Lieber Leser,

von Babyboomern über Generation X und die Millennials bis hin zur Generation Z: Die Weltanschauungen verschiedener Generationen gehen weit auseinander. Zum Teil liegt das daran, was sie in der Schule gelernt haben und wie sie erzogen wurden.

Als ich aufwuchs, wollte mein armer Vater, mein leiblicher Vater, nie über Geld sprechen.

Folglich hat er meinen Geschwistern und mir nie etwas darüber beigebracht. Wir waren auf uns allein gestellt.

Mein armer Vater war da nicht anders als viele Menschen seiner Generation. Für sie war Geld ein schmutziges Thema, über das man nicht sprechen sollte, schon gar nicht mit Kindern. Sie kamen damit durch, weil die Dinge für sie relativ vorhersehbar waren.

Für die Generation meiner Eltern galt: Wenn man sich an die alten Regeln hält, hat man nichts zu befürchten. Die Regeln der alten Welt des Geldes waren: studieren, einen guten Job bekommen, in Aktien investieren, sparen und ein Haus kaufen.

Aber heute reicht das nicht mehr aus.

Ich werde heute auf drei weitverbreitete Lügen eingehen, die Millennials arm halten. Und ich werde Ihnen vier Geheimnisse erzählen, mit denen Sie und zukünftige Generationen finanzielle Unabhängigkeit erreichen können.

Mein reicher Vater, der Vater meines besten Freundes, teilte nicht die Abneigung meines armen Vaters, über Geld zu sprechen. Er erkannte, dass sich die Art und Weise, wie Geld funktioniert, veränderte, und er machte es sich zur Aufgabe, seinen Sohn Mike darauf vorzubereiten, in dieser sich verändernden Welt finanziell erfolgreich zu sein. Zum Glück bezog er auch mich in seine Lektionen ein.

Man könnte jetzt argumentieren, dass die jungen Erwachsenen von heute besser ausgebildet sind als ihre Eltern oder Großeltern, weil sie dank der Technologie besseren Zugang zu Informationen haben.

Dies geht aus einem Bericht des Pew Research Center aus dem Jahr 2019 hervor:

„Die jungen Erwachsenen von heute sind wesentlich besser ausgebildet als ihre Großeltern, denn der Anteil der jungen Erwachsenen mit einem Bachelor-Abschluss oder höher ist seit 1968 stetig gestiegen. Unter den Millennials haben etwa vier von zehn (39 %) der 25- bis 37-Jährigen einen Bachelor-Abschluss oder höher. Im Vergleich dazu hatten nur 15 % der Generation Silent, ein Viertel der Babyboomer und 29 % der Generation X einen Bachelor, als sie im gleichen Alter waren.“

  • Millennials sind gebildeter als vorgehende Generationen
  • Grad des Abschlusses von 25–37-Jährigen in Prozent
  • Unter einem Highschool-Abschluss
  • Highschool-Abschluss
  • College-Abschluss
  • Bachelor-Abschluss oder höher

Trotz all dieser höheren Bildung haben sie die höchste Arbeitslosenquote unter allen Erwerbstätigen und verdienen 20 % weniger als ihre Eltern im gleichen Lebensabschnitt.

Einkommen und Wohlstand

Man hätte gehofft, dass die Generation der Babyboomer zumindest aus ihren Fehlern gelernt und sich auf die finanzielle Bildung ihrer Kinder, der Millennials, konzentriert hätte. Aber das hat sie nicht getan.

Laut einer Umfrage von Harris Polls sind fast 80 % der Millennials nicht in den Aktienmarkt investiert. Als Gründe gaben 40 % an, sie hätten nicht genügend Geld, 34 % sagten, sie wüssten nicht wie und 13 % gaben den Studienschulden die Schuld.

All dies sind die Symptome und Ausreden derjenigen, denen es an finanzieller Bildung mangelt. Wenn Sie nicht genug Geld haben, liegt das daran, dass Ihnen nie beigebracht wurde, wie man richtig Geld verdient. Ein guter Job reicht da nicht aus.

Wenn Sie nicht wissen, wie man investiert, liegt das daran, dass man Ihnen nicht beigebracht hat, wie Geld funktioniert. Man hat Ihnen wahrscheinlich gesagt, dass Sie Geld sparen und ein Haus kaufen sollen. Sie wurden finanziell so programmiert, dass Sie gedankenlos Mantras wiederholen, die Sie um Ihr Vermögen bringen. Nur 13 % aller Amerikaner sind finanziell gebildet.

Unser Schulsystem leistet gute Arbeit bei der Ausbildung von zukünftigen Arbeitnehmern. Während unserer prägenden Jahre bringen uns unsere Familien und Schulen bei, das zu wiederholen, was sie für finanzielle Weisheiten halten. Aber in Wirklichkeit sind es Worte, die uns dazu bringen, uns selbst zu bestehlen.

Wenn diese Menschen wirklich so hohe Studienschulden haben, müssen sie die Lügen geglaubt haben. Sie glaubten, eine gute Ausbildung sei der Schlüssel zum Erfolg.

Millennials glauben an Lügen

Millennials, die sich an die Relikte der Vergangenheit – wie Arbeitsplatzsicherheit, Sparen, ein Haus und eine Altersvorsorge – klammern, werden diejenigen sein, die von dem herannahenden globalen Finanzsturm am schlimmsten getroffen werden.

Finanzielle Lüge Nr. 1: Höhere Bildung

Mein reicher Vater sagte: „Die Schule lehrt dich, ein Angestellter zu sein. Wenn du reich werden willst, verlass dich nicht auf die Schule.“ So lernte ich von klein auf, dass das Versprechen einer höheren Bildung für den Erfolg eine der größten Lügen ist.

Das Schlimmste daran ist, dass meine Generation ihren Kindern dieselbe Lüge beigebracht hat.

Finanzielle Lüge Nr. 2: Besorg dir einen guten Job

Auch das ist eine große Lüge, denn ein guter Job macht einen tatsächlich ärmer. Der Grund dafür sind Steuern. Raten Sie mal, wer nicht so hohe Steuern wie die gut bezahlten Angestellten abdrücken muss: Richtig, der Unternehmer, für den sie arbeiten.

Langfristig betrachtet wird der Betrug noch schlimmer. Was ist der Lohn dafür, wenn Sie Ihren Job gut machen und die Karriereleiter erklimmen? Eine kleine Gehaltserhöhung bedeutet eine noch viel größere Steuererhöhung.

Finanzielle Lüge Nr. 3: Geld sparen

Sparen ist eine Lüge, aber früher war sie wahr. Vor ein oder zwei Generationen hat sich Sparen noch gelohnt. Man konnte sich einen bestimmten Betrag zur Seite legen und damit in Rente gehen. Vielleicht haben Ihre Eltern oder Großeltern genau das getan und es hat funktioniert.

Aber was für sie vielleicht funktionierte, kann in der heutigen Wirtschaft nicht mehr funktionieren.

Die Generation der Millennials hat diese Finanzlügen mit Haut und Haaren geglaubt. Deshalb sind sie sowohl die am besten gebildete als auch die finanziell am schlechtesten gestellte Generation. In der Zeit, in der sie ihre Hochschulausbildung absolvierten, stiegen die Kosten in astronomische Höhen. Die Lebenshaltungskosten stiegen, die Beschäftigung ging zurück und die Einkommen schrumpften.

Die Kinder und Enkelkinder der Babyboomer stehen sich einer völlig anderen Welt gegenüber. Was macht man in einer Welt, in der die Globalisierung immer schneller voranschreitet, in der es immer weniger Arbeitsplätze gibt, in der die Zinsen niedrig sind, in der die Staatsverschuldung gefährlich hoch ist, in der die Steuern steigen und in der die Bürokratie immer inkompetenter wird?

Hier wird finanzielle Bildung lebensnotwendig. Nicht nur für den Erfolg, sondern für das reine finanzielle Überleben.

Wie Millennials ihre finanziellen Probleme überwinden können

Wenn Sie ein Millennial sind und meine Worte Sie dazu bringen, über Ihre finanzielle Zukunft nachzudenken, ist ein guter Ausgangspunkt das Verständnis von vier Grundlagen der finanziellen Kompetenz.

Kurz gesagt handelt es sich dabei um die folgenden Punkte:

1. Der Unterschied zwischen einem Vermögenswert und einer Verbindlichkeit

Viele Leute denken, sie wüssten, was ein Vermögenswert ist. Zum Beispiel denken Sie wahrscheinlich, dass Ihr Haus einer wäre. Aber das ist falsch. Die Wahrheit ist, dass die meisten Buchhaltungssysteme die Definition zu kompliziert gemacht haben. Einfach gesagt bringt ein Vermögenswert Geld in Ihre Tasche, und eine Verbindlichkeit nimmt Geld heraus. Befolgen Sie diese Definition und Sie werden ihre finanzielle Situation verbessern.

2. Cashflow gegen Kapitalgewinne

Die meisten Menschen investieren für Kapitalgewinne. Die Reichen investieren für Cashflow. Für Kapitalgewinne zu investieren, ist Glücksspiel. Sie investieren Geld und hoffen, dass der Wert steigt. Umgekehrt investieren die Reichen für den Cashflow. Und wenn es Kapitalgewinne gibt, ist das ein Bonus. Im Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen für nur 49 € pro Jahr, wie Sie erfolgreich für Cashflow investieren.

3. Mit Schulden und Steuern reicher werden

Ihr Finanzberater wird Ihnen sagen, dass Schulden schlecht und Steuern unvermeidlich sind. Aber die Reichen verstehen, dass sowohl Schulden als auch Steuern verwendet werden können, um immensen Reichtum zu schaffen. Wenn es um Schulden geht, gibt es zwei Arten: schlechte und gute Schulden. Gute Schulden sind Schulden, die zum Kauf von Vermögenswerten wie einer Mietimmobilie verwendet werden. Schlechte Schulden sind die, mit denen teure Verbindlichkeiten finanziert werden, zum Beispiel wenn man einen Urlaub mit Kreditkarte bezahlt.

4. Treffen Sie Ihre eigenen finanziellen Entscheidungen

Wenn sich die Menschen unsicher sind, lassen sie andere ihre finanziellen Entscheidungen für sie treffen. Sie lassen zum Beispiel ihren Broker entscheiden, wie ihr Geld angelegt werden soll. Sie lassen sich von ihrer Bank sagen, welche Zinssätze sie bekommen. Sie folgen jedem Anlagetrend, der in den Nachrichten beliebt ist. Der Schlüssel zum Aufbau von großem Reichtum liegt darin, großes Wissen zu haben. Man braucht ein breites Spektrum an Weisheit, um zu wissen, welche Vorgehensweise angebracht ist. Diese Art von Wissen und Weisheit kann nur durch jahrelange finanzielle Bildung entstehen. Ich helfe Ihnen dabei!

Robert Kiyosaki

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