Im Jahr 1910 hielten sieben Männer ein geheimes Treffen auf Jekyll Island vor der Küste von Georgia ab. Es wird geschätzt, dass diese sieben Männer über ein Sechstel des weltweiten Vermögens verfügten. Sechs von ihnen waren Amerikaner in der Vertretung von J. P. Morgan, John D. Rockefeller und der US-Regierung. Einer war Europäer, er vertrat die Rothschilds und Warburgs.

Als unmittelbares Ergebnis dieses geheimen Treffens wurde 1913 die US-Notenbank gegründet.

Interessanterweise hat die Notenbank, die U. S. Federal Reserve Bank, weder etwas mit Föderalismus oder mit irgendwelchen Reserven noch mit einer Bank zu tun.

Diese sieben Männer – Amerikaner und Europäer – schufen diese neue Institution, die man oft auch „the Fed“ nennt, um die Kontrolle über das Bankenwesen und die Geldversorgung der Vereinigten Staaten zu übernehmen.

Den Amerikanern erzählte man, dass die Notenbank Vorräte liquider Mittel bereithalten würde und sich durch sie Währungs- und Zinsschwankungen an die Konjunktur der US-Wirtschaft anpassen würden. Die Notenbank wurde am 23. Dezember 1913 gegründet, als Präsident Woodrow Wilson den Federal Reserve Act unterzeichnete.

Die Notenbank, wie wir sie heute kennen, hat grundsätzlich vier Aufgaben:

  1. Sie lenkt die Geldpolitik des Landes, indem sie auf die Geld- und Kreditsituation Einfluss nimmt. Mit anderen Worten reguliert die Fed die Geld- und Kreditversorgung, um so nahe an Vollbeschäftigung und stabile Preise wie nur möglich heranzukommen.
  2. Sie überwacht und reguliert Banken und andere wichtige Finanzinstitutionen, um das finanzielle Wohlergehen des Landes und (angeblich) auch die Kreditrechte der Verbraucher, und dazu zählen auch Sie und ich, zu beschützen.
  3. Sie erhält die Stabilität des Finanzsystems und hält alle möglichen auftretenden systemischen Risiken in Schach. (Erinnern Sie sich: Man legte extrem niedrige Zinsraten während der Rezession fest.)
  4. Sie stellt der US-Regierung, den US-Finanzbehörden und offiziellen Stellen aus dem Ausland ihren Dienst zur Verfügung.

Aus meiner Sicht hat die Fed allerdings nur zwei Kompetenzen: Geld aus dem Nichts schaffen und Geld verleihen, das sie nicht besitzt.

Am Rande möchte ich daran erinnern, dass die Fed nichts mit „föderal“ zu tun hat, über keine Reserven verfügt und auch nicht als Bank angesehen werden kann. Aber, und das erklärte ich bereits: Die Fed hat die Macht, die Geldversorgung der Vereinigten Staaten zu kontrollieren.

Die Fed hält die Fäden in der Hand.

Bretton Woods und der Niedergang des weltweiten Bankenwesens

1944, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, kam es zu einem Treffen von Finanzministern und Vorständen internationaler Banken in einem Resort in Bretton Woods, New Hampshire – der Bretton-Woods-Konferenz.

Als Ergebnis der Tagung wurden der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank geschaffen.

Während gemeinhin angenommen wird, dass diese beiden Institutionen für das Wohlergehen der Welt gegründet wurden, haben sie tatsächlich sehr viel Schaden angerichtet – an allererster Stelle die Verbreitung des Fiatgeldsystems rund um den Globus.

Mit dem Bretton-Woods-Abkommen wurde von den Regierungen der Welt verlangt, das US-Notenbanksystem zu übernehmen. Heute ähneln die meisten Zentralbanken, wie zum Beispiel die Bank of Japan oder die Europäische Zentralbank, stark dem Vorbild aus den USA.

1944 wurde der Dollar zur weltweiten Leitwährung. Das bedeutet, dass von nun an die Zentralbanken auf der ganzen Welt Dollar vorrätig hielten, genauso wie Sparer Geld auf ihr Konto einzahlen. Alles war gut, solange der US-Dollar durch Gold gedeckt war. Anstatt Gold aufzubewahren, nutzten die Zentralbanken den Dollar und amerikanische Staatsanleihen als echtes Geld.

1971 wurde der Dollar vom Goldstandard gelöst und der IWF und die Weltbank zwangen auch den Rest der Welt, sich vom Goldstandard zu trennen, um auch weiterhin in ihrem „Club“ dabei sein zu dürfen.

Die heutige Krise konnte sich global ausbreiten, weil die Weltwirtschaft auf Monopoly-Geld basiert.

Der Dollar ist kein richtiges Geld mehr. Er ist nur eine Verbindlichkeit. Die Welt baut auf einem Fiatgeldsystem auf und wird von nichts anderem gestützt als „dem guten Glauben und dem Vertrauen in die Vereinigten Staaten“.

Dies führte zu den massiven wirtschaftlichen Schwankungen, die wir während der letzten Jahrzehnte beobachten konnten – und diese Schwankungen werden noch schlimmer werden.

Die Zentralbanken haben das Monopol auf die Verteilung der Währung und deren weltweiten Transfer. Diese beiden Dinge mussten durch Zentralbanken erledigt werden – bis Bitcoin auftauchte und die eine und einzige Alternative bot.

Ein Herausforderer für Mandrakes Geldshow

Wenn Sie mein Buch„FAKE: Die Wahrheit über schlechtes Geld, falsche Lehrer und unechte Vermögenswerte“ gelesen haben, dann wissen Sie, was ich mit dem „Mandrake System of Magic Money“ meine, benannt nach einem Comic-Zauberer namens Mandrake. Mandrake konnte alles aus seinem Hut hervorziehen, genau wie die Notenbank Geld aus dem Nichts drucken kann.

Als 2009 Bitcoin auftauchte, hatte Mandrakes magische Geldshow plötzlich einen Herausforderer.

Mandrake mag keine Konkurrenz. Die Schöpfer und die Führungselite (im Grunde die wirklichen Mandrakes) werden gegen das Cybergeld kämpfen, das Geld der kleinen Leute. Ein riesiger Vorteil von Kryptowährungen und Blockchain-Technologien ist Vertrauen und Sicherheit außerhalb des Bankensystems.

Während die Popularität von Bitcoin zunimmt, wird das Bankensystem – Mandrakes magische Geldshow – seinen Klammergriff um die finanzielle Freiheit der Welt lösen müssen.

Viele der Schöpfer und Entwickler von Kryptowährungen werden von dem starken Wunsch beziehungsweise der Leidenschaft (und manchmal sogar dem Hass) angetrieben, Mandrakes magische Geldshow und die unsichtbaren Anführer der kontrollierenden Eliten zu stürzen.

Die Zentralbanken wurden nicht von den Menschen gewählt und müssen also nicht auf ihre Bedürfnisse eingehen. Darum sind Gold und Bitcoin für Zentralbanken eine Bedrohung.

Bitcoin ist der „Goldstandard“ für Kryptowährungen. Bitcoin ist eine Bedrohung für all diejenigen, die falsches Geld drucken.

Die Zentralbanken- und Bitcoin-Miner haben viel gemeinsam. Beide stellen Geld her. Deshalb sind Kryptowährungen eine Bedrohung für das Monopol der Zentralbanken auf falsches Geld. Aber Kryptowährungen sind weniger unecht als das Fiatgeld der Regierung, das wir alle schon benutzen.

Obwohl ich kein Experte für Kryptowährungen bin, verstehe ich, dass Blockchain-Technologie eine überlegene Technologie ist. Blockchain-Technologie ist vertrauenswürdiger als Menschen. Geld ist von Vertrauen abhängig und deshalb traue ich Blockchain-Technologie mehr als den Menschen.

Blockchain-Technologie wird die Welt verändern, denn ihr kann man mehr vertrauen als dem staatlichen Geld.

Ich ziehe aus demselben Grund Gold und Silber (das Geld Gottes) vor. Gold und Silber sind viel vertrauenswürdiger als die Menschen an der Spitze unserer Staaten, Banken und Rentenkassen.

Wenn Sie nach neuen und aufregenden Möglichkeiten suchen, Ihre finanziellen Träume zu verwirklichen, dann könnte sich mit der Welt der Kryptowährungen für Sie eine interessante Plattform zur Erkundung eröffnen.

Es sei Ihnen nur gesagt, dass die Zukunft dieses Marktes völlig unvorhersehbar ist und die Preise täglich schwanken. Es geht dabei um Menschen gegen den Staat und die Führungselite. Machen Sie sich also zuerst schlau, bevor Sie mitmischen.

Wie Benjamin Franklin einmal sagte: „Auf eine Investition in Wissen bekommt man die besten Zinsen.“ Wie bei jedem Investment gilt: Recherchieren Sie und machen Sie sich schlau, bevor Sie Ihr hart verdientes Geld in den Ring werfen. Hilfreiche Informationen über Kryptowährungen finden Sie auch im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter.

Robert Kiyosaki

P.S. Wollen Sie finanziell unabhängig sein und wöchentlich 1.168 € oder sogar 2.551 € zusätzlich verdienen? Ich erkläre Ihnen in meiner Hauptausgabe des „Rich Dad Poor Dad Newsletters“ welche wenige Dinge dafür nötig sind! Wer sich noch heute anmeldet, erfährt meine 29 Geheimnisse, die die Reichen nutzen. Klicken Sie hier um direkt zu beginnen!