• Wie Sie im Informationszeitalter mithalten können 
  • Was wir aus der Insolvenz von „Kodak“ lernen können 
  • Wie Sie von einer Deflation profitieren können 

Dr. Buckminster Fuller sagte einmal: „Wenn der Wandel unsichtbar wird, nimmt die Geschwindigkeit dieses Wandels exponentiell zu.“ Das bezeichnete er als Beschleunigung.

In seinen Vorträgen sprach Dr. Fuller über das Tempo der Technologie und wie wir „die Welt des Unsichtbaren betreten“. Für ihn schreitet die Technologie so schnell voran, dass viele Menschen blind dafür sind – und von ihr überrumpelt werden.

Er war besorgt, dass Millionen von Menschen die Veränderungen, die die Technologie in die Welt brachte, nicht schnell genug erkennen würden und dass sie infolgedessen durch Technologie und Erfindungen, die weit außerhalb ihrer Sichtweite operieren, arbeitslos werden würden.

Er sagte: „Man kann den Dingen, die man nicht auf sich zukommen sieht, nicht aus dem Weg gehen.“

Heute müssen Sie in der Lage sein, mit dem Tempo des technologischen Wandels Schritt zu halten. Das beginnt damit, dass man versteht, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem Informationen eine mächtige Währung sind und Wissen Geld ist.

Das ist die Grundlage, um mit der Geschwindigkeit des Wandels mithalten zu können.

Die Idee der Arbeitsplatzsicherheit durch „KI“, künstliche Intelligenz, ist vorbei. Es ist vorbei.

Im Informationszeitalter frisst der Schnelle den Langsamen. Um zu überleben, muss man in der Lage sein, mit der gleichen Informationsgeschwindigkeit zu denken und sich anzupassen.

Jeder kann reich werden, weil jeder über das Internet Zugang zu den gleichen Informationen hat – und auf viele Arten kann er diese Informationen zu seinem Vorteil nutzen.

Es geht einfach darum, wer am kreativsten denken und am schnellsten auf die ihm zur Verfügung stehenden Informationen reagieren kann.

Industriezeitalter vs. Informationszeitalter

Während viele Menschen den Beginn des Industriezeitalters auf das Jahr 1800 mit dem Aufkommen der Fabriken zurückführen, denke ich, dass es eigentlich 1492 mit Kolumbus begann.

Als Kolumbus aufbrach, um die „Neue Welt“ zu entdecken, ging es darum, neue Quellen wertvoller Ressourcen zu finden. In dieser Zeit verloren Grundstücke zum Anbau von Feldfrüchten an Wert, während ressourcenreiche Ländereien an Wert gewonnen haben.

Dies führte dazu, dass das Land noch wertvoller wurde.

Und es bildeten sich drei Klassen heraus: die Reichen, die Mittelklasse und die Armen.

Heute befinden wir uns im Informationszeitalter, in dem durch Technologie gesteuerte Informationen Reichtum erzeugen.

Das bedeutet, dass der Preis, wohlhabend zu werden, gesunken ist. Zum ersten Mal in der Geschichte ist Reichtum für so gut wie jeden zugänglich.

Es gibt jetzt vier Gruppen von Menschen: die Armen, die Mittelschicht, die Reichen und die Superreichen. Wobei die Mittelschicht dabei ist, in die Armut abzurutschen.

Die Wahrheit ist, dass es viele Wege gibt, im Informationszeitalter reich zu werden, und viele Menschen sind es auch.

Von einer Phase in die nächste

Bei einem „Phasenübergang“ ist es so: Solange Sie im Wasser stehen, sieht es um Sie herum aus wie Wasser.

Es sieht immer gleich aus und dann wird es plötzlich zu Eis – und ohne dass Sie es merken, sieht es plötzlich ganz anders aus.

Heute ist es mit der Technologie genauso. Sie geht vom Unsichtbaren zum Sichtbaren, und sie treibt die Effizienz in einem Tempo voran, das schwindelerregend ist. Die Leute merken das nicht. Schlimmer noch: Es wird in unserer Wirtschaft nicht gemessen. Diese Technologie lässt die Preise fallen.

Da die Technologie die Preise nach unten getrieben hat, druckt die Notenbank Geld und versucht, die Preise wieder steigen zu lassen.

Alles, was die Leute sehen, sind steigende Immobilienpreise und steigende Lebensmittelpreise. Sie sehen die Effizienz der Technologie nicht, weil die Märkte von den Notenbanken manipuliert werden.

Ein klassisches Beispiel für einen Phasenübergang in der Technologie ist die Geschichte von Kodak.

Im Jahr 2012 meldete Kodak Insolvenz an. Jahrelang hatte das Unternehmen die Welt der Fotografie beherrscht, aber letztlich ist es gescheitert. Warum? Angesichts des Aufstiegs der digitalen Fotografie konnte Kodak nicht mit dem Wachstum und dem Tempo der Technologie mithalten. Sie dachten, sie seien zu groß, um zu scheitern.

Leider stimmte das nicht.

Das Schlimmste daran ist, dass Kodak die Digitalfotografie schon Jahre zuvor erfunden hatte und leicht als Erster auf den Markt hätte bringen können. Stattdessen haben sie auf der Technologie gesessen, weil sie Angst hatten, ihr Kerngeschäft der analogen Fotografie zu verlieren.

Warum hat Kodak das nicht gesehen?

Kodak konnte nicht sehen, was passierte, weil das Unternehmen nicht verstand, dass sich die Technologie so schnell bewegte – und immer noch bewegt. Es sah nicht, dass sich das Geschäft komplett veränderte.

Das ist das gleiche Problem, das die Notenbank hat. Und es ist das Gleiche, was alle Regierungen haben. Indem die Notenbank versucht, die Märkte zu manipulieren, treibt sie uns tatsächlich schneller an den Abgrund, weil man das Schuldenproblem nicht mit noch mehr Schulden lösen kann.

Wenn Regierungen aufhören würden zu manipulieren, hätten wir eine deflationäre Depression und viele Schulden könnten nicht mehr bedient werden. Das Bargeld würde im Wert steigen.

Eine Deflation würde das Bargeld wertvoller machen, aber die Vermögenspreise würden überall um prognostizierte 85 bis 90 % fallen.

Weniger arbeiten, weniger zahlen

Wenn die Notenbank den Kapitalismus heute arbeiten ließe, anstatt zu intervenieren, würden die Vermögenspreise fallen. Wenn ich zum Beispiel ein Haus im Wert von 100.000 Dollar habe, würde es auf etwa 20.000 Dollar fallen.

Ich weiß, dass es Leute gibt, die sagen werden, dass das nicht passieren kann. Aber wenn man sich vor Augen führt, wie sehr das frisch gedruckte Geld die Wirtschaft stimuliert und die Preise von Vermögenswerten künstlich in die Höhe treibt, würde man erkennen, dass eine Deflation eigentlich unvermeidlich ist.

Wenn wir eine Deflation zulassen würden, stiege der Wert des Dollar (und des Euro) und der durchschnittliche Arbeiter müsste nicht mehr so viele Stunden arbeiten, um für überteuerte Vermögenswerte zu bezahlen. Inmitten der düsteren Wirtschaftsnachrichten gibt es Hoffnung für Sie. Wir leben in einer Zeit, in der Reichtum im Überfluss vorhanden und für jeden zugänglich ist – auch für Sie. Aber Sie müssen finanziell gebildet sein, um es verarbeiten und nutzen zu können.

Informationen sind das größte Kapital dieser Ära. In früheren Zeitaltern besaß man Fabriken, Rinderfarmen, Goldminen, Ölquellen oder Wolkenkratzer, um reich zu sein. Im Informationszeitalter können Sie allein durch Informationen sehr reich werden.

Man braucht keine materiellen Ressourcen wie Land, Gold oder Öl. Die jungen Unternehmer, die Facebook und YouTube geschaffen haben, haben das bewiesen.

Mit nur ein paar Dollar, ein paar Informationen und dem Einsatz von Technologie sind diese 20-Jährigen zu Milliardären geworden. Das können Sie auch lernen! Es ist nie zu spät, um zum Unternehmer zu werden.

Robert Kiyosaki

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