In diesem Jahr, als sich COVID-19 über die Welt ausbreitete und über 40 Millionen Menschen in den USA ihre Arbeit verloren und Arbeitslosengeld beantragen mussten, geschah noch etwas anderes, von dem die meisten Amerikaner gar nichts wissen.

Einige Verschwörungstheoretiker sagen, dass die Pandemie ein Schwindel sei. Ich glaube nicht, dass sie das ist. Aber ich glaube, dass sie für die größte Vertuschungsaktion in unserer Geschichte benutzt wird.

Der englische Wirtschaftswissenschaftler John Maynard Keynes sagte einmal:

„Es gibt kein subtileres, kein sichereres Mittel, die bestehende Grundlage der Gesellschaft umzustürzen, als die Währung zu entwerten. Der Prozess setzt alle verborgenen Kräfte des ökonomischen Gesetzes zur Zerstörung ein, und er tut es auf eine Art und Weise, die kein Mensch vorhersehen kann.“

Heute ist unsere Wirtschaft krank, weil die ausufernden Druckmaschinen der Notenbank unser Geldsystem mit Falschgeld überfluten. Dadurch wird unsere bestehende Währung entwertet, und niemand ist in der Lage, das Problem zu diagnostizieren, genau wie Keynes vor so vielen Jahren warnte.

Geld aus dem Nichts

Ein Grund, warum die Menschen die Ratschläge von Keynes, Nixon und anderen über die Geldentwertung ignorierten, ist, dass sich die Menschen durch die Entwertung der Währung plötzlich reich fühlten.

Kreditkarten kamen mit der Post, und Einkaufen wurde zum Nationalsport. Viele aus der Mittelschicht wurden zu Pseudo-Millionären, da ihre Häuser auf magische Weise im Wert zu steigen schienen. Sie glaubten, dass ihr Ruhestand durch Gewinne an der Börse finanziert werden würde. Die Leute nahmen Eigenheimkredite auf, um den Familienurlaub zu finanzieren.

Anstatt eines Autos hatten Familien einen Mercedes, einen Minivan und einen SUV. Kinder gingen aufs College und wurden mit Studentenkrediten belastet, die erst nach Jahren abbezahlt waren. Die Mittelschicht feierte ihren neu gewonnenen Wohlstand, indem sie in schicken Restaurants speiste, Designerkleidung trug, Porsche fuhr und in Villen lebte – alles finanziert durch Schulden.

Wir kommen jetzt aus dem größten Wirtschaftsboom der Geschichte.

Das Problem ist, dass der Boom durch Schulden verursacht wurde und nicht durch Geld.

Durch Inflation und nicht durch Produktion.

Durch Kreditaufnahme und nicht durch Arbeit.

In vielerlei Hinsicht war es Geld für nichts – denn Geld war ja nichts. Wie Keynes sagen würde, war unser Geld verdorben. Wir sahen reich aus, aber die Gesellschaft, wie wir sie kannten, brach zusammen.

Nach 1971 konnten die Zentralbanker Geld schaffen, indem sie einfach mehr Geld druckten. Im heutigen digitalen Zeitalter brauchen die Banker kein Papier mehr, um Geld zu schaffen. Während Sie dies lesen, werden Billionen von Dollar, Yen, Euro, Pesos und Pfund elektronisch aus dem Nichts erschaffen.

Heute tun die Menschen das, was man ihnen beigebracht hat: Sie gehen zur Schule, arbeiten hart, bezahlen ihre Rechnungen, sparen, investieren ihr Geld in Investmentfonds und hoffen, dass die Dinge wieder normal werden.

Das ist der Grund, warum jeder nach seinem Anteil an der Rettungsaktion schreit. Nur wenige Menschen erkennen, dass die Wurzel unseres Problems unser Geld ist – genau das, wofür sie arbeiten und an dem sie hängen.

Nur wenige Menschen erkennen, dass diejenigen, die die Geldversorgung kontrollieren, wollen, dass wir mehr und mehr von ihrem schmutzigen Geld verbrauchen.

Je mehr Geld wir brauchen, desto mehr Geld können sie drucken. Je mehr Geld wir brauchen, desto schwächer werden wir. Je mehr Geld wir brauchen, desto mehr bewegen wir uns auf den Sozialismus zu.

Anstatt den Menschen das Fischen beizubringen, gibt die Regierung den Menschen Fische, und die Menschen werden abhängig von der Regierung, damit sie ihre Geldprobleme lösen.

Wenn eine Person in die Gruppe der Armen eintritt, wird sie von der Regierung abhängig, die sich um sie kümmert. Und je mehr sie von der Regierung bekommen, desto abhängiger und bedürftiger werden sie.

Vertrauen Sie nicht darauf

Ironischerweise schaut die Welt auf die Notenbank und das US-Finanzministerium, um unsere Geldprobleme zu beheben, auch wenn diese Institutionen die Probleme selbst verursachen.

Die Notenbank ist nicht föderal, und sie ist nicht amerikanisch. Die Notenbank ist im Besitz von einigen der reichsten Familien der Welt. Die Notenbank ist ein Bankenkartell, so wie die OPEC ein Ölkartell ist. Nur wenige Menschen wissen, dass sie keine Reserven hat, weil sie kein Geld hat. Sie braucht keinen großen Tresor, um Geld zu lagern. Die Notenbank ist keine Bank – diese Idee ist genauso illusorisch wie unser Geld.

Manche Leute sagen, die Gründung der Notenbank war verfassungswidrig. Sie denken, dass die Gründung der Notenbank der Weltwirtschaft geschadet hat – und das stimmt.

Andere sagen, die Notenbank sei das Beste, was der Welt je passiert ist. Sie sagen, dass sie dazu beigetragen hat, der Welt Wohlstand zu bringen wie nie zuvor – und das stimmt auch.

Es nützt wenig, die Motive der Gründer der Notenbank zu hinterfragen. Die Realität ist, dass heute die Notenbank das Ruder in der Hand hält.

Anstatt zu fragen, was der Präsident gegen die Wirtschaftskrise tun wird, ist es besser, sich zu fragen: „Was werde ich tun?“ Anstatt zu fragen, ob das Billionen-Dollar-Konjunkturpaket funktionieren wird, ist es schlauer, sich zu fragen: „Woher kommt diese Billion Dollar? Liegt sie in einem Tresor von jemandem?“

Denken Sie daran: Das Bankensystem basiert auf dem Drucken von Geld. Es ist bekannt als das „fractional reserve system“ („Mindestreservesystem“). Das heißt, für jeden Dollar, den ein Sparer spart, darf die Bank einen „Bruchteil“ dieses Geldes verleihen.

Wenn die Mindestreserve 10 Prozent beträgt, darf eine Bank für 10 Dollar der Sparer 9 Dollar an Schuldner verleihen. Wenn die 9 Dollar an die Bank des Schuldners gehen, darf die Bank des Schuldners 8,10 Dollar verleihen. Die traurige Wahrheit ist, dass es nur 1 Dollar an echtem Geld der Ersparnisse überhaupt gibt. Deshalb können die Banken, wenn die Sparer in Panik geraten, den Sparern ihr Geld nicht zurückgeben.

Was werden Sie tun?

Die Zentralbanken sind durch ihre Fähigkeit, massive Geldmengen zu schaffen, ohne gesetzliche Einschränkungen oder Begrenzungen der Menge, mächtiger geworden als Regierungen.

Die Märkte, Banken und Spekulanten sind von den Zentralbanken abhängig geworden, um Geld zu schaffen, nicht nur in Notsituationen, sondern als laufende Subvention für ihre Aktivitäten.

Die kommende Katastrophe wird viel größer sein als der Crash von 2008.

Denken Sie daran: Wenn das Kartenhaus der Zentralbanken zusammenbricht, werden Gold und Silber immer noch Gold und Silber sein. Und Kryptowährungen werden immer noch Kryptowährungen sein. Im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter erfahren Sie, welche Investments Sie außerdem noch tätigen sollten.

Robert Kiyosaki

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