Nach der Finanzkrise 2008 standen Rettungspakete ganz groß auf dem Programm.

Heute haben sich die Rettungsprogramme, die einst nur für die großen Banken und Banker mit politischem Einfluss reserviert waren, auf den ganzen Finanzsektor ausgedehnt. Würden Sie und ich die Risiken eingehen, die diese großen Firmen in Kauf nahmen, würden wir alles verlieren. Uns würde niemand retten.

Um das in Gänze zu begreifen, müssen Sie einen Blick zurück auf den 23. März 2020 richten.

Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen, da er das Leben von Millionen von Menschen beeinflusst hat, und zwar für immer.

Sie erinnern sich wahrscheinlich, dass die Börse mit einem Minus von 35 % im Verhältnis zum Höchststand schloss, was damals so aussah, als würden wir früher oder später in eine neue Depression rutschen.

Aber die Notenbank verkündete am Morgen des 23., dass man sich „verpflichtet, alle zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen, um Haushalte, Unternehmen und die Wirtschaft der USA im Allgemeinen in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen“. Weiter hieß es: „Während die große Unsicherheit fortdauert, wurde es offensichtlich, dass sich unsere Wirtschaft schweren Umbrüchen gegenüber sehen wird. Unsere aggressiven Bemühungen müssen sich sowohl über den öffentlichen als auch den privaten Sektor erstrecken, um den Verlust von Arbeitsplätzen und Einkommen einzudämmen und eine schnelle Erholung zu fördern, sobald die Krise abklingt.“

Wie es David Dayen in einem Artikel in The Intercept formulierte: „Am 23. März verwandelte sich die Verzweiflung der Investoren in Erleichterung und es wurde offenbar, wer in Amerika wirklich zählt.“ Er fuhr fort: „Die Maßnahmen ähnelten in weiten Teilen denen, die man während der Finanzkrise 2008 ergriff, mit einer Neuerung: Direkte Aufkäufe von Gemeinschaftsschulden eines Unternehmens – der erste nicht-staatliche Anleihekauf in der Geschichte der Notenbank – war nun gestattet.“

Daran erkennt man, dass die „Too big to fail“-Institution dieser Tage der Anleihenmarkt war.

Rettungspakete lautet die Devise

Viele Leute murren und beschweren sich über große Banken, Politiker und die Finanzkrise.

Meiner Ansicht nach ist das Zeitverschwendung.

Wie es G. Edward Griffin in seinem Buch Die Kreatur von Jekyll Island formuliert: „Rettungspakete lautet die Devise.“ Mit anderen Worten: Das, was Sie aktuell beobachten, ist das wahre Gesicht des US-Zentralbankensystems.

Das System wurde entworfen, um es großen Banken mit politischer Macht zu ermöglichen, viel Geld zu verdienen, zu scheitern und dann von den Steuerzahlern gerettet zu werden.

Während dieses Prozesses werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.

Die Notenbank kümmert sich nicht um Sie. Sie kümmert sich um die Reichen und Mächtigen.

In seinem Buch erklärt G. Edward Griffin sehr prägnant, warum Rettungspakete nicht die Folge von Malheurs und Missgeschicken sind. „Rettungspakete“ waren seit jenem Treffen auf Jekyll Island das Ziel der US-Notenbank. Rettungspakete sind eine der Methoden, wie diese „Kreatur“ unser Vermögen stiehlt.

Es gibt Dutzende von Beispielen für Rettungspakete, die über die Jahre für die Reichen geschaffen wurden: Beispielsweise 1989, als Neil Bushs Silverado-Sparkasse gerettet wurde, oder als Hank Paulson, Secretary of the Treasury, darauf bestand, das Troubled Assets Relief Project einzuführen, das Rettungspaket für die großen Banken.

Letztlich zockten die Reichen mit dem Geld der kleinen Leute wie in einem Casino. Sie verwenden das Geld der kleinen Leute als Einsatz, sie verlieren das Geld der kleinen Leute, die kleinen Leute zahlen mittels Steuern für den Verlust ihres Geldes und das Geld der Rettungspakete zahlt den Reichen schließlich die Boni, obwohl sie das Geld der kleinen Leute verspielt haben.

Wir wissen doch längst, dass die Notenbank die Banken und Konzerne retten wird.

Die Frage lautet: Was hat sie für die kleinen Leute übrig?

Warum sparen, wenn die Notenbank Dollar druckt?

Als das Zentralbankenwesen der USA 1913 geschaffen wurde, war das ein Geschäft zwischen den Banken und dem US-Finanzministerium – ein staatlich unterstützter Geld-Raub.

Ohne eine solide Kenntnis der Geschichte und das Wissen um die Entstehung des Geldes ist wirkliche finanzielle Ausbildung nicht möglich. Einfach zu einem Kind zu sagen: „Such dir eine Arbeit, spare Geld, kaufe ein Eigenheim und investiere auf lange Sicht in ein gut durchmischtes Portfolio aus Aktien, Anleihen und gemischten Investmentfonds“ entspricht den Empfehlungen aus einer Handreichung eines Zentralbankenmanagers. Ein von den Reichen propagierter Erfolgsmythos.

2008 senkten die Banken die Zinsraten, zum Teil unter 0, und gleichzeitig druckte das Bankensystem Billionen von Dollar falschen Geldes. Die Sparer büßten nicht nur das Zinseinkommen für ihre Ersparnisse ein, sondern ihr Geld verlor aufgrund der vielen Billionen Dollar falschen Geldes der Zentralbank auch noch an Kaufkraft. Die Banker, die das Chaos verursacht hatten, wurden gerettet und erhielten milliardenschwere Boni, während die Sparer zu den größten Verlierern der Weltgeschichte wurden.

Das bevorstehende Desaster wird den Crash von 2008 noch übertreffen und dennoch lehren die Schulen ihren Schülern weiterhin, ihre Schulden loszuwerden und Geld zu sparen. 1971 wurde die Welt verändert, die Schulen aber nicht.

Viele Amerikaner erkennen nun, dass die Notenbank beim Drucken neuen Geldes keine Grenzen kennt. Doch vielen gelingt es nicht zu begreifen, dass dieses unkontrollierte Gelddrucken schwerwiegende Folgen haben wird.

Machen Sie sich von den Machenschaften der Zentralbanken los

In meinem Buch FAKE schreibe ich darüber, wie ich damals in Hongkong für etwa 50 Dollar meine erste Goldmünze kaufte, einen südafrikanischen Krügerrand.

Ich besitze diese Goldmünze noch immer, sie ist jetzt 1.500 Dollar wert. Das liegt daran, dass der Dollar seit 1971 97 % seiner Kaufkraft verloren hat. Deshalb lautet meine Devise „Sparer sind die Verlierer“ und genau deshalb sparen Kim und ich auch in Gold und Silber, nicht in Dollar.

Wenn Gold zu teuer ist, dann beginnen Sie mit Silbermünzen. Ein Investor kann bereits für etwas mehr als 20 Dollar eine Unze Silber kaufen.

Gold und Silber sind das Zahlungsmittel Gottes und werden viel länger überdauern als Geldwährungen oder Wertpapiere. Das Gold, das sie heute kaufen, bleibt ihrer Familie über Generationen hinweg erhalten.

Im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen diese und weitere sichere Investitionen.

Robert Kiyosaki

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