Es ist nicht leicht, den finanziellen Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie zu entkommen: der große Börsenzusammenbruch zu Beginn der Pandemie, heute wiederum Rekordhöchststände des Aktienmarktes.

Hohe Arbeitslosigkeit am Anfang, doch jetzt sehen wir eine Erholung des Arbeitsmarktes, die es so schnell noch nie gegeben hat.

Gold, Silber und Bitcoins verzeichnen Rekordhöchststände und gleichzeitig bedrohen Schließungswellen die großen Städte überall im Land.

Es handelt sich um die verworrensten Zeiten, die ich in meinen 73 Jahren auf dieser Erde erlebt habe. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen diesen Gedanken mit mir teilen.

Auf den ersten Blick wirkt es, als sei das Coronavirus an den finanziellen Problemen schuld. Das könnte daran liegen, dass manche ihre Arbeit verloren haben oder einige Rentenpläne Schiffbruch erlitten.

Aber was steckt tatsächlich dahinter?

In einem wundervollen Zitat von Albert Einstein heißt es:

„Lassen Sie uns nicht so tun, als würden sich Dinge ändern, wenn wir immer wieder gleich handeln. Eine Krise kann für jeden Menschen, für jede Nation, ein wahrer Segen sein. Denn alle Krisen bringen Fortschritt. Kreativität wächst aus Schmerzen, genauso wie der Tag auf eine dunkle Nacht folgt. In der Krise wird der Einfallsreichtum geboren, werden Erfindungen gemacht und große Strategien entwickelt. Der, der eine Krise überwindet, überwindet sich selbst, ohne dabei überwältigt zu werden. Wer sein Versagen auf eine Krise schiebt, vernachlässigt seine eigenen Fähigkeiten und interessiert sich mehr für Probleme als für Lösungen. Die wahre Krise ist Inkompetenz. Die größte Unzulänglichkeit der Menschen und Nationen ist die Trägheit, mit der sie versuchen, Lösungen für ihre Probleme zu finden.“

Wahrscheinlich waren Sie finanziell nicht auf irgendwelche Verwerfungen eingestellt, schon gar nicht auf diesen monumentalen Börsencrash im März vergangenen Jahres.

Vielleicht dachten Sie bis kurz vor Ausbruch der Krise, Ihre Lage sei „gut genug“, denn Sie hatten eine Arbeit und konnten all Ihre Rechnungen bezahlen – aber letztlich hing Ihr Einkommen ausschließlich davon ab, dass Ihnen jemand ein Gehalt auszahlte.

Realistisch betrachtet hätten Sie Ihre Arbeit jederzeit verlieren und in eine ähnliche Situation geraten können: arbeitslos und nicht in der Lage, Ihre Rechnungen zu begleichen. Nur leider ist es jetzt noch schlimmer, denn eine neue Arbeit ist viel schwieriger zu finden und, na ja, wir können aktuell auch unser Haus nicht so recht verlassen.

Was wäre anders, wenn Sie sich so positioniert hätten, dass Sie gegen die weitreichenden wirtschaftlichen Folgen dieser globalen Pandemie immun wären?

Lassen Sie uns zuerst darüber sprechen, was mit der Wirtschaft passiert ist.

Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

In der Finanzwirtschaft gibt es den Begriff „Umlaufgeschwindigkeit des Geldes“ und dieser misst im Grunde die Anzahl der Käufe von Gütern und Dienstleistungen, die in einem gewissen Zeitabschnitt durchschnittlich mit einer Einheit einer Währung getätigt werden.

Sie mähen zum Beispiel den Rasen Ihres Nachbarn und bekommen dafür 20 Dollar. Das Geld hat sich einmal bewegt.

Jetzt nehmen Sie dieses Geld und bezahlen damit einen anderen Nachbarn, dass er Ihre Fenster putzt. Die Umlaufgeschwindigkeit dieses Geldes liegt nun bei zwei – es wurde zweimal weitergereicht.

Das BIP ist in diesem sehr einfachen Beispiel 40 Dollar.

Nun wissen wir, dass der Staat Produktion besteuert. Also wird der Staat seinen Anteil jedes Mal dann einfordern, wenn das Geld den Besitzer wechselt.

Während diese 20 Dollar weiter zirkulieren, wächst das BIP und der Staat holt sich weiter seinen Anteil durch Steuern. In diesem Beispiel muss der Staat kein Geld „drucken“, denn die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigt, weil es mehr Transaktionen gibt und diese zu weiteren Steuereinnahmen führen.

Während dieser Pandemie haben wir gesehen, wie der Staat Billionen von Dollar druckt, denn die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hat sich verringert – die Produktion wurde zurückgefahren.

Wenn das Geld zum Stillstand kommt

Wir kehren zurück zu obigem Beispiel. Angenommen, Ihr Nachbar sorgt sich über die aktuellen Geschehnisse in der Welt. Anstatt nun Sie dafür einzustellen, seinen Rasen zu mähen, mäht er ihn selbst.

Das bedeutet, Sie bekommen diese 20 Dollar nicht. Schlimmer noch: Weil Ihnen die 20 Dollar fehlen, verzichten Sie auch auf den anderen Nachbarn, der Ihre Fenster putzen sollte.

Jetzt hat sich das Geld also nicht bewegt, unsere fiktive Wirtschaft ist nicht gewachsen und es wurden keine Steuern generiert.

Darum liebt der Staat die Schulden. Man leiht sich kein Geld von der Bank, um es anzusparen, man leiht sich Geld zu fünf Prozent Zinsen, um es auszugeben. Damit hält man die Wirtschaft am Laufen.

Nehmen wir an, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes im Immobilienmarkt würde auf null fallen, weil der Staat Darlehen verbietet. Fast niemand könnte sich ein Haus leisten. Was würde mit den Preisen geschehen, wenn sich niemand ein Haus kaufen könnte? Sie würden zusammenbrechen und so entstünde das, was wir Deflation nennen.

Genau das geschah 1929, als die Menschen plötzlich kein Geld mehr ausgaben.

Die Fähigkeit, aus dieser finanziellen Achterbahn herauszukommen, hängt allein von der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ab.

Die Regierung denkt wiederum, mehr Geld zu drucken wäre die Lösung des Problems. Die traurige Wahrheit: Druckt der Staat mehr Geld, dann hilft das niemandem außer den Reichen.

Werden Sie Teil der finanziellen Elite

Ich werde Ihnen ein schmutziges Geheimnis verraten, über das niemand spricht. Seit der letzten Finanzkrise 2008 sind es ausschließlich die Wohlhabenden, die durch die aufgeblasenen Preise auf Vermögensgegenstände wie zum Beispiel Immobilien reich werden.

Wenn man den „oberen Hundert“ angehört, dann wurde man letztlich durch die Notenbank reich.

Würde es deshalb nicht Sinn ergeben, dem Mantra „Wenn du sie nicht schlagen kannst, dann schließe dich ihnen an“ zu folgen? Ich denke schon. Es ist das, was die Reichen immer getan haben und auch weiter tun werden.

Mein Immobilienberater Ken McElroy ermuntert Menschen dazu, ihr Geld in Stellung zu bringen, denn wir werden einen neuen Immobiliencrash erleben, der haufenweise Schnäppchen mit sich bringt.

Genau wie ich immer sage, ich liebe einen Crash, so nutzen auch die Reichen die Situation, um mit Schnäppchen ihren Reichtum zu steigern. Sie warten auf solche Börsenzusammenbrüche, um die besten Aktien zu Schnäppchenpreisen zu erstehen. Sie sind immer für den nächsten Crash bereit, um Immobilien zu Schnäppchenpreisen zu kaufen. Sie kaufen Gold und Silber, ja sogar Unternehmen, zu Schnäppchenpreisen.

Aus meiner Erfahrung erkennt man eine bevorstehende Krise daran, dass Idioten zu „Investoren“ werden. Kurz vor 2008 wusste ich bereits, dass ein Immobiliencrash kommen würde. Die Euphorie wuchs. Leute ohne Einkommen oder Arbeit kauften Eigenheime. Meine Miethäuser verzeichneten hohen Lehrstand. Mieter, die sich ihre Miete nicht leisten konnten, erwarben plötzlich Luxushäuser.

Wir erleben das heute wieder. Denken Sie darüber nach. Während einer globalen Pandemie mit Millionen von Arbeitslosen geht der Immobilienmarkt durch die Decke. Da stimmt etwas nicht.

Anstatt auf die Notenbank zu schimpfen, sollten Sie sich an sie anpassen und nach den Regeln der Reichen spielen. Die Armen und die Mittelschicht rackern sich für ihr Geld ab und bezahlen umso mehr Steuern, je mehr sie verdienen. Dann parken sie ihr Einkommen in Sparbüchern und/oder auf Rentenkonten. Währenddessen erhalten Sie kaum Cashflow, von dem sie leben können und hoffen, dass eines Tages ihre Rente reicht.

Hat es nicht mehr Sinn, nach den Regeln der Reichen zu spielen und in Vermögensgegenstände zu investieren, die im Wert steigen werden, wenn die Notenbank mehr Geld druckt?

Im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeigen wir Ihnen, wie Sie die Regeln der Reichen zu Ihrem Vorteil anwenden. Egal, mit wie viel Startkapital Sie beginnen.

Robert Kiyosaki

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