In einem Land, in dem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, erodiert die wirtschaftliche Grundlage.

In den letzten vier Jahrzehnten sorgten verschiedene Kräfte dafür, dass der Wohlstand der Mittelschicht genommen und den Reichen gegeben wurde. Ein großer Teil der Unzufriedenheit in den USA kommt davon, dass die Menschen in den finanziellen Ruin getrieben wurden. Sie sind sich nicht bewusst, welche Kräfte dahinterstecken und wer dafür verantwortlich ist. Aber sie schreien nach Veränderung.

Wenn die Leute die Ursachen verstehen würden, könnten sie die Probleme selbst in die Hand nehmen. So hoffen sie nur, dass ihre Politiker alles für sie regeln. Einer der Hauptverantwortlichen der Wohlstandsumverteilung ist die Fed, die Millionen von Dollars druckt, mit denen sie angeblich die Wirtschaft retten will.

Wenn die Fed Geld druckt, schafft sie keinen neuen Wert. Sie verschiebt nur die Ansprüche auf bestehendes Kapital und bestiehlt somit diejenigen, die auf jeden Dollar angewiesen sind. Sie bestehlen Arbeiter, Rentner, Pensionäre und alle wirtschaftlich Schwachen. Dann geben sie es den wirtschaftlich Stärksten, die sich Zugang zu dem neuen Geld verschaffen.

Die Macht der Fed wurde seit ihrer Gründung infrage gestellt. Werfen wir einen Blick zurück in die Geschichte, um zu verstehen, wann dieser Vermögensraub begann.

Die Federal Reserve

Vor 230 Jahren verabschiedete der Senat das Bankengesetz von 1791. Das von Alexander Hamilton entworfene Gesetz gab der Regierung die Erlaubnis, eine Bank für die Vereinigten Staaten zu gründen, welche die nationale Geldversorgung sichern und „die Beschaffung von Krediten für die Regierung in plötzlichen Notfällen erleichtern und dem Handel und der Industrie im Allgemeinen beträchtliche Vorteile verschaffen würde.“

Nicht alle Amerikaner hielten eine Zentralbank für eine gute Idee. Nach der Ausarbeitung der Verfassung bildeten sich zwei Lager mit sehr unterschiedlichen Interpretationen der Verfassung und der Regierungsbefugnisse heraus: die Föderalisten, angeführt von Alexander Hamilton, und die Antiföderalisten, auch bekannt als die Jeffersonian Republicans, angeführt von Thomas Jefferson. Hamilton glaubte, dass die Regierung stark sein müsse. Jefferson glaubte, dass zu viel Macht in den Händen der Regierung zu Tyrannei führen würde.

Thomas Jefferson war sehr gegen eine Zentralbank, und zwar aus genau den problematischen Gründen, die wir alle heute erleben. Es war Jefferson, der darauf hinwies, dass die Verfassung dem Kongress nicht die Macht gab, eine Bank oder irgendetwas anderes zu gründen.

Er meinte außerdem, dass, selbst wenn die Verfassung eine solche Befugnis eingeräumt hätte, es eine äußerst unkluge Sache wäre, davon Gebrauch zu machen. Denn den Banken zu erlauben, Geld zu erzeugen, könnte nur zum nationalen Ruin führen. Jefferson verglich das Bankwesen nicht selten mit den Gefahren eines stehenden Heeres.

In einer Rede am 23. Februar 1791 warnte Jefferson davor, die Verfassung zu verletzen: „Alle Befugnisse, die nicht durch die Verfassung an die Vereinigten Staaten delegiert oder durch sie an die Staaten verboten sind, sind den Staaten oder dem Volk vorbehalten. Ein einziger Schritt über die Grenzen hinaus, die auf diese Weise speziell um die Befugnisse des Kongresses gezogen wurden, bedeutet, ein grenzenloses Feld der Macht in Besitz zu nehmen, dass sich keiner Definition mehr unterwerfen kann. Die Gründung einer Bank und die Befugnisse, die durch dieses Gesetz übernommen werden, sind meiner Meinung nach nicht durch die Verfassung an die Vereinigten Staaten delegiert worden.“

Mit anderen Worten: Jefferson glaubte, dass eine Nationalbank einen direkten Verstoß gegen die Verfassung darstellte.

Trotz Jeffersons Protesten schlug Hamilton vor, dass die Vereinigten Staaten eine Nationalbank gründen sollten, um die Schulden aus dem Revolutionskrieg zu begleichen, eine einheitliche nationale Währung zu schaffen und die Wirtschaft anzukurbeln. Das Bankengesetz wurde verabschiedet und die Saat für die Federal Reserve Bank war gelegt.

Heute, 230 Jahre später, ist die Fed in Geheimhaltung gehüllt und operiert mit nahezu unbegrenzter Macht.

Jeffersons Vorhersage wurde wahr. Hamiltons Plan schuf den Präzedenzfall für eine lockere Auslegung der Autorität der Bundesregierung und erzeugte Raum für das, was Jefferson am meisten fürchtete: Tyrannei.

Inflation

Es ist seit Jahrhunderten bekannt, dass das Drucken von Geld zur Inflation führt. Die Dinge wären unter Kontrolle, solange das amerikanische Finanzministerium und die Federal Reserve Bank nicht zu viel Geld drucken würden. Die Papiergeldschöpfung hat eine lange und unrühmliche Geschichte. Sie endete fast immer in einer Tragödie.

Der große amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Irving Fisher (1867–1947) drückte es so aus: „Uneinlösbares Papiergeld hat sich fast immer als Fluch für das Land erwiesen, das es verwendet.“

Seit 1944 haben die Zentralbanken der Welt den Vereinigten Staaten, unseren Anleihen und unserer Währung vertraut. Die Zentralbanken sind mit Dollars gefüllt, genau wie die Sparkonten vieler Amerikaner.

Als die Finanzkrise im Jahr 2008 ausbrach, musste die Fed jedoch Geld drucken, um die Welt zu retten. Und genau das tat sie.

Die Papiergeldschöpfung erlaubt es der Regierung, mehr Geld auszugeben, die Zinsen niedrig zu halten und die Aktienkurse hochzutreiben. Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Und das ist es auch. Allerdings gibt es auch negative Konsequenzen.

Es wird geschätzt, dass die Fed seit Beginn der Pandemie 10 Billionen Dollar gedruckt hat. Dieses Drucken von Falschgeld beraubt uns alle, weil unser Geld und unsere Anleihen an Wert verlieren.

Das Drucken von Dollars ist ein inflationäres Werkzeug, das die Regierung benutzt, um den Dollar zu entwerten. Je mehr Dollars im Umlauf sind, desto weniger ist jeder Dollar wert.

Heute benutzt die US-Regierung die Inflation, um ihre Bürger zu bestehlen, indem sie deren Arbeit und Ersparnisse entwertet. Mit anderen Worten: Je mehr gefälschtes Geld die Vereinigten Staaten drucken, desto mehr Geld brauchen Sie und ich zum Leben.

Der Bitcoin-Preis steigt

Es gibt eine sehr merkwürdige Parallele, die sich zwischen den heutigen Vereinigten Staaten und Frankreich im Jahr 1791 abspielt, und alles hängt mit dem Drucken von Geld zusammen.

Ich habe kürzlich Robert Breedlove in der „Rich Dad Radio Show“ interviewt, in der er eine kühne Prognose für den Preis von Bitcoin in den nächsten 10 Jahren abgab.

„Frankreich hatte seine Geldmenge bis 1791 um etwa 300 % ausgeweitet. Dann pendelte es sich 1792 auf eine jährliche Expansion von 18 % pro Jahr ein. Im Jahr 1794 verdoppelte sich die Geldmengenausweitung erneut auf 35 %.

Auch hier gilt wieder das Gesetz der beschleunigten Geldausgabe und Geldentwertung. Je mehr Geld gedruckt wurde, desto mehr Geld musste gedruckt werden, um das System am Laufen zu halten. Dann, 1795, vervierfachte Frankreich seine Geldmengenausweitung auf 145 % pro Jahr. Und schließlich wurde 1796 die Druckerpresse, mit der sie die Währung, die Assignaten, herstellten, öffentlich zertrümmert und niedergebrannt, sodass sie nicht mehr drucken konnten. Und die Währung fiel auf null …“

In diesen sechs Jahren, 1790 bis 1796, dehnte Frankreich also seine Geldmenge um das 100-Fache aus und wertete seine Währung vollständig ab. Vergleicht man die Geschichte Frankreichs mit dem, was in den USA passiert, meint Breedlove:

„… In den USA haben wir heute, von 2001 bis 2020, unsere Geldmenge um etwa 250 % ausgeweitet. Also nur ein bisschen weniger als Frankreich damals. Und kürzlich, im Jahr 2020, haben wir begonnen, unsere Geldmenge um etwa 18 % pro Jahr auszuweiten. Das ist eine konservative Schätzung. Die tatsächlichen Zahlen liegen bei etwa 25 %, aber ich setze einfach mal diese 18 % an.

Und wenn man sich das Gesetz der beschleunigten Geldausgabe und der Geldentwertung ansieht, würde ich vorhersagen, dass wir bis zum Jahr 2024 gezwungen sein werden, die Geldmengenwachstumsrate noch einmal zu verdoppeln. Also von 18 % auf 35 %. Biden spricht bereits von Konjunkturpaketen im Wert von 5 und 10 Billionen Dollar. Das wäre eine Ausweitung von weit über 35 %. Und bis zum Jahr 2030 würde ich erwarten, dass wir diese Rate noch einmal vervierfachen müssten, sodass wir in den USA eine Geldmengenausweitung von 145 % jährlich erreichen würden. Die gesamte Geldmenge der USA wird sich von heute, wo sie bei etwa 20 Billionen Dollar liegt, um das 25-Fache auf 500 Billionen Dollar ausdehnen.“

Ich zeige Ihnen diese Woche im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter, wie Sie mit Kryptowährungen reich werden können.

Was hat also Inflation mit Bitcoin zu tun?

Es gibt die Theorie des „Greshamschen Gesetzes“. Es besagt, dass schlechtes Geld gutes Geld verdrängt, da Geldbesitzer dazu neigen, dass bessere Geld zurückzuhalten. Während die Fed mehr gefälschtes Geld erschafft, steigen Technologien wie Blockchain und Kryptowährungen auf.

Breedlove sagte: „Wenn wir das Vertrauensverhältnis zu unserer Währung korrumpieren und brechen, zerfällt die Gesellschaft. Wir finden viele anekdotische Beweise dafür in der Geschichte. Jedes Mal, wenn die Währung zusammenbricht, bricht die Zivilisation zusammen.“

Er prognostiziert eine Hyperinflation bis zum Jahr 2031 und geht davon aus, dass der Dollar nicht mehr länger als ein paar Jahre überleben wird.

Infolgedessen prognostiziert Breedlove, basierend auf dem aktuellen Wachstumspfad, dass Bitcoin im Jahr 2031 20 % der globalen Kaufkraft erreicht haben wird und seine Marktkapitalisierung etwa 250 Billionen Dollar betragen wird.

Er sagte: „Wenn man die Inflation berücksichtigt, bedeutet das, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin in heutigen Dollars etwa 20 Billionen Dollar betragen würde.“

Im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen, mit welchen Vermögenswerten Sie Ihren Wohlstand sichern und ausweiten können.

Robert Kiyosaki

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