Ein altes Sprichwort besagt: „Man nennt es Rezession, wenn Ihr Nachbar seine Arbeit verliert. In einer Depression verlieren Sie die Ihre.“

Verfolgt man die Nachrichten und liest aktuelle Publikationen aus der Finanzwelt, so sieht man, wie sich viele Leute fragen, ob die US-Wirtschaft auf eine Rezession zusteuert.

In einer Folge der Rich-Dad-Radio-Show sprachen Kim und ich mit dem Experten Jim Rickards über die finanziellen Nachwirkungen dieser Pandemie.

Bevor ich näher darauf eingehe, warum ich an eine kommende Rezession glaube, ist es wichtig, die spezifische Definition des Begriffs Rezession mit Ihnen zu teilen. Sehr vereinfacht spricht man von einer Rezession, wenn das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes während mindestens zweier aufeinanderfolgender Quartale zurückgeht.

Das war Jims Auffassung dazu:

Zunächst einmal ist das hier keine Rezession. Formal gab es eine Rezession, die im Februar 2020 begann und wahrscheinlich schon am 30. Juni 2020 vorüber war. Im dritten Quartal wuchs die Wirtschaft schon wieder. Das bedeutet, die Rezession war zu Ende. Wir befinden uns in einer Depression. Depressionen unterscheiden sich von Rezessionen. Rezessionen sind formal. Zwei aufeinanderfolgende Quartale, sinkendes BIP. Es könnte sein, dass wir genau jetzt in eine zweite formale Rezession hineinlaufen. Es handelt sich also um Rezessionen, die kurz nacheinander auftreten, ein Phänomen, das wir seit 1980/81 nicht mehr gesehen haben. Das Ganze spielt sich allerdings tatsächlich inmitten einer Depression ab, welche wiederum einen viel langanhaltenderen Zustand darstellt – mit Folgen über Generationen hinaus. Meine Erwartung für das erste Quartal ist eine zweite Rezession. Das führe ich auf den Virusausbruch zurück. Das Virus hat die Depression nicht verursacht. Unsere Reaktion darauf ist schuld. Viren können Krankheiten, Pandemien und den tragischen Verlust von Menschenleben auslösen, aber ob wir eine Depression erleben oder nicht hängt von den politischen Reaktionen ab. Die politische Antwort war ein grober Fehler.  

Wie Rickards und viele andere hervorheben, hat sich diese „längste wirtschaftliche Erholungsphase der Geschichte“ nur deshalb nicht in die Größte Depression der Geschichte verwandelt, weil die Notenbank, das Finanzministerium und die Wall Street die Wirtschaft über Wasser gehalten haben.

Während die Notenbank immer neues Geld druckt, wächst die Kluft zwischen Armen, Reichen und der Mittelschicht. Die wichtigste Frage lautet: Sind Sie mit nachhaltigem Cashflow ausgestattet und können überleben und prosperieren, selbst wenn sich diese Krise über mehrere Jahrzehnte hinzieht?

Gold

Jim Rickards sagt: „Natürlich hat Gold seinen Platz. Wenn Sie noch gar kein Gold besitzen, sind zehn Prozent ratsam. Diese zehn Prozent könnten auch Anteile an Goldminen beinhalten. Das ist ein sehr schwieriges Feld, denn diese Anteile werden das Gold überholen, übrigens sowohl auf dem Weg nach oben als auch auf dem Weg nach unten, doch im Moment erfreut sich das Gold eines Aufwärtstrends. Daran besteht kein Zweifel. Anteile an Goldminen werden Gold im Wert überholen, doch in ihrer Essenz sind sie grundverschieden. Gold existiert außerhalb menschlicher Gedankenkonstruktionen. Ich meine damit, dass Gold ein Element ist, und zwar Nummer 79 im Periodensystem.“

Ich bleibe bei der Strategie, die ich schon seit Jahren verfolge: Ich setze auf echtes Geld, nämlich Gold und Silber. Da Öl und Gas aktuell auf der ganzen Welt stark nachgefragt werden und allem Anschein nach im Preis steigen, investiere ich zudem in die Öl- und Gasproduktion.

Noch einmal: Ich setze nicht wirklich auf diese Investitionsgüter – ich wette vor allem gegen den Dollar und die Führungselite der amerikanischen Wirtschaft.

Immobilien

In den letzten Monaten vor der Coronapandemie spekulierten Experten bereits über die nächste Immobilienblase.

Markteinbrüche können der beste Zeitpunkt sein, um zu kaufen, da die Leute panisch werden und so dringend verkaufen wollen, dass Sie mit viel größerer Wahrscheinlichkeit zu guten Deals kommen. Kim und ich machten diese Erfahrung 1991 aus erster Hand, als wir nach Phoenix, Arizona zogen und begannen, in allen Ecken Objekte aufzukaufen. Investitionslaien wollten ihre finanziellen Verpflichtungen so dringend hinter sich lassen, dass sie uns sogar anriefen und Geld boten, dass wir ihnen ihre Immobilien abnahmen. Wir willigten glücklich ein und haben auf lange Sicht definitiv den besseren Schnitt gemacht: Wir verdienten während dieser Zeit so viel Geld, dass wir uns schon 1994 zur Ruhe setzen konnten.

Die Blase platzte entgegen manchen Erwartungen 2020 nicht. Die Pandemie zwang alle Märkte in unbekanntes Terrain. Mit den fortdauernden Niedrigzinsen der Notenbank konnte der Immobilienmarkt seine Blase aufrechterhalten.

In unserem Interview sagte Jim: „Wir erleben eine ernsthafte Massenabwanderung, und hier spreche ich von Millionen von Menschen, alle auf dem Weg raus aus New York, Chicago, Baltimore, Seattle, Portland und Kalifornien. Unser Freund Elon Musk hat gerade erst ausgecheckt. Wo gehen sie hin? Sie gehen nach Phoenix, Scottsdale, Miami, Florida, Texas und in einige der Rocky-Mountain-Staaten, Salt Lake City, Colorado. Diese Orte boomen. Wenn möglich, sollte man da in das Wohnimmobiliengeschäft einsteigen. Das ist als Einzelperson relativ schwierig, aber es gibt dort einige gut geführte Fonds. Darlehensraten befinden sich auf Rekordtiefständen und dennoch gibt es Wohnungsknappheit, glauben Sie es oder nicht. Wohnimmobilien lautet aktuell das Zauberwort.“

Cash

Jim sagt: „Ich rate außerdem, genügend liquides Geld vorrätig zu haben, bis zu 30 Prozent. Die Leute sagen: ‚Aber Jim, Geld bringt keinen Gewinn.‘ Tatsächlich könnte es jedoch Ihr ertragreichster Vermögensgegenstand im kommenden Jahr sein. Ich sage Ihnen den Grund. Wir können uns unter Umständen einer Deflation gegenübersehen und keiner Inflation. Deflation bedeutet, dass der Wert des liquiden Geldes steigt. Es bringt Ihnen keine großen Gewinne, aber es hat mehr Kaufkraft, da der Preis aller anderen Güter sinkt. Sagen wir, es gibt eine Deflation von zwei Prozent, so liegt Ihr tatsächlicher Gewinn bei zwei Prozent, da es selbst beim gleichen Nominalwert mehr wert ist.“

Wie Sie ein Gewinner werden

Werfen Sie einen ehrlichen Blick auf Ihre finanzielle Situation und stellen Sie sich die Frage: „Wie und warum konnte das passieren?“ Das Ziel dieser Analyse Ihres bisherigen Weges ist eine objektive Betrachtungsweise und ein möglichst großer Lerneffekt – nicht etwa irgendeine Schuldzuweisung. Versuchen Sie nachzuvollziehen, wie Ihre eigenen Gedanken und Handlungen Sie an diesen Punkt gebracht haben (genauso wie auch die Handlungen Dritter).

Ja, auf den ersten Blick scheint der Coronavirus schuld an Ihren finanziellen Schwierigkeiten zu sein. Und deshalb haben Sie vielleicht Ihre Arbeit verloren und Ihr Rentenplan Schiffbruch erlitten. Aber was ist die tatsächliche, unterschwellige Ursache?

Wahrscheinlich, dass Sie finanziell nicht auf irgendwelche Umbrüche Ihrer Finanzen vorbereitet waren, geschweige denn diesen monumentalen Zusammenbruch des Aktienmarktes. Vielleicht dachten Sie, Sie wären in einer „ganz guten“ Position, kurz bevor die Pandemie zuschlug, da Sie einen Job hatten und alle Ihre Rechnungen zahlen konnten – aber unterm Strich hing Ihr Einkommen vollumfänglich von den regelmäßigen Gehaltszahlungen eines anderen ab.

Um ehrlich zu sein, hätten Sie Ihre Arbeit jederzeit verlieren können und wären in eine ähnliche Situation geraten: arbeitslos und nicht in der Lage, Ihre Rechnungen zu bezahlen. Nur jetzt gerade ist es schlimmer, denn neue Jobs sind rar und wir können aktuell nicht einmal richtig unser Haus verlassen. Was wäre nun anders, wenn Sie sich so in Stellung gebracht hätten, dass Sie immun gegen so eine globale Pandemie und deren weitreichende wirtschaftliche Folgen wären?

Sobald Sie erkannt haben, wie Sie in Ihre aktuelle Lage gekommen sind, sollten Sie sich fragen: „Wie kann ich verhindern, dass mir das jemals wieder passiert?“ Mit anderen Worten: „Wie kann ich mich jetzt auf das Schlimmste vorbereiten, sodass es mich das nächste Mal nicht mehr so hart trifft?“ Wenn Sie herausfinden, wie Sie selbst zu dem Problem beigetragen haben – und das ist das großartige an diesem Erkenntnisprozess –, dann haben Sie die Kraft, selbst eine Lösung zu finden und einer ähnlichen Krise in Zukunft vorzubeugen.

Wie Sie sich für den nächsten wirtschaftlichen Kollaps vorbereiten

Wir haben alle eine Menge über die unsichere Wirtschaftslage gehört, doch auch wenn Spekulationen über die Zukunft unserer Wirtschaft grassieren, so kann doch keiner mit Sicherheit vorhersagen, was als Nächstes passieren wird.

Aber trotz der düsteren Aussichten erkennen diejenigen von uns mit dem nötigen „Wissen“, dass jetzt die Zeit kommt, gute Investitionen zu großartigen Preisen zu tätigen. Natürlich heißt das nicht, dass Sie jetzt sofort losrennen sollten, um Aktien zu kaufen. Der erste Schritt vor dem Erwerb eines Investitionsgutes – egal, ob Unternehmensanteile, Immobilien, Kryptowährungen oder Rohstoffe wie Gold und Silber – sollte sein, sich mit dem nötigen Know-how zu wappnen. Abonnieren Sie noch heute den Rich -Dad -Poor -Dad -Newsletter und beginnen Sie Ihren Weg zum erfolgreichen Investor.

Jim Rickards abschließender Rat für die kommenden Monate war in unserem Interview: „Bares vermindert Unbeständigkeit, statten Sie sich also mit etwas Gold und einer ordentlichen Portion liquiden Geldes aus und reduzieren Sie Ihr Eigenkapitalengagement.“

Heutzutage sind Informationen in unserer Welt nicht mehr knapp – machen Sie sich das zunutze! Sobald Sie sich mit etwas finanziellem Wissen gerüstet haben, können Sie mit einer kleinen Investition beginnen. Sie werden auf Ihrem Weg dennoch einige Fehler machen und daraus lernen (deshalb ist ein Anfang im Kleinen immer eine weise Strategie), aber am Ende werden Sie zurückblicken und feststellen, dass es sich wirklich um den besten Zeitpunkt gehandelt hat, um mit dem Investieren zu beginnen.

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Robert Kiyosaki

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