Die nächsten Jahre werden schlimm. Wirtschaftlich harte Zeiten stehen uns bevor. Und das nicht erst, seitdem eine globale Pandemie dabei ist, unsere Wirtschaft zu zerstören. Ich bin dem Dollar gegenüber seit einigen Jahren skeptisch. Die Gründe dafür sind mein geschichtliches Wissen und meine eigene Erfahrung.

Während meines Einsatzes in Vietnam 1972 erhielt ich von meinem reichen Vater die Nachricht, dass Nixon den Goldstandard aufgehoben hatte und dass sich somit alles verändern würde.

Das brachte mich aus dem Konzept. Ich war verwirrt.

Kurz darauf las ich einen Artikel im Wall Street Journal, indem das Thema Gold diskutiert wurde. Zu der Zeit fluktuierte der Goldpreis zwischen 35, 40 und 60 Dollar pro Unze.

Weil wir dachten, wir wären klug, flogen ein anderer Pilot namens Ted und ich 25  Meilen über den Ozean in feindliches Territorium. Wir dachten, die Einheimischen wären naiv genug, um uns Gold unter Wert zu verkaufen.

Wir versuchten mit einer alten Frau in einem kleinen Dorf zu verhandeln. Wir stiegen mit einem Preis von 40 Dollar in die Verhandlung ein. Der Goldpreis lag zu der Zeit schon bei ungefähr 55 Dollar. Die Frau hielt uns wahrscheinlich für Idioten. Sie klärte uns auf, dass der Goldpreis auf der ganzen Welt gleich ist.

Wir konnten zum Lager zurückkehren, ohne dass die Feinde von uns Wind bekamen. Aber unsere Mission, günstig Gold zu beschaffen, ist leider gescheitert. Aber wir lernten an diesem Tag eine wichtige Lektion über Geld.

Eine Geschichte von meiner Erfahrung der Investition in Gold- und Silberminen

1996 gründete ich ein Goldminenunternehmen in China und ein Silberminenunternehmen in Südamerika. Beide Unternehmen schafften es letztendlich an die kanadische Börse.

Warum erschuf ich die Unternehmen genau zu dieser Zeit? Ich glaubte, dass die Preise für Gold und Silber auf einem Tiefpunkt lagen und zukünftig wachsen würden. Gold lag damals bei ungefähr 275 Dollar pro Unze und Silber bei 5 Dollar pro Unze. Hätte ich falschgelegen, dann hätte ich beide Unternehmen verloren.

Ich war mir meiner Sache ziemlich sicher, denn ich wettete nicht auf Gold und Silber. Ich wettete gegen die negative Korrelation des Dollars mit dem Ölpreis. Öl kostete damals um die 10 Dollar pro Barrel, was als günstig galt. Damals hielt ich den Dollar für eine starke Währung. Jedoch war ich mir sehr sicher, dass der Dollar im Wert fallen würde, wenn der Ölpreis weiter ansteigt. Die Bedingungen für eine massive Veränderung des Marktes waren gegeben.

Die Bedingungen liegen meiner Meinung nach heute noch immer vor. Die massiven staatlichen Schulden, überbewerteten Aktien und die Probleme durch die Pandemie schwächen den Dollar immer weiter – und der Preis für Öl steigt weiter an.

Deswegen habe ich in jüngster Zeit meine Gold- und Silbervorräte aufgestockt. Ich wette erneut gegen das Zusammenspiel des Dollars mit dem Ölpreis. Bisher gehen meine Prognosen ganz gut auf.

Heute kostet Öl 40 Dollar pro Barrel. Ein Anstieg von 300 % seit 1996.

Heute kostet Silber rund 24 Dollar pro Unze. Ein Anstieg von 380 % seit 1996.

Heute kostet Gold rund 1.800 Dollar pro Unze. Ein Anstieg von 555 % seit 1996.

Der Dollar auf der anderen Seite hat dank Inflation seit 1996 66 % seiner Kaufkraft verloren.

Gold gegen Papiergeld

In einem älteren Artikel aus The Economist beschrieb ein Autor seine Meinung zu Gold und inwiefern es sich mit Papiergeld unterscheidet:

„Gold ist nicht wie Papiergeld. Jedoch teilen die beiden ein paar Charakteristiken. Der Wert von Gold bildet sich neben einigen industriellen Verwendungszwecken vor allem aus dem Marktbewusstsein. Das Marktbewusstsein legt fest, dass Gold wertvoll ist.“

Genauso funktioniert Fiatgeld. Die Währung Dollar hat nur deshalb einen Wert, weil die Menschen ein Bewusstsein dafür entwickelt haben.

Aber wie in dem Artikel beschrieben, kann man so viel von dieser Währung drucken, wie man will – und sie damit blitzschnell abwerten:

„Genau auf diese Weise funktionieren Fiat-Währungen. Menschen glauben, dass Papierfetzen, die wir Banknoten nennen, so viel Wert sind wie real existente Güter. Jeder Einzelne glaubt daran, nur weil alle anderen ebenfalls daran glauben. Der Unterschied zwischen Gold und Papiergeld ist nur der, dass die Erschließung von Gold Arbeit und Produktionskosten bedarf, während das Drucken von Papiergeld praktisch keine Kosten oder Arbeit aufweist.“

Wenn die Menschen an den Begriff Geld denken, fällt ihnen immer ihr Papiergeld ein. Einfach, weil sie festgelegt haben, damit zu handeln.

Über Gold schreibt der Autor Folgendes: „Was ich am Wert von Gold nicht verstehe, ist, dass wir uns an über 6.000 Jahre alte Wirtschaftsregeln halten, als Ökonomen behaupteten, dass gelblich schimmerndes Metall aus irgendeinem Grund besonders wäre.“

Der Dollar ist hinüber

Die hohe Staatsverschuldung der USA ist kein Geheimnis.

Viele Jahre lang lag die Verschuldungsrate bei einem Prozentsatz des Bruttoinlandproduktes der USA. Meistens lag sie so bei 50 bis 60 % des BIP.

Aber ab 2007 schoss sie dramatisch nach oben. Im April 2020 war sie dann so hoch wie 122 % unseres BIP.

Die USA haben mehr Schulden als Produktionskapazität.

Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass es nicht gut sein kann, ständig mehr Schulden anzusammeln, als man verdienen kann. Das wird irgendwann zusammenbrechen. Wenn die USA an ihrem Schuldenberg zugrunde gehen, wird der Dollar seinen Wert gänzlich verlieren. Und Sparer sind dann die Verlierer.

Wenn das passiert, werden sich die Menschen wünschen, mehr Geld in Gold umgetauscht zu haben. Denn wie es in den letzten 6.000 Jahren immer war, werden die Menschen dann wieder Gold als ihre Währung anerkennen.

Mal angenommen, die USA kann ihre Schuldenprobleme lösen. Der Dollar würde weiterhin bestehen bleiben, aber nicht für immer. Wie jede Fiat-Währung wird auch der Dollar irgendwann auf null fallen. Egal wie, der Dollar ist hinüber. Vielleicht eher, vielleicht später.

Das Problem mit den Schulden der USA ist, das es nur schlimmer werden kann. Allein 60 % der Schulden bilden obligatorische Ausgaben wie medizinische Versorgung und soziale Sicherheit. Wenn die Baby-Boomer-Generation ins Alter kommt, werden die Kosten nur noch steigen.

Mein Bedenken ist, dass Menschen weltweit schon bald genug vom fehlentwickelten Dollar haben werden und sich weigern werden, die Währung als Bezahlung anzunehmen.

Um das zu vermeiden, müssen die Zinsen steigen. In diesem Fall werden amerikanische Vermögenswerte, insbesondere „Papieranlagen“ wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds und Sparkonten, an Wert verlieren. Einige Immobilienpreise werden steigen, weil die Wiederbeschaffungskosten hoch sind, aber überbewertete Immobilien werden fallen.

Auf die Gefahr hin, wie ein Politiker zu klingen, der falsche Versprechungen macht: Es wird immer noch Anlagen und Immobilien geben, deren Werte steigen werden. Das Geheimnis des Investierens in Wertpapiere und Immobilien besteht darin, sehr vorsichtig und sehr selektiv zu sein. Menschen, die diversifizieren, werden verlieren. Menschen, die sich auf etwas Bestimmtes fokussieren, werden gewinnen.

Investieren Sie ihr Geld in Vermögenswerte, die ihren Preis halten

Das Geheimnis, um die nächsten Jahre zu überstehen, ist, sein Vermögen in richtigen Vermögenswerten und nicht im Dollar zu halten.

Investieren Sie in Dinge, die ihren Wert behalten werden. Gold und Silber sind ein Weltmarkt, der überall unabhängig von Grenzen, politischen Orientierungen, Religionen und Ethnien wertvoll ist. Jemand wird vielleicht die Religion eines anderen nicht mögen, aber sein Gold nimmt er an.

Das, was wir aus Depressionen lernen sollten, ist, dass Vermögen nicht verschwindet. Es wird nur transferiert.

Massen von Menschen werden in den nächsten Jahren von Existenzangst geplagt sein. Aber wer sein Geld sinnvoll anlegt, wird die Chance seines Lebens nutzen.

Sehen Sie sich nach guten Gelegenheiten um. Wenn Preise von Anlagen fallen, sollten Sie bereit sein, sie zu kaufen.

Ich habe im Gefühl, dass der größte Vermögenstransfer der modernen Geschichte bevorsteht. Sie haben die Möglichkeit, auf der Gewinnerseite zu stehen oder alles zu verlieren. Es kommt nur darauf an, ob man finanzielle Intelligenz besitzt oder nicht.

Ein Grund, warum ich so für Gold und Silber plädiere, ist, dass die Mehrheit der Amerikaner noch immer kein Gehör dafür hat.

Die Menschen wissen gar nicht, wie und wo man Gold erwerben kann. Den meisten Verkaufsstellen, zu denen ich ging, gehen die Vorräte bereits aus. Ich zeige Ihnen, wie Sie jetzt noch rechtzeitig an Gold und Silber kommen.

Wenn die Öffentlichkeit endlich mitbekommt, dass ihr Dollar eine Fiat-Währung ist, wird die Panik groß sein. Wenn das passiert, werden heutige Preise von Gold und Silber wie ein Schnäppchen wirken.

Robert Kiyosaki

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