, „ich habe einen Abschluss in Buchhaltung.“

„Das war es nicht, was ich Sie gefragt habe“, sagte ich kurz. „Mir ist bewusst, dass Sie einen Abschluss in Buchhaltung haben, aber waren sie jemals ein richtiger Buchhalter … im echten Leben?“

Nach einer längeren Pause gestand der Dozent: „Nein, das war ich nicht. Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter. Ich habe einen Bachelor in Buchhaltung. Jetzt will ich meinen Master machen.“

„Ich kann erkennen, dass Sie nicht wissen, wovon Sie sprechen. Sie unterrichten nach dem Lehrbuch, nicht aus dem wahren Leben.“ Ich war bei meinem reichen Vater in die Lehre gegangen und konnte den Unterschied zwischen einem Möchtegern-Lehrer und einem Praktiker ausmachen.

Ein starker Kontrast dazu war das Drei-Tages-Seminar über Immobilieninvestitionen für 385 Dollar, das ich zur selben Zeit besuchte.

Im Lehrer vor diesem Kurs erkannte ich einen wahren Experten. Er versuchte nicht, uns irgendetwas zu verkaufen. Er ging mit uns lediglich seine vielen Geschäfte durch, was er dabei gelernt hatte und wie wir dieses Wissen bei unseren eigenen Investitionen nutzen könnten.

Am Ende der drei Tage sagte er: „So, und jetzt geht der Unterricht erst los.“ Perplex erkundigten wir uns, wie das Ende der Anfang sein konnte. Er erwiderte: „Weil Sie erst dann wirklich lernen werden, wenn Sie dieses Wissen im realen Leben austesten. Ich möchte, dass Sie innerhalb der nächsten 90 Tage 100 Immobilien bewerten. Schreiben Sie zu jeder eine einseitige Analyse, dann wissen Sie am Ende, welches Objekt für Sie das richtige ist.“

Genau das tat ich, fand eine Immobilie, die ich ganz ohne eigenes Geld kaufen konnte und verdiente jeden Monat 25 Dollar Cashflow. Ich schmiss mein Master-Studium und habe mich nie wieder umgedreht oder es bereut.

Das Wichtigste, das ich Ihnen ans Herz legen kann, ist, von echten Lehrern zu lernen.

Robert Kiyosaki

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