Thomas Jefferson sagte 1802: „Ich glaube, Bankinstitute sind für unsere Freiheit gefährlicher als ein stehendes Heer.“

Und weiter: „Wenn das amerikanische Volk die Ausgabe seiner Währung jemals in die Hände von privaten Banken geben wird, werden die Banken und Unternehmen, die darum entstehen, zuerst durch Inflation und dann durch Deflation dem Volk allen Besitzes berauben. Ihre Kinder werden obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter erobert haben.“

Die Zentralbanken auf der ganzen Welt bekämpfen die Deflation, indem sie Billionen von Dollar drucken. Deflation ist schwieriger zu bekämpfen als Inflation. Die Zentralbanken drucken Geld, um zu verhindern, dass der Aktienmarkt und die Wirtschaft zusammenbrechen. Deshalb ist die Krise, in der wir uns heute befinden, die gefährlichste der Weltgeschichte.

Die Millionäre der Mittelschicht von nebenan haben den durch die Inflation verursachten Aufschwung des letzten Jahrzehnts genossen. Was werden sie aber tun, wenn der Markt deflationiert? Was passiert, wenn ihre Immobilienpreise und Aktienkurse einbrechen?

Theorie der großen Depressionen

Im Oktober 1933 veröffentlichte der große amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Irving Fisher in „Econometrica“ einen Artikel mit dem Titel „The Debt-Deflation Theory of Great Depressions“ („Die Schulden-Deflationstheorie der großen Depressionen“). Darin erklärt er, warum unsere heutige Weltwirtschaft Gefahr läuft, in eine neue große Depression zu fallen. Wenn man die Dynamik der Schulden-Deflations-Spirale einmal verstanden hat, sieht man auch ein, warum und wie die politischen Entscheidungsträger Maßnahmen ergriffen haben, um dies zu verhindern.

Wir befinden uns am Rande einer Deflationsspirale, wie sie von Fisher beschrieben wurde. Der einzige Grund, warum wir noch nicht in eine neue große Depression gefallen sind, ist, dass die Regierungen auf der ganzen Welt immer mehr Kredite schaffen. Mit diesen Krediten wollen sie die Schulden ersetzen, die der private Sektor nicht mehr bedienen kann.

Das geht seit 2008 so – als die große Finanzkrise begann. Immer wenn die Dynamik der Schuldendeflation an Fahrt gewinnt, ergreifen die Regierungen Maßnahmen zur Reflation, um diese Dynamik zu bremsen und vorübergehend umzukehren.

Programme wie TARP und quantitative Lockerung sowie Billionen von Dollar an staatlichen Haushaltsdefiziten auf der ganzen Welt sind Beispiele für solche Maßnahmen.

Stellen Sie sich die Weltwirtschaft wie ein großes Gummifloß vor, das mit Krediten statt mit Luft aufgeblasen wurde. Oben auf dem Floß schwimmen alle Aktien, Rohstoffe und die sieben Milliarden Menschen der Welt.

Aber das Floß ist defekt. Es ist auf allen Seiten voller Löcher, und der Kredit läuft immer wieder aus, da er durch Zahlungsausfälle gefährdet ist. Seit Jahren hat das Floß daher die natürliche Tendenz, zu sinken. So wie die Weltwirtschaft in den 1930er-Jahren gesunken ist.

Und jedes Mal, wenn das Floß zu sinken begann, haben die politischen Entscheidungsträger der Welt es durch die Zufuhr neuer Kredite wieder aufgepumpt.

Der schlimmste Albtraum der Fed

Als der Aktienmarkt im März 2000 zu sinken begann, senkte die Federal Reserve die Zinssätze.

Als Reaktion auf die fallenden Aktienkurse und Zinssätze stiegen die Immobilienpreise an.

Niedrigere Zinssätze ermutigten nicht nur die Menschen, in Immobilien zu investieren, sondern bestraften auch die Sparer. Durch die Senkung der Zinssätze sandte die Regierung ein Signal an die Sparer, ihr Geld von der Bank zu nehmen und auf den Markt zu bringen.

Im November 2002 hielt der damalige Gouverneur der Fed, Ben Bernanke, die bedeutendste Rede seines Lebens. Sie trug den Titel „Deflation: So werden wir sie vermeiden“. In dieser sagte er: „Ich bin zuversichtlich, dass die Fed alle notwendigen Mittel ergreifen wird, um eine signifikante Deflation in den Vereinigten Staaten zu verhindern …“

Und er beschrieb die Mittel für seine Vorhaben: Zunächst würde die Fed die kurzfristigen Zinssätze auf null senken. Und wenn das nicht ausreichen sollte, würde sie Geld drucken und langfristige Anleihen der Regierung sowie von Fannie Mae und Freddie Mac kaufen, um auch die langfristigen Zinsen zu senken.

Die Frage ist: Was würde passieren, wenn die Zinssätze wieder steigen?

In den späten 1970er- und in den 1980er-Jahren, als die Gold-, Silber- und Ölpreise stiegen, stiegen die Zinssätze auf über 20 %, bevor sie wieder sanken. Wird sich das wiederholen? Das kann uns nur die Zeit zeigen. Wenn das Pendel nach Jahren des Niedrigzinses in die andere Richtung ausschlägt und die Zinssätze wieder zu steigen beginnen, müssen Sie sich auf massive Veränderungen in der Wirtschaft einstellen.

Einer der größten Verluste für die Amerikaner war der Wertverfall ihres Geldes. Deshalb ist es wichtig, auf die Inflation, die Zinsen, den Goldpreis und die Staatsverschuldung zu achten.

In welche Märkte ich investiere

Was mich beunruhigt, ist die Tatsache, dass jeder Boom auch wieder zu Ende geht. Die Weltwirtschaft schwimmt auf dem Dollar, der einiges an Wert verloren hat. Jetzt ist die Frage, wie groß der nächste Boom sein wird. Aus diesem Grund halte ich an meinem Gold, Silber und an Bitcoins fest.

Wenn die Fed ihren Finanzhaushalt nicht in Ordnung bringt, wird es in sehr naher Zukunft entweder eine Hyperinflation oder eine Hyperdeflation geben. So oder so werden die Folgen für die Unvorbereiteten und nicht finanziell Gebildeten tragisch sein.

Da ich nicht weiß, in welche Richtung es sich entwickeln wird, habe ich Strategien, die mit beiden Situationen umgehen können. Ich investiere mein falsches Geld (den Dollar) in richtige Werte wie Gold, Silber oder Bitcoins.

In meinem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen, wie Sie sich darauf vorbereiten können …

Robert Kiyosaki

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