Ich habe viele Leute kennengelernt, auf deren Rentenkonten Millionen liegen und die dennoch unsicher in die Zukunft blicken.

Warum?

Weil ihre Ersparnisse aus ihrer Anstellung oder ihrem Geschäft herrühren. Sie haben das Geld häufig in ein Rentenprogramm investiert, obwohl sie im Grunde nichts vom Investieren verstehen.

Sollte dieses Geld verschwinden und sie können nicht mehr arbeiten, was soll dann aus ihnen werden?

In Zeiten massiver wirtschaftlicher Veränderungen lassen sich immer große Vermögensbewegungen beobachten.

Auch wenn Sie nicht viel Geld besitzen, sollten Sie unbedingt in Ihre Bildung investieren. Kommt es zu Veränderungen, dann sollten Sie lieber dafür gewappnet sein. Lassen Sie sich nicht kalt erwischen. Niemand kann die Zukunft vorhersagen, also sollte man am besten auf alles vorbereitet sein.

Leider wählen die meisten Menschen den Weg der Arbeitsplatzsicherheit. Bekommt die Wirtschaft schließlich weiche Knie, dann klammern sie sich nur umso verzweifelter an ihre Arbeitsplätze und geben sie bis zu ihrem Lebensende nicht mehr auf.

Ein großes Geheimnis lautet, dass wahre Investoren dann Geld verdienen, wenn es den Märkten schlecht geht. Sie verdienen Geld, weil die Nicht-Investoren in Panik verfallen und zu einer Zeit verkaufen, in der sie eigentlich kaufen sollten. Ich sehe den möglichen wirtschaftlichen Veränderungen, die auf uns zukommen, nicht mit Angst entgegen, denn Veränderung bedeutet, dass Wohlstand in Bewegung ist.

Die Vermögenskennzahl

Ich definiere Wohlstand als die Anzahl der Tage, die Sie (oder jede andere Person Ihres Haushaltes) ohne körperliches Arbeiten überleben können, ohne dabei Abstriche beim Lebensstandard hinnehmen zu müssen.

Haben Sie beispielsweise monatliche Ausgaben von 5.000 Dollar gegenüber Ersparnissen in Höhe von 20.000 Dollar, so dauert Ihr Wohlstand etwa vier Monate oder 120 Tage. Vermögen und Wohlstand werden in Zeit, nicht in Dollar gemessen.

1989 wurden meine Frau Kim und ich Millionäre. Wir waren zwar nach Auffassung mancher Leute finanziell erfolgreich – aber unser wahres Ziel finanzieller Freiheit hatten wir noch nicht erreicht. Aber 1994 waren Kim und ich dann unendlich wohlhabend, denn das Einkommen aus unserer Investitionstätigkeit überstieg von nun an unsere monatlichen Ausgaben.

Letztlich kommt es nicht darauf an, wie viel Geld Sie verdienen, sondern wie viel Sie behalten und wie lange es für Sie arbeitet. Wenn Sie sich darauf konzentrieren, in Cashflow zu investieren, dann können Sie Ihre Vermögenskennzahl ins Unermessliche steigern.

Investieren Sie in Cashflow

Beim Investieren liegt mein primärer Fokus auf dem Cashflow. Cashflow ist ganz einfach das Einkommen, das Ihnen ein Vermögensgegenstand jeden Monat, jedes Quartal und jedes Jahr generiert minus der nötigen Ausgaben zur Unterhaltung dieses Gegenstands.

Investieren Sie zum Beispiel 25.000 Dollar in ein Geschäft für Gourmetspeisen und erhalten daraus monatlich 400 Dollar als Nettoeinkommen, so sind diese 400 Dollar Ihr Cashflow. Zahlen Sie 20.000 Dollar für den Kauf eines Mietobjekts im Wert von 100.000 Dollar und behalten nach Tilgung des Darlehens und der Unterhaltskosten 100 Dollar Mieteinnahmen pro Monat, so sind diese 100 Dollar Cashflow.

Geld, das direkt in Ihre Tasche fließt.

Cashflow ist nicht nur bei Immobilien eine gute Zielsetzung. Wenn ich in Öl investiere, so tue ich das auch für Cashflow. Es kümmert mich nicht, ob der Ölpreis steigt oder fällt, solange Cashflow hereinkommt.

Viele Leute investieren in Aktien, um Dividenden zu erzielen, ein anderes Wort für Cashflow. Aus meinen Büchern und Spielen erhalte ich Lizenzgebühren, noch eine Form von Cashflow. Unterschiedliche Wörter – Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren – die alle dasselbe meinen: Cashflow.

Mein reicher Vater pflegte zu sagen: „Vergiss nie, dass du, wenn du für Cashflow investierst, dir über Geld keine Sorgen mehr machen brauchst. Investiere für Cashflow und der Markt und die Konjunktur können dir nichts mehr anhaben. Investiere für Cashflow und du wirst ein reicher Mann.“

Solange ich arbeiten muss, bin ich nicht frei. Ich kann freiwillig arbeiten, aber das ist eindeutig etwas anderes, als arbeiten zu müssen. Wenn ich jeden Tag etwas dafür tun muss, um Geld für meinen Lebensunterhalt zu verdienen, dann bin ich nicht frei.

Positiver Cashflow ist Geld, das ich jeden Monat einnehme, ganz gleich, ob ich arbeite oder nicht. Meine Vermögenswerte werfen diesen Cashflow jeden Monat ab. Dieses Geld wandert dann direkt in meine Tasche.

Mein oberstes Ziel lautet, mehr zufließenden Cashflow zu erzielen, als ich Geld für meine Lebenshaltungskosten benötige. Gelingt mir das, so bin ich finanziell frei. Mein Vermögen arbeitet für mich, während ich nicht für Geld arbeiten muss.

Schaffen Sie unendliches Vermögen

Wer finanzielle Freiheit erreicht hat, muss in seinem Leben keinen einzigen Tag mehr arbeiten gehen – wenn jemand das so wünscht –, denn die Vermögensgegenstände stellen ausreichend Cashflow bereit, um alle Ausgaben zu decken.

Die gute Nachricht lautet, dass die Strategie der unendlichen Rendite, oder wie ich es nenne, Geld für nichts, die Kim und ich anwenden, auf jede Investitionsart übertragbar ist.

Im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter erfahren Sie, wie die Strategie bei unterschiedlichen Vermögensklassen funktioniert.

Ich gebe Ihnen folgendes, stark vereinfachtes Beispiel:

Nehmen wir an, eine Immobilie kostet 100.000 Dollar und ich leiste eine Anzahlung von 20.000 Dollar. Erhalte ich nach Abzug aller Ausgaben (einschließlich der Tilgungsraten) jeden Monat ein Einkommen aus Cashflow von 200 Dollar, so entspricht dies einer monatlichen Rendite von 1 % auf meine Investition von 20.000 Dollar. Das ist wiederum eine 12-%-Jahresrendite oder 2.400 Dollar (Return On Investment ist gleich Nettoeinkommen geteilt durch die Anzahlung).

Unsere Strategie verlangt, diese 20.000 Dollar zurückzubekommen, ohne danach auf die monatlichen 200 Dollar verzichten zu müssen. Sobald wir die 20.000 Dollar herausbekommen haben, ist unsere Rendite unendlich.

Den meisten Menschen werden 200 Dollar pro Monat, eine 1-%-Rendite, kläglich erscheinen, auf keinen Fall aufregend. Besitzen Sie allerdings 100 dieser kleinen Deals, so handelt es sich plötzlich bereits um 20.000 Dollar monatlichen Cashflow. 1.000 Objekte bedeuteten 200.000 Dollar jeden Monat. Das übersteigt das Monatseinkommen der meisten Ärzte und Anwälte.

Als Kim begann, war ihr Ziel, 20 Wohneinheiten zu akquirieren. Das ist ihr innerhalb von 18 Monaten gelungen. Sobald Sie die 20 Objekte hatte, verkaufte sie sie mit bestimmten Steuervorteilen. Mit diesen steuerbegünstigten Kapitalerträgen erwarb sie zwei größere Apartmenthäuser, eines mit 29 das andere mit 18 Wohneinheiten.

Heute besitzt sie mithilfe der Formel der unendlichen Rendite beinahe 3.000 Apartments, gewerbliche Gebäude, ein Luxusresort und fünf Golfanlagen – alle mit positivem Cashflow.

Lernen Sie, zu denken und zu handeln wie die Superreichen. Ich helfe Ihnen dabei.

Robert Kiyosaki

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