Viele Menschen stellen sich früher oder später folgende Frage: „Wo ist all mein Geld geblieben?“ Manchmal ist das als Witz gemeint, aber oft ist es eine ernst gemeinte Frage. Der Ursprung der Frage liegt darin, dass viele Menschen nicht verstehen, wie Cashflow funktioniert. Sie kontrollieren nicht ihr Geld, das Geld kontrolliert sie.

In der heutigen Zeit leiden viele Menschen unter finanziellen Problemen, da ihnen weniger Geld zufließt, als ihnen abhandenkommt. Wenn Sie sich finanziell absichern wollen, dann achten Sie darauf, immer mehr Geldzufluss als Geldabfluss zu haben.

In meinem Buch „Rich Dad Poor Dad“ unterteile ich Cashflow in drei Ebenen: das Schema für Arme, das für die Mittelschicht und das für die Reichen. Wenn Sie diese Ebenen des Cashflows verstehen, dann werden Sie auch nachvollziehen können, wo Ihr Geld hinfließt.

Das Cashflow-Schema der Armen

Menschen, die unter großen Geldproblemen leiden, sagen oft Sätze wie: „Ich lebe von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck.“

Die traurige Realität dieser Menschen ist, dass sie kaum genug verdienen, um ihre monatlichen Ausgaben zu decken. Viele von ihnen sind harte Arbeiter, die oft zwei Jobs machen, um über die Runden zu kommen. Oft sind es gute Menschen, denen es schwerfällt weiterzukommen, weil sie damit beschäftigt sind, sich über Wasser zu halten.

So sieht der Cashflow armer Menschen aus.

Jedes Geld, das sie verdienen, geben sie sofort wieder aus, um ihre Ausgaben zu decken.

Das Cashflow-Schema der Mittelklasse

Auch die Mittelklasse lebt von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck. Der Geldfluss sieht aber etwas komplizierter aus, da das Geld einen Umweg nimmt. Das sieht folgendermaßen aus:

Diese Geldkonstruktion wird in unserer Gesellschaft als normal und klug angesehen. Diejenigen, auf die dieses Schema zutrifft, haben oft hoch bezahlte Stellungen, schöne Häuser, große Autos und Kreditkarten. Mein reicher Vater bezeichnete diese Lebensart als den „Traum der Arbeiterklasse“.

Neben der Investition in eine Rentenversicherung besteht das Schema der Mittelklasse daraus, mit überschüssigem Geld Verbindlichkeiten und teure Spielzeuge zu finanzieren. Diese Ausgaben fressen Geld, statt den Geldzufluss zu erhöhen. Es ist ein Rennen im Hamsterrad.

Mit der Zeit entwickelt sich dann ein Lebensstil, der entweder durch Überstunden oder durch einen höher bezahlten Beruf mit aller Kraft erhalten werden muss. Wird man gefeuert, bricht alles zusammen.

Viele Leute, die mein Cashflow-Brettspiel spielen, entdecken dieses Szenario dann zum ersten Mal. Sie haben Schwierigkeiten im Spiel, weil sie zum ersten Mal finanzielles Wissen erlernen. Sie stellen dann häufig fest, dass sie, obwohl sie auf Außenstehende wohlhabend wirken, finanzielle Schwierigkeiten haben. Beim Spielen wachen viele Menschen auf und ändern ihre Denkmuster zu denen von Reichen.

Das Cashflow-Schema der Reichen

Bei den Reichen funktioniert der Geldfluss nach einem ganz anderen Muster. Das Vermögen erzeugt das Einkommen.

Dieses Gedankenmuster wollte mein reicher Vater seinem Sohn und mir beibringen, als wir Kinder waren. Er wollte nie, dass wir uns an die Idee eines hoch bezahlten Arbeitsplatzes festklammern. Stattdessen sollten wir in Anlagen und Einkommen in Form von Kapitalgewinnen, Dividenden, Mieteinnahmen, Unternehmensanteile und Lizenzgebühren denken.

Arbeiten Sie klug, nicht hart

Wenn Sie erfolgreich werden wollen, sollten Sie Folgendes wissen: Desto schneller Sie Ihre finanzielle und emotionale Intelligenz entwickeln, umso schneller werden Sie sich finanziell abgesichert und unabhängig fühlen. In einer Welt mit geringer Arbeitsplatzsicherheit ist dieses System äußerst sinnvoll. Um diese Denkweise zu erreichen, müssen Sie wie ein Geschäftsmann oder wie ein Investor denken. Mit der Denkweise eines Selbstständigen oder eines Angestellten wird das nichts.

Eines der wichtigsten Dinge, die mir mein reicher Vater beigebracht hat, ist die Kontrolle meines persönlichen und die Überwachung des weltweiten Cashflows. Er brachte mir bei, den globalen Cashflow im Auge zu behalten, indem ich mich auf drei Dinge fokussiere:

Arbeitsplätze: Viele Berufe sind aus den USA verschwunden. Berufe, die es mal gab, gibt es jetzt nur noch im Ausland.

Menschen: Dieser Arbeitstransfer brachte viele Menschen dazu, neue Karrierewege einzuschlagen. Das kann heißen, in eine neue Stadt oder gar in ein neues Land zu ziehen, in dem bestimmte Industriezweige gedeihen. Ich investiere in Märkte, zu denen die Leute ziehen, nicht in die, aus denen sie wegziehen.

Cashflow: Während der großen Rezession flossen Investitionen von der Börse weg und in Sparstrümpfe, Matratzen, Anleihen und Gold. Mit anderen Worten: zu sicheren Häfen. Heute fließt Geld wieder zurück an die Börse, aber wie lange noch? Um reich zu werden, müssen Sie den Überblick über den weltweiten Cashflow behalten und entsprechend handeln, bevor Ihnen andere zuvorkommen.

Mein Team und ich generieren Cashflow für uns, indem wir den globalen Cashflow im Auge behalten. Wir kaufen Apartmenthäuser in Regionen, in denen der Wohlstand steigt. Denn dort ziehen auch die Menschen hin und dahin bewegt sich Kapital. Oder anders: Immobilienhandel ist ohne Arbeitsplätze nicht viel wert. Wo auch immer sich die Menschen hinbewegen, da bewegt sich auch das Geld hin. Eigentlich ganz einfach. Aber die meisten Menschen sind nicht dazu ausgebildet, diese Zusammenhänge zu verstehen. Und darunter leidet dann deren Cashflow.

Wo finden Sie sich wieder?

Ein kurzer Blick auf Ihre Einnahmen, Ausgaben, Anlagen und Verbindlichkeiten wird Ihnen einen groben Überblick verschaffen, wo Sie finanziell stehen. Sehen Sie sich Ihre Zahlen an und vergleichen Sie Ihre Geldströme mit den oben gelisteten Schemata.

Wenn das eingenommene Geld direkt in die Ausgaben fließt, so gehören Sie zu dem Schema der Armen. Nutzen Sie Ihre Einnahmen zur Begleichung von Verbindlichkeiten und zum Kauf verschiedener Dinge, so beschreibt Sie das Schema der Mittelklasse am besten. Sie bringen Geld durch gewöhnliches Einkommen ein, das Ausgaben begleicht und mehr Verbindlichkeiten kauft, die Sie für Vermögenswerte halten. In jedem Fall, ob arm oder bürgerlich, sollten Sie weiterlesen und Ihre Finanzen unter Kontrolle bringen.

Wo wollen Sie hin?

Wo wollen Sie finanziell gesehen hin? Die Hauptsache ist, dass Sie sich darüber klar werden und den Weg anschließend bestreiten. Wollen Sie ein Unternehmer werden? Dann gründen Sie Ihr Unternehmen! Wollen Sie investieren? Dann stecken Sie Kraft darein, alles, was Sie wissen müssen, zu erlernen, und bilden Sie sich eine finanzielle Basis. Dann können Sie in Investitionsmöglichkeiten einsteigen.

Wir alle werden uns auf unserer finanziellen Reise in guten und in schlechten Positionen befinden. Aber wenn wir immer vorwärtsgehen, werden wir letztendlich unser Ziel erreichen.

Also fangen Sie heute damit an, Ihre Träume zu verfolgen, und bleiben Sie immer am Ball. Mein Rich-Dad-Newsletter unterstützt Sie dabei. Klicken Sie hier, um ab sofort wöchentlich konkrete Anlageideen von meinem Team und mir zu erhalten.

Robert Kiyosaki

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