Die Aktienmärkte erobern gerade ein Allzeithoch nach dem anderen. Viele Indizes und Aktien befinden sich auf Rekordständen. Doch möglicherweise leben die Akteure der Wall Street im Moment in einer Scheinwelt und verschließen die Augen vor einer gefährlichen Übertreibung, die in einem großen Crash enden wird.

Während der Dotcom-Blase schrieb ich „Rich Dad’s Prophecy“. Dieses Buch prognostizierte den größten Börsencrash in der Geschichte.

„Rich Dad’s Prophecy“ ist eine Prognose über die Generation der Babyboomer, die wohlhabendste und glücklichste Generation der Weltgeschichte.

Diese Generation ist zu großem Wohlstand gelangt, um am Ende ihres Lebens trotzdem in Armut oder knapp über der Armutsgrenze zu leben. Ohne Jobs, Einkommen oder Renten.

Zur Zeit der Veröffentlichung des Buches brach der Aktienmarkt Rekorde. Genau wie heute. Das Establishment hatte wenig Zweifel daran, dass der Aktienmarkt und die Investmentfonds das Rentenproblem der Amerikaner lösen würden.

Wie nicht anders zu erwarten, wurde das Buch von den Wall-Street-Medien verrissen.

Viele Menschen glaubten, sie seien sicher, weil ihnen der Aktienmarkt unermesslichen Reichtum bescheren würde. Aber sie vergaßen, dass die Investition in Aktien keine Einbahnstraße ist. Der Markt stürzte ab. Und er wird wieder abstürzen.

In meinem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen, wie Sie Ihr Vermögen breit streuen, um auch im Falle eines Crashs zu den Gewinnern zu gehören.

Ein Visionär

Im Jahr 1967 war ich Student an der U. S. Merchant Marine Academy in Kings Point, New York.

In diesem Jahr fand die „Expo ’67“ statt – die Weltausstellung in Montreal, Kanada. Mein Klassenkamerad Andy Andreasen und ich trampten von New York nach Montreal, um die Messe der Zukunft zu sehen. Wir waren aufgeregt, den US-Pavillon zu besichtigen, eine überdimensionale Kuppel, die von Dr. R. Buckminster Fuller, einem Visionär, entworfen wurde. Die Expo ’67 war ein überwältigendes, lebensveränderndes Ereignis für Andy und mich. Wir sahen die Zukunft.

Fuller als umstritten zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung.

Die Lektüre seines Buchs „GRUNCH“ im Jahr 1983 war beunruhigend. Die Worte, die mich am meisten verunsicherten, waren die über Spiele mit Geld. Fuller nannte keine Beispiele für diese Spiele, also begann ich herauszufinden, was er damit meinte.

1983 suchte ich also nach den unterschiedlichen Geschäften, die mit Ihnen und mir und unserem Geld gemacht wurden. Es gibt sehr, sehr viele solcher Geschäfte. Immer, wenn ich einen Stein umdrehte, entdeckte ich ein neues „Spiel“.

Die wichtigste Lektion meines reichen Vaters war immer: „Reiche arbeiten nicht für Geld.“

Ich werde oft gefragt, ob ich das erklären kann. Warum arbeiten die Reichen nicht für Geld?

Die Notenbanken sind eine Gefahr für unser Geld

Die Gründerväter der USA waren gegen Zentralbanken wie die Notenbank.

Schon Präsident George Washington erlebte den Leidensweg des von der Regierung geschaffenen Geldes. Er musste seine Truppen mit dem Kontinentalgeld bezahlen. Diese Währung fiel schließlich auf ihren ursprünglichen Wert zurück: Null.

Auch Thomas Jefferson lehnte die Gründung einer Zentralbank strikt ab. Und doch kontrollieren die Zentralbanken heute die Finanzwelt. Wir haben ihnen die Macht gegeben, unsere Finanzkrise für uns zu lösen. Die Krise, die sie selbst mitverursacht haben.

Eine Zentralbank kann Geld aus dem Nichts erschaffen und uns dann Zinsen für Geld berechnen, das sie nicht erwirtschaftet hat.

Diese Zinsen werden über Steuern, Inflation und aktuell über Deflation bezahlt. Das Ergebnis ist der Verlust von Arbeitsplätzen und des Wertes unserer Häuser.

Die Politik der Notenbank ist keine abstrakte Sache. Es sind mächtige Aktionen, die Ihr finanzielles Wohlergehen sowohl auf offene als auch auf versteckte Weise bestimmen.

Die US Federal Reserve Bank gehört nicht zum Eigentum des amerikanischen Volkes und sie ist nicht föderal, sie hat auch keine „Reserven“ und ist keine „Bank“.

Die Notenbank ist ein Bankenkartell. Nicht alle Mitglieder des Notenbank-Kartells sind Amerikaner. 1983 hat Bucky Fuller in seinem Buch keine Namen genannt. Ich musste meine eigenen Nachforschungen anstellen. Meine Nachforschungen führten zu der Rothschild-Bankendynastie, den Morgans und den Rockefellers.

Als die Notenbank 1913 gegründet wurde, gab es einen Deal zwischen der Bank und dem US-Finanzministerium – ein von der Regierung unterstützter Bargeld-Raub.

Ohne ein fundiertes Verständnis der Geschichte und der Entstehung von Geld ist eine echte finanzielle Bildung nicht möglich. Einem Kind einfach zu sagen: „Such dir einen Job, spare Geld, kauf ein Haus und investiere langfristig in ein gut diversifiziertes Portfolio aus Aktien, Anleihen und Investmentfonds“, ist ein Rezept aus dem Betriebshandbuch der Zentralbanker. Es ist ein Erfolgsmythos, der von den Superreichen propagiert wird.

Als ich einen Kurs bei Dr. R. Buckminster Fuller besuchte, war ich beunruhigt, als er sagte: „Die Regierung hat in erster Linie die Aufgabe, ein Instrument für die Reichen zu sein, damit diese in unsere Taschen greifen können.“

Obwohl ich nicht gern hörte, was er sagte, weil ich nur Großartiges über mein Land und seine Anführer denken wollte, wusste ich angesichts meiner eigenen Erfahrungen, dass etwas Wahres an dem dran war, was er sagte.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine eigenen verborgenen Zweifel an der Regierung. Als Kind fragte ich mich oft, warum das Thema Geld nicht in der Schule gelehrt wurde. Als Marinepilot in Vietnam fragte ich mich, warum wir diesen Krieg führten. Ich habe auch miterlebt, wie mein Vater seine Position als Superintendent des Bildungswesens aufgab, um für das Amt des Vizegouverneurs des Staates Hawaii zu kandidieren, weil er von der Korruption, die er in der Regierung vorfand, zutiefst beunruhigt war. Als ehrlicher Mann konnte mein Vater nicht ertragen, was er erlebte, nachdem er ein hochrangiger Regierungsbeamter, ein Mitglied des Stabs des Gouverneurs, geworden war.

Obwohl Dr. Fullers Worte also keine Worte waren, die ich hören wollte, weil ich mein Land liebe und es nicht gern kritisiere, waren seine Worte beunruhigend genug, um mein Weckruf zu werden. In den frühen 1980er-Jahren begann mein Studium, und meine Augen wurden für Tatsachen geöffnet, von denen viele mächtige Leute nicht wollen, dass wir sie sehen.

Heute meckern, kritisieren und beschweren sich viele Menschen über Großbanken, Politiker und die Finanzkrise. Für mich ist das Zeitverschwendung.

Wie G. Edward Griffin in seinem Buch „The Creature From Jekyll Island“ sagt: „Bailout is the name of the game.“ Mit anderen Worten: Was Sie heute sehen, ist das wahre Spiel des Zentralbanksystems. Das System wurde entwickelt, um großen Banken mit politischem Einfluss zu erlauben, viel Geld zu verdienen, zu versagen und dann von den Steuerzahlern gerettet zu werden.

In diesem Prozess werden die Reichen reicher und die Armen ärmer. Diese Notenbank ist nicht für Sie. Sie ist für die Reichen und Mächtigen.

Doch anstatt gegen die Notenbank zu wettern, sollten Sie sich fragen: „Wie kann ich die Einflüsse der Notenbank auf meine persönliche finanzielle Situation minimieren?“

Wenn ich nicht schon vor Jahren begonnen hätte, mich auf diese Krise vorzubereiten, wäre ich vielleicht auch ein alternder Babyboomer gewesen, der dabei zusieht, wie sich seine Rente in Luft auflöst und sein Haus an Wert verliert. Jemand, der befürchten muss, bald seinen Job und seine Krankenversicherung loszuwerden.

Am schlimmsten wäre es, wenn ich von der Regierung durch Sozialversicherung und Krankenversicherung abhängig wäre, genau wie mein armer Vater.

Machen Sie sich nicht abhängig von den Versprechen der Regierung, sondern nehmen Sie Ihre Zukunft selbst in die Hand. Im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen, was mir mein reicher Vater übers Geldverdienen beigebracht hat.

Robert Kiyosaki

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